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Ich will doch nur, dass ihr mich liebt

Der psychisch labile Peter Trepper erschlägt im Affekt einen Gastwirt.


Ich will doch nur, dass ihr mich liebt

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Erhältlich seit:
15.09.2011

Originaltitel: Ich will doch nur, daß ihr mich liebt

Drama

BRD 1976
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Vitus Zeplichal
Elke Aberle
Alexander Allerson

Regie: Rainer Werner Fassbinder
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Ich will doch nur, dass ihr mich liebt

Sein ganzes Leben lang hat Peter Trepper versucht, die Aufmerksamkeit seiner Eltern zu erregen. Doch was er auch tut, weder vom Vater noch von der Mutter bekommt er die erhoffte Anerkennung und Liebe. Peter heiratet schließlich die etwas naive Erika und zieht mit ihr überstürzt weg vom heimatlichen Bayerischen Wald nach München. Doch auch die Ehe bringt ihm kein Glück. Immer teurere Geschenke, mit denen er versucht, die Liebe seiner Frau zu erkaufen, ruinieren den Bauarbeiter. Als Peter seinen Job verliert, kommt es zur Katastrophe. Frustriert erschlägt er im Affekt einen Gastwirt.

Der große Rainer Werner Fassbinder inszenierte die bedrückende Fallstudie um einen Menschen, der um jeden Preis die Liebe seiner Mitmenschen erkaufen will, 1975 für das Fernsehen. Das Drehbuch für den Film, der als einer der persönlichsten des Enfant terrible des Neuen deutschen Films gilt, beruht auf einer wahren Geschichte aus dem Buch "Lebenslänglich - Protokolle aus der Haft" von Klaus Antes und Christiane Ehrhardt. In den Hauptrollen überzeugen Vitus Zeplichal als Peter und Erika Aberle als dessen Ehefrau.

Ich will doch nur, dass ihr mich liebt

Der junge Bauarbeiter Peter (Vitus Zeplichal) erlebte bei seinen reichen Eltern in den Zeiten des Wirtschaftswunders eine lieblose Kindheit. Aus seiner Erziehung nahm er mit, dass Beziehungen zwischen den Menschen nach den Regeln des Geldes und des Kaufens ablaufen, und diesem Grundsatz passt er sich auch als Erwachsener an. Mit großzügigen Geschenken an die Familie und seine spätere Frau Erika (Elke Aberle) versucht er, sich deren Liebe zu erkaufen. Als er sich das nicht länger leisten kann und das labile System, auf dem sein Leben beruht, zu scheitern droht, kommt es zur Katastrophe. Die Geschichte eines sinnlosen Mordes, basierend auf einem wahren Verbrechen.

Quelle: EuroVideo

"Von der Liebe
und den Zwängen"

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Vitus Zeplichal   als Peter
  Elke Aberle   als Erika
  Alexander Allerson   als Vater
  Erni Mangold   als Mutter
  Johanna Hofer   als Großmutter
 
Regie:  Rainer Werner Fassbinder  
Buch:  Rainer Werner Fassbinder  
Musik:  Peer Raben  
Kamera:  Michael Ballhaus  
Produzent:  Peter Märthesheimer  
 

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