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Leihvideo
Erhältlich seit:
19.02.2004
Originaltitel: Identity
USA 2003
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 16
John Cusack
Ray Liotta
Amanda Peet
Regie: James Mangold
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Einem klassischen Horrorthema verleihen Regisseur James Mangold ("Kate und Leopold") und Drehbuchautor Michael Cooney ("Jack Frost") eine ungewöhnliche neue Identität: Mit einem brillant ausgeführten und vertrackten Spiel mit Charakteren und in bester Hitchcock-Manier komplett und ausschließlich in einer Location, einem einsamen Wüstenmotel, angesiedelt, führen John Cusack, Ray Liotta, Rebecca de Mornay, Amanda Peet, Clea DuVall, Jake Busey und Alfred Molina den Zuschauer ins Ungewisse - bis zu einem überraschenden und doch so verblüffend offensichtlichen Finale.
Im düsteren Bates-Motel-ähnlichen Etablissement in der öden Wüste Nevadas finden in einer stürmischen Nacht zehn augenscheinlich einander völlig fremde Charaktere Zuflucht vor wolkenbruchartigen Regenfällen. Jener Unterschlupf, an den sie scheinbar der Zufall führt, soll jedoch - Agatha Christies "Ten Little Indians" lassen grüßen - für einen nach dem anderen zur tödlichen Falle werden.
Den Rahmen dieses Mörderspiels steckt der mysteriöse Fall des Serienkillers Malcolm Rivers (Pruitt Taylor Vince), der von seinem Psychiater (Alfred Molina) kurz vor Vollstreckung der Todesstrafe zu einer letzten Anhörung gebracht wird. Mit hartem Schnitt und ohne Umschweife kommt Mangolds Film von hier zur Sache - und an den eigentlichen Ort des Geschehens. In einer spektakulär rasanten und raffinierten Sequenz werden alle weiteren Figuren ins Spiel gebracht: Familienvater George (John C. McGinley), der seine verletzte Frau Alice (Leila Kenzle) mit seinem verstörten Sohn Timmy (Bret Loehr) nach einem Autounfall ins einzige Motel in der Nähe rettet; der ehemalige Cop Ed (John Cusack), der nun als Chauffeur die Schauspieldiva Caroline Suzanne (Rebecca DeMornay) von einem Filmset abholt und dabei versehentlich Alice auf dem Highway anfährt; die Prostituierte Paris (Amanda Peet); das frisch verheiratete junge Pärchen Ginny und Lou (Clea DuVall und William Lee Scott); der toughe Cop Rhodes (Ray Liotta), der mit dem irren Killer Robert Maine (Jake Busey) von einem Gefängnis ins nächste unterwegs ist und schließlich Motelmanager Larry (John Hawkes).
Alle scheinen nichts gemeinsam zu haben, abgesehen von einem persönlichen Geheimnis hinter schwer durchschaubarer Fassade - ihre Anzahl entspricht jedoch verblüffenderweise genau der Zahl der vorhandenen Zimmerschlüssel, die den nun einsetzenden tödlichen Countdown kommentieren: Nachdem der Kopf des ersten Opfers im Inneren einer Waschtrommel entdeckt wird, erhöht sich der Body Count rasend schnell und lässt den Verdacht schnell auf Schwerverbrecher Maine, dann auf Manager Larry fallen - um alle Vermutungen genauso schnell wieder als Irreführung zu entlarven. Die nervösen Überlebenden - mit Paris, Ed und Rhodes in ihrer Mitte - sind gefragt, ob sie tatsächlich der Zufall in dieser Nacht zusammenführte. Und siehe da - die gruselige Erkenntnis über die Herkunft ihrer jeweiligen Identität leitet mit einer cleveren Plotwendung den dritten Akt ein, der zu einem drastischen Finale führt, das geschickt den Bogen zur Rahmenhandlung spannt und diese in logischer Konsequenz und dennoch überraschend brutal vollendet.
Ein gelungen klaustrophobisches Set von Mark Friedberg ("Dem Himmel so fern") und die brillant täuschende Kameraführung von Phedon Papamichael tauchen den intelligent konstruierten und hervorragend gespielten Ensemblethriller in die denkbar düsterste Atmosphäre, in der auf unterhaltsame und spannende Art und Weise mit klassischen Horrormotiven und traditionellen Suspense-Mustern gespielt wird und vor deren Hintergrund James Mangold gleichzeitig einmal mehr sein Gespür für charaktergesteuerte Inszenierungen beweist. cm.
| Darsteller: | John Cusack | als Ed | |
|---|---|---|---|
| Ray Liotta | als Rhodes | ||
| Amanda Peet | als Paris | ||
| John Hawkes | als Larry | ||
| Alfred Molina | als Doktor Malick | ||
| Clea DuVall | als Ginny | ||
| John C. McGinley | als George York | ||
| William Lee Scott | als Lou | ||
| Jake Busey | als Robert Maine | ||
| Pruitt Taylor Vince | als Malcolm Rivers | ||
| Rebecca De Mornay | als Caroline Suzanne | ||
| Carmen Argenziano | als Verteidigerin | ||
| Marshall Bell | als Bezirksstaatsanwalt | ||
| Leila Kenzle | als Alice | ||
| Matt Letscher | als stellvertretender Bezirksstaatsanwalt | ||
| Bret Loehr | als Timmy York | ||
| Holmes Osborne | als Richter | ||
| Regie: | James Mangold | ||
| Buch: | Michael Cooney | ||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
| Kamera: | Phedon Papamichael | ||
| Produzent: | Cathy Konrad | ||
Identität in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Alternative Langfassung (88'), Audiokommentar, Making of, Trailer, Filmografien, Storyboard-Vergleiche
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