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Illuminati

Zweiter Thriller mit Dan Browns Entschlüsselungsheld Robert Langdon, der nun die Zerstörung des Vatikans durch einen Geheimbund zu verhindern versucht.


Illuminati (Extended Version, 2 Discs)

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Start: 23.10.2009

Originaltitel: Angels & Demons

Thriller

USA 2009
Laufzeit: 147 Min.
FSK: ab 16

Tom Hanks
Ewan McGregor
Stellan Skarsgård

Regie: Ron Howard
Sony Pictures

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Filmbewertung


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Robert Langdons Wissen ist wieder gefragt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Robert Langdons Wissen ist wieder gefragt (Foto: Sony Pictures)

785 Millionen $. Das ist die überirdische Summe, die "The Da Vinci Code - Sakrileg" an den Kinokassen einspielte. Einen solchen Welterfolg hatten die Advokaten des Vatikans, die gegen die vermeintlich kirchenfeindlichen Botschaften gewettert hatten, nicht erwartet. Aber solche Zahlen belegen eindeutig, welch großes Publikum für eine ungewöhnliche Mischung aus Mystizismus mit Actionelementen und historischen Exkursionen existiert.

Das darf sich jetzt über eine Fortsetzung freuen, die all das bietet, was schon den ersten Teil auszeichnete. Auch "Illuminati" taucht ein in die Welt geschichtlicher Geheimnisse, die in der Gegenwart eine tödliche Wirkung entfalten. Wieder begibt sich Symbol-Spezialist Professor Langdon (Tom Hanks) auf eine atemlose Rätsel-Jagd, um den Sieg finsterer Mächte zu verhindern, und erneut bildet ein Bestseller von Dan Brown die Vorlage.

Das nächste Opfer musste dran glauben (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Das nächste Opfer musste dran glauben (Foto: Sony Pictures)

Nicht davor, sondern dahinter

Aber gleichzeitig entwickelt der Film die Stärken der Ouvertüre weiter. Deshalb schildert "Illuminati" - anders als der Roman - nicht eine Vorgeschichte des "Da Vinci Code", sondern baut auf dessen Erzählmotiven auf. Denn diesmal ist es ironischerweise die katholische Kirche, die den viel belesenen Helden um Hilfe ersucht: Ein berühmt-berüchtigter Geheimbund, die bewussten Illuminaten, hat es darauf abgesehen, vier Kardinäle umzubringen und den Vatikan einschließlich Petersdom mit einer hypermodernen Antimaterie- Bombe dem Erdboden gleichzumachen.

Daraus entwickelt sich der klassische Wettlauf gegen die Zeit - einer der bewährtesten Thriller-Mechanismen überhaupt. Der Film gewinnt, weil er die historischen Lehrstunden und alternativen Philosophien des "Da Vinci Code" abwerfen kann und sich auf pures Spannungskino reduziert. Das scheint auch Hauptdarsteller Tom Hanks zu gefallen, der sich mit spürbarer Souveränität und Vergnügen in seine Blockbuster-Rolle stürzt. Vielleicht genießt er auch die illustren Schauplätze, an die "Illuminati" seine Protagonisten und den Zuschauer entführt - pittoreske römische Szenerien, wie sie so noch nie im Film zu sehen waren, einschließlich der atemberaubenden Interieurs des Petersdoms, die freilich im Studio gedreht wurden.

Können Robert und Vittoria die Katastrophe noch verhindern? (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Können Robert und Vittoria die Katastrophe noch verhindern? (Foto: Sony Pictures)

Ein Film für alle

Ein Film, der alle begeistern wird, die Anhänger des Brown'schen Bestsellers ebenso wie die Action-Süchtigen - und generell ein Publikum, das Lust hat auf einen Kinoabend mit einer gut dosierten Mischung aus Stars - neben Tom Hanks u. a. Ewan McGregor, Stellan Skarsgård und Armin Mueller-Stahl - Grusel, Spannung und ungewöhnlichen Bildern. Genau das richtige Erfolgsrezept für eines der Kinohighlights des Jahres.

In Ron Howards packendem Nachfolgefilm zu The Da Vinci Code - Sakrileg folgt der Experte für Symbolik Robert Langdon alten Hinweisen, um auf einer atemlosen Schnitzeljagd durch Rom die vier vom tödlichen Geheimbund der Illuminaten entführten Kardinäle zu finden. Mit dem Leben der Kardinäle in größter Gefahr und einem verzweifelt um Hilfe bittenden Camerlengo beginnt für Langdon ein aktionsgeladener Wettlauf gegen die Zeit durch versiegelte Krypten, gefährliche Katakomben und das geheimnisvollste Grabgewölbe der Welt!
Kurzbewertung:
Von Regisseur Ron Howard. Produzent Brian Grazer und Drehbuchautor Akiva Goldsman, dem Erfolgs-Team hinter "The Da Vinci Code - Sakrileg". In den Hauptrollen Tom Hanks, Ewan McGregor, Ayelet Zurer, Stellan Skarsgard und Armin Müller-Stahl.

Quelle: Sony Pictures

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Quelle: Sony Pictures

Illuminati

Regie:  Ron Howard  
Buch:  Akiva Goldsman  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  Salvatore Totino  
Produzent:  John Calley  
  Brian Grazer  
 
Darsteller:  Tom Hanks   als Robert Langdon
  Ewan McGregor   als Camerlengo Patrick Mckenna
  Stellan Skarsgård   als Richter
  Ayelet July Zurer   als Vittoria Vetra
  Kristof Konrad   als Reporter
  Masasa Moyo   als Reporterin
  Victor Alfieri   als Carabinieri
  Curt Lowens   als Kardinal Ebner
  Armin Mueller-Stahl   als Kardinal Strauss
  Pierfrancesco Favino   als Inspektor Olivetti
  Nikolaj Lie Kaas   als Attentäter
  Thure Lindhardt   als Chartrand

Dritter "Da Vinci Code" kommt ins Kino

"Ich hoffe, dass man mich fragt."

Der neue Dan-Brown-Film ohne Tom Hanks? Das geht wohl nicht (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Der neue Dan-Brown-Film ohne Tom Hanks? Das geht wohl nicht (Foto: Sony Pictures)

Dass Dan Browns aktuelles Buch "Das verlorene Symbol" verfilmt wird, konnte man sich denken. Jetzt scheint das Ganze konkrete Formen anzunehmen: Wie es aus Insiderkreisen heißt, beginnt Columbia Pictures nun ernsthaft mit der Arbeit und hat Steven Knight für das Drehbuch engagiert. Knight arbeitet am Script zu Martin Scorseses kommendem Film "Shutter Island" mit, der Mitte Februar startet.

Die wichtigste Frage allerdings wurde noch nicht beantwortet: Kehrt Tom Hanks als Robert Langdon zurück? Hanks gab in den Vorgängerfilmen "Da Vinci Code" und "Illuminati" den schlauen Kunsthistorik-Professor, der sich mit religiösen Geheimbünden anlegt und dabei durch die halbe abendländische Kunstgeschichte jagt.

Robert Langdon funktioniert nur mit Tom Hanks

Der Rückkehr von Tom Hanks steht auch gar nichts im Weg: Erstens wäre der Film ohne den Star nur halb so viel Wert und zweitens wartet Hanks nur darauf, dass sein Telefon klingelt: "Wenn das Buch verfilmt wird, wäre ich gern dabei und ich hoffe, dass man mich fragt", sagte er schon im letzten Jahr. Das Buch habe ihm richtig gut gefallen und er sei bis zum Schluss "von der Geschichte gefesselt" gewesen.

Diesmal müsste sich Tom Hanks alias Robert Langdon mit den Freimaurern anlegen: Über die soll die Hauptfigur eigentlich nur einen Vortrag halten - doch dann stellen die Herren selbst den Kontakt her. Der Film kommt vorrausichtlich 2012 in die Kinos.

 

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