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Kaufvideo
Erhältlich seit:
20.01.2012
Originaltitel: Saibogujiman kwenchana
Südkorea 2006
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12
Regie: Park Chan-wook
Rapid Eye Movies HE

Originelle, verspielte und schräg romantische Liebesgeschichte mit SF-Zitaten als Groteskversion von "Einer flog über das Kuckucksnest".
Mit dem Alfred-Bauer-Preis der Berlinale für einen Film, der neue Perspektiven der Filmkunst aufzeigt, ausgezeichnet, war der Film des Koreaners Park Chan-wook, bei uns mit der Rachtetrilogie "Mr. Vengeance", Old Boy" und "Lady Vengeance" bekannt, der verrückteste des Festivals. Keine Beschreibung wird der in einer Irrenanstalt spielenden, vor Einfällen übersprühenden Liebesgeschichte gerecht, deren Reichtum an Farben, Ausstattung, Dekormalerei, verspielten Zitaten und zauberhaft gespielten Liebesszenen ihresgleichen sucht.
Die Vorspannsequenz, eine Verbeugung vor Chaplins "Moderne Zeiten" und "Metropolis", führt die Heldin Young-gun (Lim Soo-jung) als Fließbandarbeiterin ein, die in der Fabrik verrückt wird, sich für einen Cyborg hält, an die Steckdose anschließt und im Asyl landet. Im gleißend hellen Licht der Anstalt spricht sie mit Maschinen, Uhren und Geräten, lernt andere Patienten kennen und mäht in Fantasieszenen, die von "Terminator 1" bis zu John Woos Meisterwerk "Hard Boiled" (Showdowns in der Klinik) vergnüglich Massaker zitieren, mit aus ihren Roboter-Fingerspitzen ausgefahrenen Maschinengewehrmündungen Ärzte und Personal in weißen Kitteln nieder: eine schön bizarre Revolution.
Im Zentrum steht die Liebesgeschichte zwischen Young und dem Meisterdieb mit Haargeweih Il-soon (Jung Ji-hoon, in Asien als Popstar Rain ein Name), der anderen ihre Begabungen stiehlt. Ihm gelingt es, der an Batterien leckenden Young das Leben zu retten und ihr Herz zu gewinnen. Die Liebesszenen im Heizungskeller, bei einer Operation am Rücken und mit Hörgeräten und Drähten an Wänden sind so verspielt wie in Michel Gondrys "Science of Sleep" und führen mit hinreißenden Jodlern als Liebeswerbung direkt in die Schweiz als Fluchtort der Fantasie. Bei der Preisverleihung wandte sich Park, einer der besten Regisseure der Welt, galant entschuldigend an seine Ehefrau mit "Ich bin ein Filmregisseur, aber das macht nichts." ger.
Young-gun ist überzeugt ein Cyborg zu sein. Sie spricht mit Getränkeautomaten, verweigert menschliche Nahrung und trägt Batterien bei sich, um sich jederzeit wieder aufladen zu können. In einer Nervenklinik begegnet sie Il-sun, der glaubt, er könne anderen Menschen ihre Fähigkeiten klauen. Und auch wenn sich das für einen Cyborg nicht gehört, entwickelt Young-gun Gefühle für Il-sun. Ihre exzentrisch-zarte Romanze, voller Schlafflüge und Jodeleinlagen, ist in Gefahr, als Young-gun wegen Unterernährung zu sterben droht. Doch Il-sun ist zu allem bereit und nutzt seine Gabe, um Young-gun zurückzuholen.
Regisseur PARK Chan-wook (OLDBOY) bezeichnet I'M A CYBORG, BUT THAT'S OK als "kind of a romantic comedy" - das lässt jeden, der auch nur eine Ahnung vom Oeuvre des koreanischen Ausnahmeregisseurs hat, einiges vermuten. Doch der Film sprengt die Dimension des Vorstellbaren. Die abgedrehte Mischung aus EINER FLOG ÜBER'S KUCKUCKSNEST, dem Ideenreichtum Michel Gondrys und der visuellen Kraft des koreanischen Kinos ist ein beinahe anarchistisches Meisterwerk.
Quelle: Rapid Eye Movies
- Making Of
- Deleted Scenes
- Interviews
- Berlinale-Special
- Kinotrailer
Quelle: Rapid Eye Movies
| Darsteller: | Lim Su-jeong | als Young-gun | |
|---|---|---|---|
| Rain | als Il-sun | ||
| Lee Yong-nyeo | als Young-guns Mutter | ||
| Oh Dal-su | als Shin | ||
| You Ho-Jeong | als Il-sun's Mutter | ||
| Regie: | Park Chan-wook | ||
| Buch: | Jeong Seo-Gyeong | ||
| Park Chan-wook | |||
| Musik: | Jo Yeong-wook | ||
| Kamera: | Jung Jung-hu | ||
| Produzent: | Lee Chun-Yun | ||
I'm a Cyborg, But That's OK in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Koreanisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Making-Of, Entfallene Szenen, Interviews, Berlinale-Special, Trailer
- Making Of
- Deleted Scenes
- Interviews
- Berlinale-Special
- Kinotrailer
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