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Leihvideo
Erhältlich seit:
03.07.2004
Originaltitel: Cheaper by the Dozen
USA 2003
Laufzeit: 95 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Steve Martin
Bonnie Hunt
Piper Perabo
Regie: Shawn Levy
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

In einer Zeit, in der Verhütung als gesellschaftsbelastend, weil rentengefährend angesehen wird, bekommt Steve Martins neue Komödie politische Brisanz. Als Vater von zwölf Kindern hat Martin zwar Koordinierungsprobleme, aber im Grunde so großen Spaß, dass er sich vereinzelt sogar auf den Zuschauer überträgt. Das wird für einen soliden Erfolg, wenn auch wohl nicht für einen Riesenhit reichen.
Wer Filme über Großfamilien liebt, in denen 40 Kinder auf 20 Quadratmeter zur Teestunde versammelt sind, und der arbeitslos gewordene katholische Familienvater seinen Kindern erklärt, dass er sie für wissenschaftliche Experimente verkaufen muss, ist bei Monty Python ("Der Sinn des Lebens") besser aufgehoben als in dieser Mainstreamkomödie, die auf Harmonie, nicht Anarchie setzt. Inspiration für "Im Dutzend billiger" ist Walter Langs gleichnamiger Hit von 1950, von dem aber nicht mehr als die Grundidee der Kinderinflation übrig blieb. Die Handlung setzt ein, als Tom und Kate Baker (Steve Martin, Bonnie Hunt) nach 23 Ehejahren gleichzeitig die Chance erhalten, ihre Lebensträume zu verwirklichen, die sie bisher ihrem Nachwuchs untergeordnet haben. Dad soll in Chicago ein großes Football-Team trainieren, Mom ihr erstes Buch auf einer Promo-Tour vorstellen. Daraus resultieren die beiden gravierenden Konflikte, die diese Familie wirklich hat. Zum einen muss die Baker-Sippe von der Provinz in die Stadt umziehen, zum anderen Dad den Haushalt organisieren, ohne seinen Traumjob zu vernachlässigen. Das von Mom hinterlassene Vakuum führt zu einer größeren Chaossequenz, die Anpassung an die neue Umgebung zu ein paar Beleidigungen an der High School, die im Nichts verpuffen.
Martin hat ein paar gute Einzeiler, die er gewohnt stoisch platziert, aber er spielt ein großes Kind und bietet so weniger komödiantische Reibungsfläche als der autoritäre, von Effizienz besessene und dennoch liebenswerte Familienvorstand des Originals. Im Humor setzt der Film von Shawn Levy ("Voll verheiratet"), der auch Martins neues Franchise mit "The Birth of the Pink Panther" lancieren soll, weitgehend auf Slapstick. Der Hausfrosch landet in den Rühreiern, an der Deckenlampe baumelt der Nachbarsjunge, Gaststar Ashton Kutcher als Lover der ältesten Baker-Tochter wird das Opfer einer koordinierten Kids-Attacke und eine explodierende Hüpfburg macht Steve Martin zu Peter Pan. Angesichts dieses Schwerpunkts bleiben Chancen, den Film etwas frecher zu machen, oft ungenutzt. Namensverwechslungen sollten bei zwölf Kindern eigentlich nur der Anfang sein. Die Kinderrollen erfüllen die Ansprüche, doch keines der Kids kann sich wirklich profilieren. Das gilt auch für die Teenidole Tom Welling und Hillary Duff, die ihre Fans an diese Komödie binden sollen, aber in Grübler- und Zickenrollen gefangen sind. Am Ende thematisiert der Film weniger das emotionale, zwischenmenschliche, logistische Chaos, das ein Dutzend Kinder stiften kann, als das Dilemma der Eltern, die sich zwischen Familie und Karriere entscheiden müssen. Wobei es eigentlich naheliegt, dass es kein "entweder oder", sondern ein "und" geben muss, will man 12 Kinder nicht nur gebären, sondern auch ernähren. kob.
| Darsteller: | Steve Martin | als Tom Baker | |
|---|---|---|---|
| Bonnie Hunt | als Kate Baker | ||
| Piper Perabo | als Nora Baker | ||
| Tom Welling | als Charlie Baker | ||
| Hilary Duff | als Lorraine Baker | ||
| Kevin Schmidt | als Henry Baker | ||
| Alyson Stoner | als Sarah Baker | ||
| Jacob Smith | als Jake Baker | ||
| Liliana Mumy | als Jessica Baker | ||
| Morgan York | als Kim Baker | ||
| Forrest Landis | als Mark Baker | ||
| Blake Woodruff | als Mike Baker | ||
| Brent Kinsman | als Nigel Baker | ||
| Shane Kinsman | als Kyle Baker | ||
| Paula Marshall | als Tina Shenk | ||
| Steven Anthony Lawrence | als Dylan Shenk | ||
| Alan Ruck | als Bill Shenk | ||
| Richard Jenkins | als Shake | ||
| Holmes Osborne | als Nick Gerhard | ||
| Vanessa Bell Calloway | als Diana Phillips | ||
| Rex Linn | als Coach Bricker | ||
| Regis Philbin | als Regis Philbin | ||
| Kelly Ripa | als Kelly Ripa | ||
| Regie: | Shawn Levy | ||
| Buch: | Sam Harper | ||
| Alec Sokolow | |||
| Joel Cohen | |||
| Musik: | Christophe Beck | ||
| Kamera: | Jonathan Brown | ||
| Produzent: | Robert Simonds | ||
| Ben Myron | |||
| Michael Barnathan | |||
Im Dutzend billiger in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,85/16:9
Star
Steve Martin
Allround-Talent, dem der erfolgreiche Übergang vom Stand-up-Comedian über Filmkomiker hin zu ernsthaften, dramatischen Hauptrollen gelungen ist...
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Hilary Duff
Mit naiver Frische wurde die blonde Schauspielerin und Sängerin Hilary Duff mit einer populären TV-Serie, Pop- und Rock-Alben und in Komödien und...
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