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Im Dutzend billiger

Remake der Familienkomödie "Im Dutzend billiger", in dem Steve Martin als geplagter Vater einer zwölfköpfigen Rasselbande für Trubel sorgt.


Im Dutzend billiger

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.07.2004

Originaltitel: Cheaper by the Dozen

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 95 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Steve Martin
Bonnie Hunt
Piper Perabo

Regie: Shawn Levy
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Komik-Legende Steve Martin hat in Shawn Levys Slapstick Comedy viele Kinder, noch mehr Sorgen und den absoluten Traumjob.

Die Bakers bei einer typisch spritzigen Familienmahlzeit (Foto: Fox) Großansicht

Die Bakers bei einer typisch spritzigen Familienmahlzeit (Foto: Fox)

In Zeiten von Rentenkrise, Ein-Kind-Familien und Single-Heeren kommt aus Hollywood nun endlich der richtige Impuls, der Deutschland aus dem Stimmungstief retten kann: Die Großfamilie wird wieder populär.

Gleich zwölf Kinder hängen die Studiobosse von Twentieth Century Fox dem armen Steve Martin in "Im Dutzend billiger" an. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht, gab es doch bereits 1950 eine gleichnamige Komödie.

Mit der hat das Remake jedoch kaum mehr als die Kinderzahl gemeinsam, schließlich hat sich ja in den letzten 54 Jahren doch einiges getan in Sachen Emanzipation und Frauenpower.

Lorraine bewundert ihren großen Bruder (Foto: Fox) Großansicht

Lorraine bewundert ihren großen Bruder (Foto: Fox)

Hausmann und Vater

Und genau da liegt der Haken, denn just als Tom Baker (Steve Martin) seinen Traumjob als Football-Trainer in Chicago antreten soll, begibt sich seine (Karriere-)Frau Kate (Bonnie Hunt aus "The Green Mile") auf Promo-Tour für ihr erstes Buch.

Eigentlich kein Problem, gäbe es da nicht noch die zwölf Sprösslinge der Bakers und den gemeinsamen Umzug vom Land in die Stadt - und um all das muss sich der völlig überforderte Tom nun alleine kümmern...

Im Kreuzverhör: Papa und Mama suchen den Unruhestifter (Foto: Fox) Großansicht

Im Kreuzverhör: Papa und Mama suchen den Unruhestifter (Foto: Fox)

Martin und mehr

Seit mehr als 30 Jahren sorgt Steve Martin als Schauspieler, Autor und Produzent von Werken wie "Roxanne" oder "Haus über Kopf" weltweit für Lacher. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch diesmal kein Auge trocken bleibt, wenn er als überdrehter Familienvater Kinder, Küche und Karriere unter einen Hut zu bringen versucht.

Doch Regisseur Shawn Levy, der sich bereits mit "Voll verheiratet" als Komödienfachmann erwies, verlässt sich nicht nur auf das Charisma des Komiker-Veteranen, sondern versorgte seine quirlige Sippe mit einigen weiteren prominenten Gesichtern.

Ein gemütlicher Fernsehabend bereitet allen Spaß (Foto: Fox) Großansicht

Ein gemütlicher Fernsehabend bereitet allen Spaß (Foto: Fox)

Schönheiten und Traumboys

So gehören unter anderem "Coyote Ugly"-Schönheit Piper Perabo, "Smallville"-Traumboy Tom Welling und Teenie-Idol Hilary Duff ("Popstar auf Umwegen") zu den Baker-Kindern, während Shooting Star Ashton Kutcher in einer Nebenrolle für Herzklopfen beim weiblichen Publikum sorgen dürfte.

Eine Familie - so richtig zum Knutschen also, und zum herzhaft Lachen natürlich sowieso...

Im Dutzend billiger

In einer Zeit, in der Verhütung als gesellschaftsbelastend, weil rentengefährend angesehen wird, bekommt Steve Martins neue Komödie politische Brisanz. Als Vater von zwölf Kindern hat Martin zwar Koordinierungsprobleme, aber im Grunde so großen Spaß, dass er sich vereinzelt sogar auf den Zuschauer überträgt. Das wird für einen soliden Erfolg, wenn auch wohl nicht für einen Riesenhit reichen.

Wer Filme über Großfamilien liebt, in denen 40 Kinder auf 20 Quadratmeter zur Teestunde versammelt sind, und der arbeitslos gewordene katholische Familienvater seinen Kindern erklärt, dass er sie für wissenschaftliche Experimente verkaufen muss, ist bei Monty Python ("Der Sinn des Lebens") besser aufgehoben als in dieser Mainstreamkomödie, die auf Harmonie, nicht Anarchie setzt. Inspiration für "Im Dutzend billiger" ist Walter Langs gleichnamiger Hit von 1950, von dem aber nicht mehr als die Grundidee der Kinderinflation übrig blieb. Die Handlung setzt ein, als Tom und Kate Baker (Steve Martin, Bonnie Hunt) nach 23 Ehejahren gleichzeitig die Chance erhalten, ihre Lebensträume zu verwirklichen, die sie bisher ihrem Nachwuchs untergeordnet haben. Dad soll in Chicago ein großes Football-Team trainieren, Mom ihr erstes Buch auf einer Promo-Tour vorstellen. Daraus resultieren die beiden gravierenden Konflikte, die diese Familie wirklich hat. Zum einen muss die Baker-Sippe von der Provinz in die Stadt umziehen, zum anderen Dad den Haushalt organisieren, ohne seinen Traumjob zu vernachlässigen. Das von Mom hinterlassene Vakuum führt zu einer größeren Chaossequenz, die Anpassung an die neue Umgebung zu ein paar Beleidigungen an der High School, die im Nichts verpuffen.

Martin hat ein paar gute Einzeiler, die er gewohnt stoisch platziert, aber er spielt ein großes Kind und bietet so weniger komödiantische Reibungsfläche als der autoritäre, von Effizienz besessene und dennoch liebenswerte Familienvorstand des Originals. Im Humor setzt der Film von Shawn Levy ("Voll verheiratet"), der auch Martins neues Franchise mit "The Birth of the Pink Panther" lancieren soll, weitgehend auf Slapstick. Der Hausfrosch landet in den Rühreiern, an der Deckenlampe baumelt der Nachbarsjunge, Gaststar Ashton Kutcher als Lover der ältesten Baker-Tochter wird das Opfer einer koordinierten Kids-Attacke und eine explodierende Hüpfburg macht Steve Martin zu Peter Pan. Angesichts dieses Schwerpunkts bleiben Chancen, den Film etwas frecher zu machen, oft ungenutzt. Namensverwechslungen sollten bei zwölf Kindern eigentlich nur der Anfang sein. Die Kinderrollen erfüllen die Ansprüche, doch keines der Kids kann sich wirklich profilieren. Das gilt auch für die Teenidole Tom Welling und Hillary Duff, die ihre Fans an diese Komödie binden sollen, aber in Grübler- und Zickenrollen gefangen sind. Am Ende thematisiert der Film weniger das emotionale, zwischenmenschliche, logistische Chaos, das ein Dutzend Kinder stiften kann, als das Dilemma der Eltern, die sich zwischen Familie und Karriere entscheiden müssen. Wobei es eigentlich naheliegt, dass es kein "entweder oder", sondern ein "und" geben muss, will man 12 Kinder nicht nur gebären, sondern auch ernähren. kob.

Darsteller:  Steve Martin   als Tom Baker
  Bonnie Hunt   als Kate Baker
  Piper Perabo   als Nora Baker
  Tom Welling   als Charlie Baker
  Hilary Duff   als Lorraine Baker
  Kevin Schmidt   als Henry Baker
  Alyson Stoner   als Sarah Baker
  Jacob Smith   als Jake Baker
  Liliana Mumy   als Jessica Baker
  Morgan York   als Kim Baker
  Forrest Landis   als Mark Baker
  Blake Woodruff   als Mike Baker
  Brent Kinsman   als Nigel Baker
  Shane Kinsman   als Kyle Baker
  Paula Marshall   als Tina Shenk
  Steven Anthony Lawrence   als Dylan Shenk
  Alan Ruck   als Bill Shenk
  Richard Jenkins   als Shake
  Holmes Osborne   als Nick Gerhard
  Vanessa Bell Calloway   als Diana Phillips
  Rex Linn   als Coach Bricker
  Regis Philbin   als Regis Philbin
  Kelly Ripa   als Kelly Ripa
 
Regie:  Shawn Levy  
Buch:  Sam Harper  
  Alec Sokolow  
  Joel Cohen  
Musik:  Christophe Beck  
Kamera:  Jonathan Brown  
Produzent:  Robert Simonds  
  Ben Myron  
  Michael Barnathan  

Hilary Duff in Todesgefahr

Nicole Kidman, Sandra Bullock oder auch Franka Potente hatten bereits ihre lieben Probleme mit besonders aufdringlichen Fans.

Gerade noch davongekommen: Hilary Duff (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Gerade noch davongekommen: Hilary Duff (Foto: Kurt Krieger)

Jetzt musste sich auch Hilary Duff mit einem extrem hartnäckigen Verehrer auseinandersetzen. Der Star aus "Im Dutzend billiger" wurde bereits seit mehreren Wochen von dem 18-jährigen Maksim Miakovsky verfolgt.

Aber inzwischen wurde bestätigt, dass eine konkrete Gefahr von dem jungen Russen ausging. Der gab nämlich gegenüber einem Privatdetektiv zu, dass er Hilary bei einem öffentlichen Auftritt töten wollte. Daraufhin wurde Maksim nun verhaftet und bald soll ihm der Prozess gemacht werden.

Bereits im Oktober wollten Hilary und ihr Lebensgefährte Joel Madden eine einstweilige Verfügung gegen den Stalker erwirken.

Kleine Planänderung

"Er ist von Hilary besessen", ist in den Gerichtsdokumenten zu lesen. "Miakovsky hat erklärt, dass er jeden 'entfernen' wird, der zwischen ihm und dem Teenie-Star steht. Darüber hinaus hatte er die Absicht, eine Waffe zu kaufen und gedroht, sich zu erschießen."

Vorhaben, die der junge Mann jetzt scheinbar in die Tat umsetzen wollte. Über den Grund, warum er jetzt aber plante, das Objekt seiner Begierde zu töten, kann nur spekuliert werden.

 

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