Agaguk ist ein rebellischer junger Eskimo, der sich mit seinem Vater Kroomak, dem Dorfschamanen, überwirft. Nach dem Mord an einem weißen Händler muß er mit seiner Geliebten Igiyook fliehen. Während Agaguk im Dorf des Stammes von Igiyook zum Mann heranreift, nistet sich der Kommissar Henderson auf der Suche nach dem Mörder bei Kroomak ein. Als er mit Repressalien gegen die Eskimos droht, wird er umgebracht und kastriert. Igiyook bekommt einstweilen im ewigen Eis einen Sohn. Agaguk überlebt mit letzter Kraft einen Kampf gegen einen Wolf. Als er wieder genesen ins Dorf seines Vaters zurückkehrt, schützt Kroomak den Sohn und nimmt dessen Mord auf seine Kappe.
Atemberaubende Bilder aus der endlosen Weite des ewigen Eises präsentiert Jacques Dorfmann in dem bis dahin teuersten kanadischen Film aller Zeiten. Dafür standen ihm internationale Stars wie Lou Diamond Phillips ("Pentagramm"), Toshiro Mifune ("Die sieben Samurai") und Donald Sutherland ("JFK") zur Verfügung. Eine gewisse Langatmigkeit und Banalität der Geschichte können auch sie nicht vollständig wettmachen. Für Gesprächsstoff dürfte allerdings die kontroverse Kastrationsszene sorgen, die bereits bei der Kinoauswertung flammend diskutiert wurde. Das bildgewaltige Arktisepos schnitt auf der großen Leinwand etwas enttäuschend ab.