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IMAX: Dinosaurier - Giganten Patagoniens

Sehenswerte computeranimierte Dokumentation über die großen Echsen und ihr Leben im damaligen Patagonien.


IMAX: Dinosaurier - Giganten Patagoniens

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Erhältlich seit:
09.12.2010

Originaltitel: Dinosaurs: Giants of Patagonia

Trickfilm

Kanada 2007
Laufzeit: 39 Min.
FSK: ab 6

Regie: Marc Fafard
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Sehenswerte computeranimierte Dokumentation über die großen Echsen und ihr Leben im damaligen Patagonien.

Die Überreste lassen die Vergangenheit erahnen (Foto: Fantasia Film) Großansicht

Die Überreste lassen die Vergangenheit erahnen (Foto: Fantasia Film)

Mit gefälligen Flügen über weite Landschaftspanoramen von Patagonien, der Südspitze Argentiniens, nimmt die Geschichte ihren Anfang. Zwei Reisen in die ferne Vergangenheit stehen auf dem Programm, zunächst ein Blick in die Ära vor 90 Millionen Jahren - der Halbzeit der Dinoherrschaft -, als das warme Klima auf dem Urkontinent Pangäa die Ausbreitung von Flora und Fauna beschleunigte.

Zwei Arten stehen dabei im Vordergrund: der über 30 Meter lange, vierfüßige Argentinosaurus, ein sich von Pflanzen ernährendes Herdentier, und der Giganotosaurus, ein dem T-Rex ähnlicher, zweibeiniger Räuber.

Sahen die Dinosaurier damals so aus? (Foto: Fantasia Film) Großansicht

Sahen die Dinosaurier damals so aus? (Foto: Fantasia Film)

Ende und Anfang

Eine weitere Reise führt 65 Millionen Jahre zurück, kurz bevor der gewaltige Einschlag eines Riesenmeteoriten ein Inferno mit anschließendem Weltwinter verursachte, der die meisten Dinos auslöschte und den Säugetieren den Weg ebnete.

Durch die äußerst realistischen Animationen und die Vermittlung wissenswerter Details ist Regisseur Marc Fafard ein für alle Altersgruppen interessanter und lehrreicher Film gelungen. Die 3-D-Technik unterstützt dabei noch die Wirklichkeitsnähe.

IMAX: Dinosaurier - Giganten Patagoniens

Nur 45 Minuten lange, aber kurzweilige und informative Dokumentation über die urzeitlichen Herrscher, die in phänomenaler 3-D-Animation absolut fotorealistisch durch Patagoniens exotische Landschaften stolzieren.

Der Erzähler (im Original von Donald Sutherland gesprochen) führt mit tiefer Stimme durch die Ereignisse und hat dabei eine reiche Fülle an Informationen mitzuteilen. Mit gefälligen Flügen über weite Landschaftspanoramen von Patagonien, der Südspitze Argentiniens, nimmt die Geschichte ihren Anfang. Zwei Reisen in die ferne Vergangenheit stehen auf dem Programm, zunächst ein Blick in die Ära vor 90 Millionen Jahren - der Halbzeit der Dinoherrschaft -, als das warme Klima auf dem Urkontinent Pangäa die Ausbreitung von Flora und Fauna beschleunigte. Zwei Arten stehen dabei im Vordergrund: der über 30 Meter lange, vierfüßige Argentinosaurus, ein sich von Pflanzen ernährendes Herdentier, und der Giganotosaurus, ein dem T-Rex ähnlicher, zweibeiniger Räuber. Eine weitere Reise führt 65 Millionen Jahre zurück, kurz bevor der gewaltige Einschlag eines Riesenmeteoriten ein Inferno mit anschließendem Weltwinter verursachte, der die meisten Dinos auslöschte und den Säugetieren den Weg ebnete.

Trotz aller Jagdszenen, Abstürze, Wanderschaften und generell donnerndem "Jurassic Park"-Gang beschleicht einen nur selten das Gefühl des Inszenierten, was für die Selbstbeherrschung der Regie spricht, die weise auf eine Dramatisierung wie in "Reise der Pinguine" verzichtet. Die Exkursionen werden immer wieder von Ausgrabungsausflügen des international renommierten Paläontologen Rodolfo Coria und seinem Team unterbrochen, die Fußspuren und Fossilenfunde sichten oder im Museum zwischen aufgestellten Skeletten und Materialsammlungen agieren. Faktenliebhaber werden wahrlich nicht zu kurz kommen, auch wenn die Hauptattraktion die 3-D-Effekte sind: Sterne, Fischschwärme, Insekten und Vögel stürzen munter auf die Kameralinse zu. Die hyperrealistische Ästhetik des dreidimensionalen Verfahrens hat etwas Flirrendes wie bei einem Computer-Monitor. Dadurch kann man die fotorealistischen CGI-Dinos nicht mehr als Trickaufnahmen erkennen, was auch an den bemerkenswert perfekten Bewegungen sowie den vollkommen authentischen Texturen liegt. Für den besten optischen Reiz wurden nicht nur die räumliche Tiefe betonende Perspektiven, sondern auch ungewöhnliche Untersichten gewählt. Das Faszinosum an den Giganten überträgt sich so mühelos auf die andere Seite der Leinwand und beflügelt den Wissensdurst aller Altersklassen. tk.

IMAX: Dinosaurier - Giganten Patagoniens

Der Film zeigt auf faszinierende Weise zwei neu entdeckte Dinosaurier: den über 30 Meter langen Pflanzenfresser Argentinosaurus und sein Verderben, den zweibeinigen Fleischfresser Giganotosaurus, der es mit dem berühmten T-Rex locker aufnehmen könnte. Lebensechte Rekonstruktionen zeigen diese und andere Lebewesen, die vor Millionen von Jahren im heutigen Patagonien lebten. Zudem werden spannende und fundierte Informationen über das Zeitalter der Dinosaurier geboten - und dessen jähes Ende.

Dank der brillanten, detailreichen Animation ist "Dinosaurier - Giganten Patagoniens" eine einzigartige Gelegenheit, um einen Eindruck von der unglaublichen Größe und Kraft dieser Lebewesen zu bekommen, die 180 Millionen Jahre lang die Erde beherrschten. Noch nie zuvor war das Gefühl, diesen Giganten in ihren Lebensräumen zu begegnen, so realistisch wie in diesem Film. Denn die computergenerierten Dinosaurier werden genau in den wilden patagonischen Landschaften wieder lebendig, die sie einst bevölkerten.

Quelle: EuroVideo

Lizard Kings (OmdU),
Trailershow IMAX[r]-Titel

Quelle: EuroVideo

Sprecher:  Donald Sutherland   als Erzähler
 
Regie:  Marc Fafard  
Buch:  Marc Fafard  
Musik:  Pierre Rousseau  
Kamera:  William Reeve  
Produzent:  Carl Samson  
 

IMAX: Dinosaurier - Giganten Patagoniens in der Fotoshow

 

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