DVD Kaufvideo

In America

Märchenhaftes, tragisch-schönes Drama über eine irische Familie, die sich unter ärmsten Verhältnissen in New York behauptet.


In America

Kaufvideo

Erhältlich seit:
21.08.2009

Drama

Irland/Großbritannien 2002
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12

Samantha Morton
Paddy Considine
Djimon Hounsou

Regie: Jim Sheridan
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Eine Familie aus Irland kämpft um ein neues Zuhause in Amerika.

Sarah und Johnny mit den Kindern Christy und Ariel auf dem Jahrmarkt (Foto: Fox) Großansicht

Sarah und Johnny mit den Kindern Christy und Ariel auf dem Jahrmarkt (Foto: Fox)

Nach dem tragischen Tod des Sohnes macht sich in den 80er Jahren eine irische Familie auf die große Reise in die Neue Welt - und das, ohne einen Cent in der Tasche.

Dort angekommen, finden die Immigranten in einer lauten und verlausten New Yorker Mietskaserne Unterschlupf. Leider geht der "American Dream" nicht einmal annähernd in Erfüllung, und die harte Wirklichkeit zeigt schnell ihr hässliches Gesicht.

Aus der Perspektive einer der beiden kleinen Töchter erzählt Jim Sheridan ("Mein linker Fuß") eine herzzerreißende Einwanderer-Geschichte vom Durchhalten und Zusammenhalten, von persönlichem Schmerz und der unerschütterlichen Hoffnung auf eine bessere Zukunft - eines Tages, irgendwann.

Zum Glück gibt es auch fröhliche Momente (Foto: Fox) Großansicht

Zum Glück gibt es auch fröhliche Momente (Foto: Fox)

Liebeserklärung ans Leben

Trotz großer Gefühle wird diese wunderbare Mischung aus Drama und Märchen dabei nie gefühlsduselig. Mit "In America" läuft das Filmjahr 2003 noch einmal zur Höchstform auf.

Eine Liebeserklärung an das Leben - und trotz allem auch an den Moloch Big Apple - voller melancholischer und magischer Momente. Zum Weinen schön.

In America

Die traurigschöne Geschichte einer irischen Einwandererfamilie in New York erzählt Jim Sheridan ("Mein linker Fuß", "Im Namen des Vaters") hier als halbautobiographisches Märchen aus der Sicht eines zehnjährigen Mädchens und beweist sich mit seinem bislang persönlichsten Film wieder als virtuoser Meister emotionaler Gratwanderungen und als genialer Schauspielerregisseur. "In America", der beim Filmfestival von Toronto das Publikum rührte, ist von einer Wahrhaftig- und Warmherzigkeit erfüllt, die man selten auf der Leinwand spürt.

Gemeinsam mit seinen Töchtern Naomi und Kristen schrieb Jim Sheridan das Drehbuch, das aus Kinderaugen auf eine vierköpfige irische Einwandererfamilie blickt, die ohne einen Penny in den achtziger Jahren nach New York übersiedelt. Ihr zukünftiges neues Zuhause in reichlich heruntergekommener, asozialer Nachbarschaft steht für den Versuch und die Möglichkeit eines glücklichen Lebens - in einem Land, das jedem eine zweite Chance bietet. Am Tod ihres an Gehirntumor erkrankten zweijährigen Sohnes Frankie gibt sich Sarah (Samantha Morton) in ihren niedergeschlagensten Momenten selbst die Schuld, während Johnny (Paddy Considine aus "24 Hour Party People") seit der Tragödie seinen Glauben und seine Fähigkeit zu Fühlen gänzlich verloren hat. Weshalb alle Bemühungen um ein Bühnenengagement ohne Erfolg bleiben. "Tu so, als wärst du glücklich, Johnny, für die Kinder" drängt Sarah, aber selbst vor dem dankbarsten Publikum versagt der Schauspieler.

So engagiert und sympathisch wie Morton und Considine ihre Figuren ausfüllen - die Schwestern Sarah und Emma Bolger in den Rollen der Töchter Christy und Ariel stehlen tatsächlich beiden beinahe die Show. Besonders die Ältere, Christy, legt so berührend viel Tapferkeit und Klugheit an den Tag, dass sie als Erzählerin ein kleines Wunder ist wie Linda Manz in Terrence Malicks "In der Glut des Südens". Mit ihrem Camcorder fotografiert sie jeden Schritt in das neue Leben im Wechsel der Jahreszeiten - und immer wieder wechselt dabei auch die Perspektive spielerisch in die der Handkamera, mit der das Mädchen die Geschichte zusammenhält wie die Familienbande, die man selten so glaubhaft und stark auf der Leinwand empfunden hat wie hier. So gelungen sind die intimen emotionalen Momente zwischen den Familienmitgliedern, so involviert sämtliche Darsteller, so authentisch das New Yorker Milieu - und zugleich doch so voller Magie: Wenn Sarah einen Job in einem Diner namens "Heaven" findet, Johnny auf heldenhafte Weise eine Klimaanlage ins Dachgeschoss schleppt, um Sarah einen Lufthauch zu verschaffen; wenn er dann mit einem atemberaubenden Risikoakt versucht, bei einem Glücksspiel für die Kinder zu gewinnen - mit hinreißender Leichtigkeit zaubert der irische Filmemacher aus den geschilderten Momenten eine Liebeserklärung an den Alltag in der Großstadt und verliert auch hier nie das Schicksal der Immigranten und sein soziales Anliegen aus den Augen.

Als Christy und Ariel an Halloween an der verriegelten Tür unter ihnen hämmern, brechen die Mädchen gar den Widerstand des dahinter lebenden, zornigen schwarzen Mannes und ebnen den Weg für eine enge Freundschaft zwischen der Familie und dem geheimnisvollen Künstler Mateo (Djimon Hounsou). "Ich liebe alles, was lebt", sagt dieser einmal, und lässt Johnny vermuten, dass sein neuer Freund - an welcher Krankheit auch immer - sterben wird. Als der Frühling beginnt, enden die schwangere Sarah und Mateo zur selben Zeit im Krankenhaus. Und wieder ist es Christy, die der Konvergenz von Leben und Tod einen beruhigend tiefen Sinn abzugewinnen vermag. Bei aller Tragik und aller Emotion läuft die so amüsante wie bewegende, so wunderschön geschriebene und brillant gespielte Geschichte auch hier nicht Gefahr, sich in Sentimentalität zu verlieren. Selten wurde der schmerzhafte Prozess, mit dem hier vor allem Johnny wieder Vertrauen in sich selbst und den Glauben an das Leben zurückgewinnt, effektiver erzählt - gerade vor dem Hintergrund der nach dem 11. September wieder ins Leben zurückfindenden Metropole NYC. "In America" beschreibt den Traum, das Schicksal, den Tod, das Verlassenwerden und die Realität ertragen zu können - ohne dass diese, so zerrissen und märchenhaft sie bisweilen erscheint, in einer Scheinwelt verschwindet. Kein kleines - ein großes Leinwandwunder hat Sheridan damit geschaffen. cm.

In America

In Amerika liegt die Zukunft! Hier wollen Johnny (Paddy Considine) und Sarah (Samantha Morton) einen neuen Anfang wagen. Einen Anfang ohne ihren kleinen Sohn, der zu Hause in Irland unter tragischen Umständen starb. Einen Anfang aber mit ihren Töchtern Ariel und Christy, die ihre neue Heimat New York mit staunenden Augen betrachten und aufnehmen. In der magischen Welt der Kinder sind das schäbige Mietshaus in Manhattan und die exzentrischen Nachbarn ein einziges geheimnisvolles Abenteuer, das entdeckt werden will.

Quelle: Fox

" Audio-Kommentar von Regisseur Jim Sheridan
" 10 unveröffentlichte Szenen
" Making-of: "A Personal Journey"

Quelle: Fox

Darsteller:  Samantha Morton   als Sarah
  Paddy Considine   als Johnny
  Djimon Hounsou   als Mateo
  Sarah Bolger   als Christy
  Emma Bolger   als Ariel
  Michael Tighe   als Frank
 
Regie:  Jim Sheridan  
Buch:  Jim Sheridan  
  Naomi Sheridan  
  Kirsten Sheridan  
Musik:  Gavin Friday  
  Maurice Seezer  
Kamera:  Declan Quinn  
Produzent:  Jim Sheridan  
  Arthur Lappin  
 

In America in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch
In America
In America

Trailer

Runter
 

Star

Samantha Morton

Verborgene Phantasien und emotionale Leere stehen im Zentrum der Rollen von Samantha Morton, deren kleine Statur und kindliches Gesicht...

 

Star

Djimon Hounsou

Mit der Rolle des stolzen Sklaven Cinque gelang dem Schwarzafrikaner Djimon Hounsou, geboren am 24. April 1964 im westafrikanischen Benin,...