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In guten Händen

Von britischem Humor geprägte lockere Komödie über die Erfindung des Vibrators mit überragendem Schauspielensemble.


In guten Händen

Leihvideo

Erhältlich seit:
18.04.2012

Originaltitel: Hysteria

Komödie

Großbritannien 2011
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Maggie Gyllenhaal
Hugh Dancy
Jonathan Pryce

Regie: Tanya Wexler
Senator Home Entertainment

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In guten Händen

Ein junger Arzt verliert wegen seiner modernen Ansichten ständig seine Stelle, bis er bei einem Experten für Hysterie und Frauenleiden unterkommt, der bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand anlegt und Erfolg mit dieser "Behandlung" hat. Bald stehen die Damen beim neuen Doktor Schlange. Als seine Arme schmerzen, verliert er seine Stelle und die Verlobte, das Töchterchen des Chefs. Dafür sprühen die Funken zwischen ihm und deren aufmüpfiger Schwester. Zur Freude der Frauen entwickelt der Medikus aus einem elektrischen Staubwedel den ersten Vibrator.

Mit Ironie nimmt die lockere Komödie die viktorianischen Moralvorstellungen unter die Lupe und mokiert sich über die männliche Idee von der Penetration als alleinigem Lustfaktor. Die leicht verspielte Lektion über Wissenschaftsglaube, viktorianische Konventionen und gesellschaftlichen Wandel, Frauenemanzipation und Männerirrtümer überzeugt durch ein grandioses Schauspielensemble, bis ins Detail stimmige Ausstattung und jede Menge Witz und Humor. Der Zuschauer ist hier in den besten Händen.

In guten Händen

Von britischem Humor geprägte lockere Komödie über die Erfindung des Vibrators mit überragendem Schauspielensemble.

Was haben das viktorianische England, ein elektrischer Staubwedel und ein Freuden spendender Vibrator gemeinsam? Viel, wenn man Tanya Wexlers opulentem Kostümfilm glaubt. Ihre amüsante Mischung aus Zeitkolorit, frivoler Komödie und romantischer Liebesgeschichte hat alles, was in gute Stimmung versetzt. Der Untertitel hält, was er verspricht: "Noch nie hat es so viel Spaß gemacht, geheilt zu werden".

Zwischen zwei Seiten des viktorianischen Lebens um 1880 herum bewegt sich der junge Arzt Mortimer Granville. Da ist die würdevolle und gediegene von seinem gesellschaftlich anerkannten Chef Dr. Robert Dalrymple, und die aufmüpfige und der Veränderung zugewandte von dessen älterer Tochter, die sich der Arbeit mit Bedürftigen widmet. Erst einmal lernt Granville, der wegen seiner modernen Ansichten über Keimtheorie ständig seinen Job verliert, bei Dalrymple wie man "hysterische" Frauen heilt, nämlich über die natürlich medizinisch legitimierte und auf keinen Fall sexuelle Massage des weiblichen Intimbereichs. Bald stehen die Damen beim fingerfertigen Doktor Schlange, bis seine entzündeten Arme ihm den Dienst und den Ladies die Entspannung versagen, seine Laufbahn und die Verlobung mit der gesitteten jüngeren Tochter ein unbefriedigendes Ende finden. Wie gut dass sein Freund und Wissenschaftler justament einen elektrischen Staubwedel entwickelt, den der Medikus zum Batterie getriebenen Vibrator umwandelt.

Das Ensemble Hugh Dancy, Jonathan Pryce, Rupert Everett bildet ein wunderbar gegensätzliches Männertrio, dem Maggie Gyllenhaal und Felicity Jones in nichts nachstehen. Mit Ironie nimmt der Film die viktorianischen Moralvorstellungen unter die Lupe und entlarvt augenzwinkernd die frauenfeindliche und sexuelle Konnotation vermeidende Diagnostik als Prüderie, führt die männliche Idee von der Penetration als alleinigen Lustfaktor ad absurdum und das alles ohne die drei doch sympathischen Männer in die Pfanne zu hauen.

Die leicht verspielte Lektion über Wissenschaftsglaube, viktorianische Konventionen und gesellschaftlichen Wandel, Frauenemanzipation und Männerirrtümer überzeugt rundum, nicht zuletzt durch die bis ins Detail stimmige Ausstattung bis in die Länge der Gehröcke und Reifröcke hinein. Und das (vorhersehbare) Happy End zwischen Medizinmann und aufrührerischer Tochter macht den Zuschauer glücklich, der bei dieser cleveren Komödie wirklich in den besten Händen ist. mk.

In guten Händen

London 1880: Der junge Arzt Mortimer Granville (HUGH DANCY) macht sich auf die Suche nach einem neuen Job und wird dabei in der Praxis von Dr. Robert Dalrymple (JONATHAN PRYCE) vorstellig. Als vermeintlicher Hysterie- und Frauen-Experte ist dieser aufgrund der stetig steigenden Zahl von Patientinnen vollkommen überlastet und stellt den jungen Kollegen umgehend ein. Zur Heilung der sich in Therapie befindlichen Damen, legen die beiden Herren an ziemlich intimen Stellen Hand an - mit durchschlagenden Erfolg.

Dem manuellen Einsatz nach kurzer Zeit nicht mehr gewachsen, erfindet Mortimer aus der Not heraus erfindet Mortimer gemeinsam mit seinem Freund und Wissenschaftler Edmund St. John-Smythe (RUPERT EVERETT) den Vibrator. Nicht ahnend, welche Auswirkungen diese geniale Idee weltweit haben wird ...

Quelle: Senator

Darsteller:  Maggie Gyllenhaal   als Charlotte Dalrymple
  Hugh Dancy   als Mortimer Granville
  Jonathan Pryce   als Dr. Dalrymple
  Rupert Everett   als Edmund
  Ashley Jensen   als Fanny
  Sheridan Smith   als Molly
  Felicity Jones   als Emily Dalrymple
  Kate Linder   als Lady Cherwill
  Kim Criswell   als Mrs. Castellari
  Elisabet Johannesdottir   als Mrs. Pearce
  Catherine Meunier   als Patientin
  Leila Schaus   als Tess
  Jules Werner   als Jack
 
Regie:  Tanya Wexler  
Buch:  Jonah Lisa Dyer  
  Stephen Dyer  
Kamera:  Sean Bobbitt  
Produzent:  Tracey Becker  
  Judy Cairo  
  Sarah Curtis  

Vibrator-Komödie mit Maggie Gyllenhaal begeistert Toronto

Es war als rein medizinische Heilpraktik gedacht…

Beweist sich erneut als Sexpertin: Maggie Gyllenhaal in der Vibrator-Komödie "Hysteria! (Foto: Senator) Großansicht

Beweist sich erneut als Sexpertin: Maggie Gyllenhaal in der Vibrator-Komödie "Hysteria! (Foto: Senator)

Maggie Gyllenhaal ist seit ihrem legendären Auftritt in der Sado-Maso-Romanze "Secretary" für gewagte Rollen bekannt. Nun spielt sie in der Sex-Komödie "Hysteria" um die Erfindung des Vibrators - und erntete schon für die wenigen Szenen, die im neuen Trailer zu sehen sind, auf dem Filmfest in Toronto höchstes Lob.

"Hysteria" spielt im England der viktorianischen Zeit und handelt - wohlgemerkt nach einer wahren Geschichte - von einem Arzt, der Patientinnen behandelt, bei denen die Diagnose "Hysterie" gestellt wurde. Unter dieser "Krankheit" wurden damals alle möglichen psychischen Störungen zusammengefasst, die die heutige Psychologie deutlich differenzierter unterteilt. Trotzdem gab es ein "Heilmittel" für jegliche Ausprägung von "Hysterie": regelmäßige Orgasmen.

Tatsächlich verschafften viele Ärzte des prüden viktorianischen England ihren Patientinnen per Hand Linderung. "Hysteria" handelt von einem Arzt (Jonathan Pryce), der davon aufgrund der Vielzahl seiner Patientinnen schlicht überfordert ist und daher mithilfe zweier Kollegen (Hugh Dancy aus "King Arthur" und Rupert Everett) eine elektrisch betriebene "Hilfe" entwickelt - und damit den ersten Vibrator erfand. Maggie Gyllenhaal spielt dabei die vorlaute Tochter des Arztes und verliebt sich ausgerechnet in dessen erfinderischen Jungkollegen.

In Deutschland kommt "Hysteria" am 22. Dezember ins Kino. Einen ersten Einblick erhalten Sie im Trailer.

Auf youtube finden Sie den Clip zu "Hysteria" unter:
http://www.youtube.com/watch?v=zf4IlHaPRUg

 

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