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In Sachen Liebe

Abgedrehte, schwarze Slapstickkomödie, in der ein Pärchen über einen Racheakt zueinander findet.


In Sachen Liebe

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Erhältlich seit:
02.05.2008

Originaltitel: Addicted to Love

Komödie

USA 1997
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12

Meg Ryan
Matthew Broderick
Kelly Preston

Regie: Griffin Dunne
Warner Home Video Germany

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In Sachen Liebe

Astronom Sam kann sich einfach nicht damit abfinden, daß er seine große Liebe Linda an den französischen Charmeur Anton verloren hat. Deshalb quartiert er sich kurzerhand in einem Haus gegenüber dem Liebesnest ein und verfolgt von dort aus die Affäre mit jenen optischen Hilfsmitteln, die er normalerweise zum Sternegucken benutzt. Da bekommt Sam in seinem Voyeursversteck durch Maggie unverhoffte Gesellschaft. Antons abgelegte Freundin läßt von nun an nichts unversucht, sich mit allerlei drastischen Strafaktionen an ihrem Ex zu rächen.

Für sein Regiedebüt hat sich der Schauspieler Griffin Dunne ("American Werewolf") das beliebte Genre der romantischen Love Story ausgesucht. Zwar wartet "In Sachen Liebe" nicht gerade mit Originalität oder überraschenden Plotwendungen auf, dafür ist Meg Ryan ("Schlaflos in Seattle") die ideale Besetzung für die rachelustige Maggie. Der sympathische Slapstick-Spaß, reichlich gespickt mit schwarzem Humor, macht sich schonungslos über den klassischen französischen Liebhaber (bedauernswert: Tcheky Karyo) lustig. Deshalb wird diese freche Beziehungskomödie nicht nur beim weiblichen Publikum bestens ankommen.

In Sachen Liebe

"Baby, It's You" und "Frühstück bei ihr" - so die Titel von zwei der bekanntesten Produktionen des Schauspielers Griffin Dunne (1981 von einem amerikanischen Werwolf in London zu Frühkompost verarbeitet), der auch in seinem Regiedebüt die romantische Komödie pflegt. Ein Gewinn versprechendes echtes Heimspiel für Hauptdarstellerin Meg Ryan, zumal dieses beliebte Genre bis Mitte August im Kino nahezu verwaist bleibt.

Die Zutaten für den Drehbucherstling von Robert Gordon sind nicht übermäßig originell, aber doch charmant und amüsant verquickt. Sicherheit versus Risiko, Berechenbarkeit versus Spontanität, Romantik versus Zynismus - Reibungsflächen einer Love Story, die in Ermangelung wirklich spritziger Dialoge ganz auf Situationskomik und den Sympathiefaktor ihrer Stars setzen muß. So konstruiert die Prämisse auch wirkt, birgt sie doch Chancen für visuelle Spielereien und die Befriedigung voyeuristischer Dispositionen, die der menschlichen Natur und dem Medium eigen sind. Astronom Sam (wie immer etwas blaß: Matthew Broderick) ist die Liebe seines Lebens nach New York entflohen. Linda (Kelly Preston, zuletzt ein Karrierebiest in "Jerry Maguire - Spiel des Lebens") hat Abenteuer und Selbsterneuerung gesucht und beides beim Franzosen Anton (Tcheky Karyo als Mustergallier mit Stärken in Bett und Küche) gefunden. Womit sich Sam freilich nicht abfinden mag und in einem verfallenen Haus, gegenüber dem Liebesnest, sein Lager aufschlägt, um das in seinen Augen sichere Scheitern der Affäre mit diversen optischen Hilfsmitteln wie im Heimkino mitzuverfolgen. Ein passives Vergnügen, das erst aktiv bereichert wird, als auch Antons abgelegte Freundin Maggie (Meg Ryan im ungewohnten Punk-Light-Look!) in Sams Voyeurismusoase Wurzeln schlägt und ihren Ex-Geliebten mit drastischen Strafaktionen malträtiert. Daß aus dem Impuls Rache schließlich Liebe wächst, ist natürlich nur für Ryans und Brodericks Charaktere eine Überraschung. Der unübersehbar sadistische Zug der Komödie, die vor allem dem französischen Gockel, der unter amerikanischen Hennen wildert, eine schmerzliche Lektion erteilt, erweist sich dabei als Unterhaltungsgarant und wird am Ende selbstredend mit Besinnnung entschärft. Regisseur Dunnes Inszenierungsstil ist unauffällig, pflegt aber das Bild (Kameramann Andrew Dunns schöne Weitwinkeloptik) und generiert zumindest einen wunderbar magischen Moment, als Broderick mit schlichter weißer Wandfarbe Preston zu sich holt. Daß im letzten Drittel Slapstick-Momente überhand nehmen, stört den Unterhaltungswert dieser Komödie, die nicht gerade subtil, aber sehr sympathisch die Zeit vertreibt, nur geringfügig. kob.

Darsteller:  Meg Ryan   als Maggie
  Matthew Broderick   als Sam
  Kelly Preston   als Linda Green
  Tchéky Karyo   als Anton Depeaux
  Maureen Stapleton   als Nana
  Nesbitt Blaisdell   als Ed Green
  Remak Ramsay   als Professor Wells
  Lee Wilkof   als Carl
  Dominick Dunne   als Matheson
  Susan Forristal   als Cecile
  Larry Pine   als Straßenkünstler
  Debbon Ayer   als Gwen
  Maurizio Benazzo   als Cooler Europäer
  Paolo Calamari   als Barkeeper
  Helmar Augustus Cooper   als Busfahrer
  Tom Forrest   als Astronom
 
Regie:  Griffin Dunne  
Buch:  Robert Gordon  
Musik:  Rachel Portman  
Kamera:  Andrew Dunn  
Produzent:  Jeffrey Silver  
  Robert Newmyer  
 

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Features

 

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Meg Ryan

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Matthew Broderick

Mit dem jugendlichen Charme eines Lausbuben wickelte er in seinen ersten Filmen alle um den Finger, sodass der oft hundsgemeine...