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Independence Day

Fulminante Mischung aus Science-Fiction-, Kriegs- und Katastrophenfilm über einen vernichtenden Angriff Außerirdischer auf die Erde.


Independence Day

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Erhältlich seit:
25.02.2008

Science Fiction

USA 1996
Laufzeit: 145 Min.
FSK: ab 12

Will Smith
Bill Pullman
Jeff Goldblum

Regie: Roland Emmerich
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Independence Day

Eine Mondverfinsterung, unerklärliche Fernsehempfangsstörungen und UFOs, die den Himmel verdunkeln, lassen darauf schließen, daß der Erde die Invasion bevorsteht. In letzter Minute befiehlt der amerikanische Präsident die Evakuierung aller Großstädte, doch da ist es bereits zu spät - die Aliens attackieren ohne Vorwarnung. Am Independence Day rüsten sich die Überlebenden - allen voran der US-Präsident, der Computerspezialist Levinson und der Kampfflieger Hiller - zum Gegenschlag.

Mit seinem hyperaktiven Apokalypse-Spektakel setzt "Stargate"-Macher Roland Emmerich den Maßstab für den SF-Film des nächsten Jahrtausend. Die explosive Mischung aus futuristischem Thriller, Kriegs- und Katastrophenfilm bietetmit seinem bombastischem Special-Effects-Feuerwerk und den nicht enden wollenden Actionsequenzen zwei Stunden Nonstop-Entertainment pur, während eine hochkarätige Besetzung wie Bill Pullman, Jeff Goldblum und Will Smith das Feuerwerk mit sympathischen Charakteren füllt.

Independence Day

Sometimes, when it rains, it pours: "Independence Day" zeigt, zu welchen Höchstleistungen Erfolg motivieren kann. "Stargate"-Star Roland Emmerich, in früheren Jahren gerne als "schwäbischer Spielberg" belächelt, verkürzt den Abstand zum großen Vorbild mit diesem Film beträchtlich, der ihm einen Platz auf der Liste der erfolgreichsten Filmemacher aller Zeiten einbringen könnte. Eines steht fest: Das Rennen um die weltweite Boxoffice-Krone 1996 wird zwischen einem Holländer und einem Deutschen ausgetragen.

Muß man jedoch bei Jan de Bonts "Twister" vermuten, daß wenig hängenbleiben wird im kollektiven Bewußtsein außer kurzlebigem Tornado-Grusel, wenn der Boxoffice-Sturm vorüber ist, hat Emmerichs Fabel über die bösen Brüder von "E.T." das Zeug, Teil der Kino-Erinnerung unserer Generation zu werden. "Independence Day" ist eine furios-frische Mischung aus "Krieg der Welten", "Krieg der Sterne" und "Unheimliche Begegnung der dritten Art" mit den besten Zutaten aus "Top Gun", "Der Stoff, aus dem Helden sind" und anderen luftigen Leinwand-Abenteuern der letzten Dekade, sowie schaurig-schönen Reminiszenzen an die großartigen Kommunistenangst-Metaphern der fünfziger Jahre wie etwa "Tarantula". Das dicht gewebte Invasions-Märchen über die drohende Vernichtung der Welt durch unerbittlich bösartige Besucher aus dem All und ihre tollkühne Rettung durch die glückliche Kombination mutiger, kompromißloser Einzelgänger ist ein dramatischer Cocktail, der extrem spannungsreich, überraschend humorvoll und dramaturgisch versiert sein Klassenziel übertrifft. Bereits die von Schauplatz zu Schauplatz rasende Exposition ist ein Feuerwerk dramaturgischen Ehrgeizes, das wie der gesamte Film ein Tempo vorlegt, das nur an wenigen, perfekt plazierten Punkten kurze Verschnaufpausen einlegt, um dann schonungslos weiterzuhetzen, bis die epische Geschichte in ihrer ganzen Breite aufgereiht und zusammengeführt ist.

Wie Spielberg beweist Emmerich dabei beim Casting die glückliche Hand, ausgewiesen talentierte Charakterdarsteller in den Dienst der Geschichte zu stellen, die dem Film mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen Tiefe und Breite geben, ohne sie mit Star-Ballast zu erdrücken. Dabei holt er Glanzleistungen aus ihnen heraus: Bill Pullman als aufrechter US-Präsident mit Luke-Skywalker-Qualitäten, Jeff Goldblum als aufmüpfig-widerwilliges Genie mit dem Schlüssel zur Rettung der Menschheit (eine "Jurassic Park"-erprobte Paraderolle für Goldblum), Randy Quaid als eine Art alternde Mischung aus Sam Shepard und Han Solo mit Alkoholproblemen und Will Smith als "Top Gun"-inspirierter Haudegen sind so überzeugend in "Independence Day", daß kaum ein Zuschauer sich ihrem Charme wird entziehen können. Hinzu kommen die detailbesessene Ausstattung, Karl Walter Lindenlaubs immer ins Herz der Szene gehende Kamera und ein Soundtrack, der wie der Film keine Angst vor großen Gesten und Emotionen hat.

Vor allem aber merkt man "Independence Day" an, wieviel Spaß Emmerich und sein Coautor und Produzent Dean Devlin an ihrer Arbeit haben. Dieser Film strotzt nur so von ihrer Freude am Erzählen packender Abenteuer und stellt sich damit komplett in den Dienst des Publikums. Verleiher Fox, Kinobetreiber in aller Welt und vor allem das mit Sicherheit phänomenal zahlreiche Publikum (Branchenbeobachter rechnen mit mehr als einer halben Milliarde Dollar Boxoffice weltweit) werden Emmerich und Devlin dankbar sein für ihre Begeisterung für kompromißloses Unterhaltungskino. dd.

Darsteller:  Will Smith   als Capt. Steven Hiller
  Bill Pullman   als President Thomas J. Whitmore
  Jeff Goldblum   als David Levinson
  Mary McDonnell   als Marilyn Whitmore
  Judd Hirsch   als Julius Levinson
  Margaret Colin   als Constance Spano
  Randy Quaid   als Russell Casse
  Robert Loggia   als Gen. William Grey
  James Rebhorn   als Albert Nimziki
  Harvey Fierstein   als Marty Gilbert
  Adam Baldwin  
  Brent Spiner  
  James Duval  
  Vivica A. Fox  
  Lisa Jakub  
  Ross Elliot Bagley  
  Mae Whitman  
  Bill Smitrovich  
  Kiersten Warren  
  Harry Connick jr.  
 
Regie:  Roland Emmerich  
Buch:  Dean Devlin  
  Roland Emmerich  
Musik:  David Arnold  
Kamera:  Karl Walter Lindenlaub  
Produzent:  Dean Devlin  

Gleich zwei neue "Independence Day"-Filme

Als Will Smith 1996 garstigen Aliens die Stirn bot und Roland Emmerich erstmals das Weiße Haus in Schutt und Asche legte, staunte die ganze Welt.

James Hoben, Architekt des Weißen Hauses, ist der natürliche Feind von "Independence Day"- und "2012"-Macher Roland Emmerich (Foto: Fox) Großansicht

James Hoben, Architekt des Weißen Hauses, ist der natürliche Feind von "Independence Day"- und "2012"-Macher Roland Emmerich (Foto: Fox)

Entsprechend groß war die Freude, als Katastrophen-Experte Roland Emmerich kürzlich verkündete, dass er eine Fortsetzung zu "Independence Day" plant. Seit heute gibt es dazu doppelten Grund. Denn das "Spielbergle aus Schwaben" will noch einen drauf setzen und die Invasions-Saga zur Trilogie erweitern:

"Wir werden sogar zwei weitere 'Independence Day'-Filme machen, weil wir eine ziemlich umfassende Geschichte erzählen wollen, die einen längeren Spannungsbogen benötigt", erklärt Roland Emmerich. "Dabei soll die Handlung genau da einsetzen, wo der erste 'Independence Day' endete."

Das ist für einen Emmerich-Film allerdings eine bemerkenswerte Begründung. Denn eine komplexe Story war bisher eher nicht das Markenzeichen von Werken wie "Godzilla", "10.000 BC" oder "The Day After Tomorrow". Spötter meinten gar, deren Geschichte hätte maximal für 30 Kinominuten ausgereicht, der Rest sei pures Effektspektakel. Allerdings gibt der enorme Hype um "2012", in dem Emmerich gerade erneut das Weiße Haus und andere berühmte Bauwerke in aller Welt platt macht, dem Regisseur eindeutig Recht.

Keine Weltraumschlachten in "Independence Day 2 & 3"

Spekulationen, ob Will Smith in den "Independence Day"-Fortsetzungen an Bord eines Raumschiffs gehen könnte und damit auch Weltraum-Szenen zu erwarten seien, erteilte Roland Emmerich indes eine Absage: "Wir bleiben schön brav auf der Erde, denn das ist die Stärke des ersten Films: die Invasion unseres Planeten von außerhalb."

Fertige Drehbücher gebe es zwar noch nicht, so Emmerich, aber die Geschichte habe er mit seinem Skript-Autor Dean Devlin schon komplett durchgeplant: "Es ist eine wirklich absolut großartige Story, eine verdammt coole", zeigt sich der Regisseur begeistert.

Fehlt zum Erfolg der beiden neuen "Independence Day"-Filme eigentlich nur noch Will Smith, denn dessen offizielle Zusage steht immer noch aus. Doch auch hier ist sich Roland Emmerich seiner Sache sicher: "Wenn die Kameras zu laufen beginnen, wird Will Smith davor sein", verspricht er.

Nicht ganz so ernst gemeint sind dagegen wohl Emmerichs Aussagen über den möglichen Titel der beiden "Independence Day"-Fortsetzungen: "Wie wär's zum Beispiel mit 'ID4-ever', Teil I und II", scherzt er.

 

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Star

Will Smith

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...

 

Star

Bill Pullman

Er brauchte vierzehn Jahre, um vom dumm-dreisten Erpresser in "Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone" zum Präsidenten der USA...