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Independence Day

Fulminante Mischung aus Science-Fiction-, Kriegs- und Katastrophenfilm über einen vernichtenden Angriff Außerirdischer auf die Erde.


Independence Day (Extended Edition, Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
05.01.2005

Science Fiction

USA 1996
Laufzeit: 147 Min.
FSK: ab 12

Will Smith
Bill Pullman
Jeff Goldblum

Regie: Roland Emmerich
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Independence Day (Extended Edition, Einzel-DVD)

Eine Mondverfinsterung, unerklärliche Fernsehempfangsstörungen und UFOs, die den Himmel verdunkeln, lassen darauf schließen, daß der Erde die Invasion bevorsteht. In letzter Minute befiehlt der amerikanische Präsident die Evakuierung aller Großstädte, doch da ist es bereits zu spät - die Aliens attackieren ohne Vorwarnung. Am Independence Day rüsten sich die Überlebenden - allen voran der US-Präsident, der Computerspezialist Levinson und der Kampfflieger Hiller - zum Gegenschlag.

Mit seinem hyperaktiven Apokalypse-Spektakel setzt "Stargate"-Macher Roland Emmerich den Maßstab für den SF-Film des nächsten Jahrtausend. Die explosive Mischung aus futuristischem Thriller, Kriegs- und Katastrophenfilm bietetmit seinem bombastischem Special-Effects-Feuerwerk und den nicht enden wollenden Actionsequenzen zwei Stunden Nonstop-Entertainment pur, während eine hochkarätige Besetzung wie Bill Pullman, Jeff Goldblum und Will Smith das Feuerwerk mit sympathischen Charakteren füllt.

Independence Day (Extended Edition, Einzel-DVD)

Sometimes, when it rains, it pours: "Independence Day" zeigt, zu welchen Höchstleistungen Erfolg motivieren kann. "Stargate"-Star Roland Emmerich, in früheren Jahren gerne als "schwäbischer Spielberg" belächelt, verkürzt den Abstand zum großen Vorbild mit diesem Film beträchtlich, der ihm einen Platz auf der Liste der erfolgreichsten Filmemacher aller Zeiten einbringen könnte. Eines steht fest: Das Rennen um die weltweite Boxoffice-Krone 1996 wird zwischen einem Holländer und einem Deutschen ausgetragen.

Muß man jedoch bei Jan de Bonts "Twister" vermuten, daß wenig hängenbleiben wird im kollektiven Bewußtsein außer kurzlebigem Tornado-Grusel, wenn der Boxoffice-Sturm vorüber ist, hat Emmerichs Fabel über die bösen Brüder von "E.T." das Zeug, Teil der Kino-Erinnerung unserer Generation zu werden. "Independence Day" ist eine furios-frische Mischung aus "Krieg der Welten", "Krieg der Sterne" und "Unheimliche Begegnung der dritten Art" mit den besten Zutaten aus "Top Gun", "Der Stoff, aus dem Helden sind" und anderen luftigen Leinwand-Abenteuern der letzten Dekade, sowie schaurig-schönen Reminiszenzen an die großartigen Kommunistenangst-Metaphern der fünfziger Jahre wie etwa "Tarantula". Das dicht gewebte Invasions-Märchen über die drohende Vernichtung der Welt durch unerbittlich bösartige Besucher aus dem All und ihre tollkühne Rettung durch die glückliche Kombination mutiger, kompromißloser Einzelgänger ist ein dramatischer Cocktail, der extrem spannungsreich, überraschend humorvoll und dramaturgisch versiert sein Klassenziel übertrifft. Bereits die von Schauplatz zu Schauplatz rasende Exposition ist ein Feuerwerk dramaturgischen Ehrgeizes, das wie der gesamte Film ein Tempo vorlegt, das nur an wenigen, perfekt plazierten Punkten kurze Verschnaufpausen einlegt, um dann schonungslos weiterzuhetzen, bis die epische Geschichte in ihrer ganzen Breite aufgereiht und zusammengeführt ist.

Wie Spielberg beweist Emmerich dabei beim Casting die glückliche Hand, ausgewiesen talentierte Charakterdarsteller in den Dienst der Geschichte zu stellen, die dem Film mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen Tiefe und Breite geben, ohne sie mit Star-Ballast zu erdrücken. Dabei holt er Glanzleistungen aus ihnen heraus: Bill Pullman als aufrechter US-Präsident mit Luke-Skywalker-Qualitäten, Jeff Goldblum als aufmüpfig-widerwilliges Genie mit dem Schlüssel zur Rettung der Menschheit (eine "Jurassic Park"-erprobte Paraderolle für Goldblum), Randy Quaid als eine Art alternde Mischung aus Sam Shepard und Han Solo mit Alkoholproblemen und Will Smith als "Top Gun"-inspirierter Haudegen sind so überzeugend in "Independence Day", daß kaum ein Zuschauer sich ihrem Charme wird entziehen können. Hinzu kommen die detailbesessene Ausstattung, Karl Walter Lindenlaubs immer ins Herz der Szene gehende Kamera und ein Soundtrack, der wie der Film keine Angst vor großen Gesten und Emotionen hat.

Vor allem aber merkt man "Independence Day" an, wieviel Spaß Emmerich und sein Coautor und Produzent Dean Devlin an ihrer Arbeit haben. Dieser Film strotzt nur so von ihrer Freude am Erzählen packender Abenteuer und stellt sich damit komplett in den Dienst des Publikums. Verleiher Fox, Kinobetreiber in aller Welt und vor allem das mit Sicherheit phänomenal zahlreiche Publikum (Branchenbeobachter rechnen mit mehr als einer halben Milliarde Dollar Boxoffice weltweit) werden Emmerich und Devlin dankbar sein für ihre Begeisterung für kompromißloses Unterhaltungskino. dd.

Independence Day (Extended Edition, Einzel-DVD)

In dem packenden Sci-Fi-Blockbuster von Roland Emmerich (The Day After Tomorrow) bedroht eine gewaltige außerirdische Armee die Existenz der Erde. Die Invasion beginnt mit dem Auftauchen gigantischer Raumschiffe, die sich über den wichtigsten Zentren der Welt positionieren. Die Faszination schlägt schnell in Panik um, als die Raumschiffe angreifen und bedingungslos alles zerstören. Nun liegt das Schicksal der Menschheit in den Händen der wenigen Überlebenden, die sich für den alles entscheidenden Kampf gegen die Invasoren bereit machen...

Quelle: Fox

Darsteller:  Will Smith   als Capt. Steven Hiller
  Bill Pullman   als President Thomas J. Whitmore
  Jeff Goldblum   als David Levinson
  Mary McDonnell   als Marilyn Whitmore
  Judd Hirsch   als Julius Levinson
  Margaret Colin   als Constance Spano
  Randy Quaid   als Russell Casse
  Robert Loggia   als Gen. William Grey
  James Rebhorn   als Albert Nimziki
  Harvey Fierstein   als Marty Gilbert
  Adam Baldwin  
  Brent Spiner  
  James Duval  
  Vivica A. Fox  
  Lisa Jakub  
  Ross Elliot Bagley  
  Mae Whitman  
  Bill Smitrovich  
  Kiersten Warren  
  Harry Connick jr.  
 
Regie:  Roland Emmerich  
Buch:  Dean Devlin  
  Roland Emmerich  
Musik:  David Arnold  
Kamera:  Karl Walter Lindenlaub  
Produzent:  Dean Devlin  

Wehe, wenn sie losgelassen

Es gibt nette und es gibt echt fiese: Aliens sind so unberechenbar wie das andere Geschlecht. Der Unterschied: Die wirklich gemeinen Außerirdischen brechen keine Herzen, sie reißen sie aus dem Leib. Und danach zerfetzen sie den Rest gleich mit.

Alien: Schlimmer geht's nimmer Großansicht

Alien: Schlimmer geht's nimmer

Es ist wirklich nicht leicht mit diesen Wesen aus einer anderen Dimension. Die einen kucken die Welt mit großen Kinderaugen an und wollen lediglich nach Hause telefonieren, die anderen finden das, was sie erblicken, nicht gerade existenzbedürftig und machen platt, was oder wer sich ihnen in den Weg stellt. Letztgenannter Spezies sollte man möglichst aus dem Weg gehen. Was einfacher gesagt als getan ist.

Denn die wirklich fiesen Viecher üben immer noch die größte Faszination aus. Stichwort "Aliens". Egal, ob von Ridley Scott, James Cameron oder David Fincher in Szene gesetzt - die parasitären Killermaschinen sind schrecklich einnehmend. Das weiß der Filmfan ebenso wie das Leinwandopfer. Kein SciFi-Monster trieb sein Unwesen heftiger als dieses. Und keins war so unberechenbar in der Wahl seines Beutereviers.

Noch so ein unangenehmer Geselle: der Predator Großansicht

Noch so ein unangenehmer Geselle: der Predator

Das Weltall ist nicht genug

In der Alien Quadrilogy beschränkte es sich noch auf den Weltraum, um seine Leibesfrucht zu pflanzen. Der ewige Kampf mit seinem Erzrivalen, dem Predator, zieht das blutrünstige Wesen aber in unschöner Regelmäßigkeit auf die Erde. Zweimal schon wurde das Gefecht Alien vs. Predator auf dem blauen Planeten ausgetragen. Und immer wieder gab es all zu neugierige Zaungäste, die kurzerhand zum humanen Brutkasten umfunktioniert wurden.

Überhaupt ist es eine der unangenehmsten Angewohnheiten von Außerirdischen, sich ungefragt menschlicher Körperhüllen zu bemächtigen. "Die Dämonischen", "Die Körperfresser" oder die emsigen Aliens aus "The Faculty" - alle wollen sie nur das eine: ein möglichst unauffälliges neues Äußeres, dem man nicht ansieht, dass der innere extraterrestrische Schweinehund sich im Zusammenschluss mit seinen gleichgepolten Kumpels die Welt untertan machen möchte. Ein perfider Plan, der in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt ist.

Schaut friedlich aus, ist es aber nicht: Das Mutterschiff aus "Independence Day" Großansicht

Schaut friedlich aus, ist es aber nicht: Das Mutterschiff aus "Independence Day"

Hinfort mit den lästigen Erdbewohnern

Also lieber gleich alles kaputt machen. Das ist die andere Taktik der Weltall-Wesen, die ebenfalls viele Anhänger unter Ihresgleichen hat. Eindrucksvoll lässt sich das unter anderem in "Independence Day", "Krieg der Welten" oder den beiden Versionen von "Der Tag, an dem die Erde still stand" beobachten. Der Überraschungsangriff mag ihnen dabei noch gelingen, die weitere Erfolgsquote allerdings ist starken Schwankungen unterlegen.

Angesichts dieser scheinbar unkontrollierbaren Zerstörungswut lobt man sich schon fast die Zurückhaltung der Aliens in "District 9". Knapp zwei Jahrzehnte fristen diese ihr Dasein in erzwungener Koexistenz mit den Menschen. Dass auch das auf Dauer nicht gut gehen kann, steht auf einer anderen Karte. Aber einen Versuch war es ja mal wert.

 

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Features

 

Star

Will Smith

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...

 

Star

Bill Pullman

Er brauchte vierzehn Jahre, um vom dumm-dreisten Erpresser in "Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone" zum Präsidenten der USA...