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Indian Love Story - Lebe und denke nicht an morgen

"Hollywood meets Bollywood" in einer farbenfrohen Liebesgeschichte und Musikrevue um eine indische Familie in New York.


Indian Love Story - Lebe und denke nicht an morgen

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Erhältlich seit:
21.03.2005

Originaltitel: Kal Ho Naa Ho

Drama/ Musical

Indien 2003
Laufzeit: 179 Min.
FSK: ab 6

Shah Rukh Khan
Preity Zinta
Saif Ali Khan

Regie: Nikhil Advani
Rapid Eye Movies HE

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Die Ausstattung

Die Technik



 
"Hollywood meets Bollywood" in einer farbenfrohen Liebesgeschichte und Musikrevue um eine indische Familie in New York.

Naina kann endlich wieder fröhlich lachen (Foto: Rapid Eye Movies) Großansicht

Naina kann endlich wieder fröhlich lachen (Foto: Rapid Eye Movies)

Im kalten Frühling New Yorks verzaubert der charismatische Aman (Shahrukh Khan) seine neue Nachbarschaft. Er schafft es sogar, Freude in das Leben von Nainas (Preity Zinta) Familie zu bringen, die seit dem Selbstmord des Vaters in Trauer erstarrt ist.

Ohne zu ahnen, dass Aman sterbenskrank ist, lässt sich sogar die verschlossene Naina von der Herzlichkeit des neuen Nachbarn erwärmen und von seiner ungeheuren Lebenslust mitreißen.

"Kal ho naa ho" ist eine weitere Perle des Bollywood-Kinos, die auch das internationale Publikum begeistert. In den USA und England ist sie bereits zum Box-Office-Hit avancierte.

Eine farbenfrohe Showeinlage darf natürlich nicht fehlen (Foto: Rapid Eye Movies) Großansicht

Eine farbenfrohe Showeinlage darf natürlich nicht fehlen (Foto: Rapid Eye Movies)

Tanz und Tränen

Wie in "Sometimes Happy Sometimes Sad" ist hier einmal mehr Shahrukh "King" Khan in der Hauptrolle einer tränenreichen Liebesgeschichte zu sehen, die sich mit schwungvollen Tanzeinlagen im alltäglichen familiären Chaos von der romantischen Komödie zum Melodrama entwickelt.

Indian Love Story - Lebe und denke nicht an morgen

Die deutschen Besucherzahlen indischer Filme, etwa"Sometimes Happy Sometimes Sad", oder von Filmen mit indischer Thematik, etwa Deepa Mehtas "Bollywood Hollywood", spiegeln in keiner Weise den derzeitigen Indien-Hype in den Bereichen Mode und Musik wider. Eine Ausnahme bildete Mira Nairs "Monsoon Wedding", der sich mit 300.000 Zuschauern überaus achtbar schlug. Vielleicht gelingt es dem engagierten Verleih Rapid Eye Movies mit "Indian Love Story - Kal Ho Naa Ho", einer weiteren Bollywood-Meets-Hollywood-Variante, ähnliches Publikumsinteresse zu wecken - das Potenzial dazu hätte die farbenfrohe Liebesgeschichte allemal. In seinem Heimatland war er ein Riesen-Hit und in den britischen und US-Charts lief er auch recht erfolgreich.

Schauplatz dieses "Masala"-Epos ist New York City - aber das ist auch schon das einzige Zugeständnis, das der umtriebige indische Über-Produzent Yash Johar ("Sometimes Happy Sometimes Sad") seinem westlichen Publikum macht. Der Rest ist Bollywood pur: Seit dem unerwarteten Selbstmord des Vaters ist in Nainas (Preity Zinta) Familie nichts mehr so wie früher. Der Diener der Mutter (Bollywood-Star Jaya Bachchan in Jeans!) steht ob mannigfaltiger Konkurrenz vor dem Bankrott, der pummelige Bruder hängt ständig vorm Fernseher und die adoptierte kleine Schwester leidet unter der Lieblosigkeit der tyrannischen, überkommenen Traditionen verpflichteten Großmutter (Sushma Seth). Die macht auch Naina die Hölle heiß - sei es, weil sie nicht indisch kochen kann, sei es, weil sie die Uni besucht oder sei es, weil sie mit Mitte 20 immer noch nicht verheiratet ist. Da taucht, einem Stoßgebet folgend, plötzlich der charismatische Aman (Shah Rukh "King" Khan) in der Nachbarschaft auf und sorgt mit seiner ungeheuren Lebenslust für gehörigen Wirbel. Die Herzen fliegen ihm zu, Naina legt ihre Hornbrille ab - nicht wissend, dass Aman todkrank ist.

Klingt kitschig. Ist es auch - aber auf höchst unterhaltsame Art. Regisseur Nikhil Advani legt ein Tempo an den Tag, das sich mit ähnlich gelagerten US-Herz-Schmerz-Produktionen durchaus messen kann. Nach kurzer Vorstellung der handelnden Personen - Naina, halb Katholikin, halb Punjabi, fungiert dabei als Erzählerin - ist man mittendrin in dem turbulenten Mix aus Komödie und (Melo-)Drama. Dabei verzichtet der Filmemacher, ganz dem indischen Publikum und dessen Sehgewohnheiten verpflichtet, weder auf schwungvolle Tanzeinlagen - Highlights dabei die Straßen-Revue "Pretty Woman" und die Nachtclub-Einlage "Time to Disco" - noch auf übliche, vertrackte Liebeswirren und Intrigen, ehe nach gut drei Stunden jeder Topf seinen Deckel gefunden hat.

Das Ensemble, zusammengesetzt aus etablierten Stars und vielversprechendem Nachwuchs - Preity Zinta empfiehlt sich nachhaltig für Hollywood -, ist mit sichtbarem Spaß bei der Sache, Kameramann Anil Mehta gelingen wunderbar farbenfrohe Bilder von New York - wobei er besonders den diversen Brücken der Metropole huldigt - und fürs Kostümdesign von Manish Malhotra sollte sich jeder Modeschöpfer begeistern. Freude, Lebensfreude strahlt dieses über weite Strecken unkomplizierte, höchst modern, teilweise in Clip-Ästhetik montierte Werk aus, dessen Hindu-Titel übersetzt so viel wie "Vielleicht gibt es kein Morgen" bedeutet. geh.

Darsteller:  Shah Rukh Khan   als Aman Mathur
  Preity Zinta   als Naina Catherine Kapur
  Saif Ali Khan   als Rohit Patel
  Jaya Bachchan   als Jennifer Kapur
  Sonali Bendre   als Priya
  Sushma Seth   als Lajjo
  Lillete Dubey   als Jazz
  Satish Shah   als Rohits Vater
  Simone Singh   als Camilla
  Sanjay Kapoor  
  Reema Lagoo  
  Delnaaz Paul  
  Ketaki Dave  
  Shoma Anand  
  Dara Singh  
  Rajpal Yadav  
  Sulabha Arya  
  Kajol  
  Rani Mukherjee  
  Uday Chopra  
 
Regie:  Nikhil Advani  
Buch:  Karan Johar  
Musik:  Shankar Mahadevan  
  Loy Mendonsa  
  Ehsaan Noorani  
Kamera:  Anil Mehta  
Produzent:  Yash Johar  
 

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