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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

In seinem vierten Filmabenteuer, dem ersten nach einer 19-jährigen Pause, bekommt es Indiana Jones in den Fünfzigerjahren mit der russischen Agentin Spalko und ihren Schergen zu tun.


Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
24.10.2008

Originaltitel: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

Abenteuer

USA 2008
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 12

Harrison Ford
Cate Blanchett
Karen Allen

Regie: Steven Spielberg
Paramount Home Entertainment

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In seinem vierten Filmabenteuer bekommt es Indiana Jones nach einer langjährigen Pause mit einer russischen Agentin zu tun.

Indy ist zwar gealtert, aber immer noch der Alte (Foto: Universal) Großansicht

Indy ist zwar gealtert, aber immer noch der Alte (Foto: Universal)

Sie haben der Legende keine Schande gemacht: 19 Jahre, nachdem Harrison Ford in "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" in den Sonnenuntergang ritt, kehrt die Filmikone der Achtzigerjahre zurück mit einem Abenteuer, das nun zwar in den Fifties spielt, sich sonst aber nahtlos in die Tradition der von George Lucas ersonnenen und Steven Spielberg inszenierten Franchise reiht, deren drei erste Teile in den Achtzigern weltweit 1,1 Mrd. Dollar einspielten.

Gleich die erste Szene unterstreicht, dass alles beim Alten und doch ganz anders ist: Auf einem einsamen Wüstenhighway liefert sich ein aufgemotzter Cruiser zu den Klängen von "Hound Dog" ein Wettrennen mit einem Convoy von Militärfahrzeugen, ein augenzwinkernder Verweis auf das berühmte Wettrennen in "American Graffiti" von "Indy"-Produzent George Lucas. Es ist nur ein kleiner Vorgeschmack, denn die eigentliche Handlung beginnt erst, als die Militärfahrzeuge auf offener Strecke abbiegen und Kurs auf ein Geheimlager halten, wo die US-Regierung all ihre Geheimnisse aufbewahrt - unter anderem auch ein Alien, das 1947 bei dem Vorfall in Roswell gefunden worden sein soll.

Indy und Mutt haben eine Spur entdeckt (Foto: Universal) Großansicht

Indy und Mutt haben eine Spur entdeckt (Foto: Universal)

Zurück in die Fünfziger

Die folgende Sequenz führt den Helden und seine Gegenspieler in gewohnter Actionmanier ein. Und sie beweist, dass Indiana Jones seit dem letzten Mal vielleicht 20 Jahre gealtert ist, aber immer noch bereit ist, seinen Körper im Dienst der guten Sache ohne Rücksicht auf Verluste zu schinden. Immerhin übersteht er am Ende der Exposition sogar die Explosion einer Atombombe ohne größeren Schaden und erholt sich davon schneller als der Film, der eine Weile braucht, um wieder richtig Rock'n'Roll zu werden.

Dienten die alten Republic-Serials der Dreißigerjahre als Vorlage für die drei ersten Indy-Filme, so greifen Lucas und Spielberg nun Motive der Science-Fiction-Filme der Post-Weltkriegs-Ära auf und etablieren als Bösewichte russische Agenten unter der Führung der Parapsychologie-Expertin Irina Spalko, gespielt von Cate Blanchett als Domina-Version von Rosa Klebb im Louise-Brooks-Look. Die von David Koepp etwas unnötig kompliziert konzipierte Geschichte von der Suche nach einem sagenumwobenen Kristallschädel, der den Weg zur Wiege der menschlichen Zivilisation (oder so) ebnen soll, führt das Personal zunächst nach Peru sowie in den Dschungel des Amazonas, um bei einer unheimlichen Begegnung der dritten Art buchstäblich den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Explosion und Emotion im Großformat

Alldieweil werden die Kombattanten durch ausgedehnte Actionsequenzen und Verfolgungsjagden, die mit einigen unangenehm auffallenden Ausnahmen trotz des Großeinsatzes von GGI-Effekten angenehm altmodisch und übersichtlich wirken, genügend trockenen Humor und so manche Überraschung geschickt, die Indiana Jones 2.0 auch inhaltlich an die drei Vorgänger anbindet.

So kommt es zum willkommenen Wiedersehen mit Karen Allen als Marion Ravenwood aus "Jäger des verlorenen Schatzes", nach wie vor die beste Frauenfigur eines Jones-Films, deren Chemie mit Harrison Ford ebenso wenig gelitten hat wie ihr brillantes Aussehen: Der Blick von Indiana Jones, wenn er sie im Lager der Russen erstmals wiedersieht, ist ebenso unbezahlbar wie einzigartig - ein Moment purster Emotion.

Affentanz und Pixelspiele

Dass es sich bei dem etwas farblos erdachten jugendlichen Sidekick Mutt Williams tatsächlich um den Sohn von Indy handelt, darf verraten werden, zumal das Gerücht seit Bekanntgabe der Mitwirkung von Spielberg-Protegé Shia LaBeouf hartnäckig die Runde machte. Er hat eine schöne Einführung mit einem Auftritt mitten aus "Der Wilde", ist dann aber damit geschlagen, sich wie Tarzan mit Affen durch den Urwald zu schwingen und mit Hilfe allzu offensichtlicher CGI im fahrenden Jeep mit Cate Blanchett ein Säbelduell zu liefern.

Bei soviel Geschäftigkeit und Bemühung darum, Indiana Jones auch der Generation 2.0 als Kinohelden schmackhaft zu machen, verliert Steven Spielberg bisweilen aus den Augen, dass nicht die Action allein den Reiz der Reihe ausgemacht hat, sondern die Balance mit charmanten und pfiffigen Charaktermomenten. Die gibt es hier natürlich auch - wie auch nicht bei einer so großartigen Besetzung, zu der außerdem noch Ray Winstone als unberechenbares Fähnchen im Wind und John Hurt als spinnerter Catweazle zählen.

Aber ein bisschen mehr verbale Schlagabtausche hätten sicherlich nicht geschadet, um das Ringen um die Kristallschädel an die Klasse von "Jäger des verlorenen Schatzes" heranreichen zu lassen. So nimmt er es eben nur mit dem "Tempel des Todes" und "Der letzte Kreuzzug" auf. Und das ist alles andere als schlecht.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Einzel-DVD)

Sie haben der Legende keine Schande gemacht: 19 Jahre, nachdem Harrison Ford in "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" in den Sonnenuntergang ritt, kehrt die Filmikone der Achtzigerjahre zurück mit einem Abenteuer, das nun zwar in den Fifties spielt, sich sonst aber nahtlos in die Tradition der von George Lucas ersonnenen und Steven Spielberg inszenierten Franchise reiht, deren drei erste Teile in den Achtzigern weltweit 1,1 Mrd. Dollar einspielten.

Gleich die erste Szene unterstreicht, dass alles beim Alten und doch ganz anders ist: Auf einem einsamen Wüstenhighway liefert sich ein aufgemotzter Cruiser zu den Klängen von "Hound Dog" ein Wettrennen mit einem Convoy von Militärfahrzeugen, ein augenzwinkernder Verweis auf das berühmte Wettrennen in "American Graffiti" von "Indy"-Produzent George Lucas. Es ist nur ein kleiner Vorgeschmack, denn die eigentliche Handlung beginnt erst, als die Militärfahrzeuge auf offener Strecke abbiegen und Kurs auf ein Geheimlager halten, wo die US-Regierung all ihre Geheimnisse aufbewahrt - unter anderem auch ein Alien, das 1947 bei dem Vorfall in Roswell gefunden worden sein soll. Die folgende Sequenz führt den Helden und seine Gegenspieler in gewohnter Actionmanier ein. Und sie beweist, dass Indiana Jones seit dem letzten Mal vielleicht 20 Jahre gealtert ist, aber immer noch bereit ist, seinen Körper im Dienst der guten Sache ohne Rücksicht auf Verluste zu schinden. Immerhin übersteht er am Ende der Exposition sogar die Explosion einer Atombombe ohne größeren Schaden und erholt sich davon schneller als der Film, der eine Weile braucht, um wieder richtig Rock'n'Roll zu werden.

Dienten die alten Republic-Serials der Dreißigerjahre als Vorlage für die drei ersten Indy-Filme, so greifen Lucas und Spielberg nun Motive der Science-Fiction-Filme der Post-Weltkriegs-Ära auf und etablieren als Bösewichte russische Agenten unter der Führung der Parapsychologie-Expertin Irina Spalko, gespielt von Cate Blanchett als Domina-Version von Rosa Klebb im Louise-Brooks-Look. Die von David Koepp etwas unnötig kompliziert konzipierte Geschichte von der Suche nach einem sagenumwobenen Kristallschädel, der den Weg zur Wiege der menschlichen Zivilisation (oder so) ebnen soll, führt das Personal zunächst nach Peru sowie in den Dschungel des Amazonas, um bei einer unheimlichen Begegnung der dritten Art buchstäblich den Boden unter den Füßen zu verlieren. Alldieweil werden die Kombattanten durch ausgedehnte Actionsequenzen und Verfolgungsjagden, die mit einigen unangenehm auffallenden Ausnahmen trotz des Großeinsatzes von GGI-Effekten angenehm altmodisch und übersichtlich wirken, genügend trockenen Humor und so manche Überraschung geschickt, die Indiana Jones 2.0 auch inhaltlich an die drei Vorgänger anbindet.

So kommt es zum willkommenen Wiedersehen mit Karen Allen als Marion Ravenwood aus "Jäger des verlorenen Schatzes", nach wie vor die beste Frauenfigur eines Jones-Films, deren Chemie mit Harrison Ford ebenso wenig gelitten hat wie ihr brillantes Aussehen: Der Blick von Indiana Jones, wenn er sie im Lager der Russen erstmals wiedersieht, ist ebenso unbezahlbar wie einzigartig - ein Moment purster Emotion. Dass es sich bei dem etwas farblos erdachten jugendlichen Sidekick Mutt Williams tatsächlich um den Sohn von Indy handelt, darf verraten werden, zumal das Gerücht seit Bekanntgabe der Mitwirkung von Spielberg-Protegé Shia LaBeouf hartnäckig die Runde machte. Er hat eine schöne Einführung mit einem Auftritt mitten aus "Der Wilde", ist dann aber damit geschlagen, sich wie Tarzan mit Affen durch den Urwald zu schwingen und mit Hilfe allzu offensichtlicher CGI im fahrenden Jeep mit Cate Blanchett ein Säbelduell zu liefern. Bei soviel Geschäftigkeit und Bemühung darum, Indiana Jones auch der Generation 2.0 als Kinohelden schmackhaft zu machen, verliert Steven Spielberg bisweilen aus den Augen, dass nicht die Action allein den Reiz der Reihe ausgemacht hat, sondern die Balance mit charmanten und pfiffigen Charaktermomenten. Die gibt es hier natürlich auch - wie auch nicht bei einer so großartigen Besetzung, zu der außerdem noch Ray Winstone als unberechenbares Fähnchen im Wind und John Hurt als spinnerter Catweazle zählen. Aber ein bisschen mehr verbale Schlagabtausche hätten sicherlich nicht geschadet, um das Ringen um die Kristallschädel an die Klasse von "Jäger des verlorenen Schatzes" heranreichen zu lassen. So nimmt er es eben nur mit dem "Tempel des Todes" und "Der letzte Kreuzzug" auf. Und das ist alles andere als schlecht. ts.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Einzel-DVD)

STEVEN SPIELBERG und GEORGE LUCAS präsentieren den letzten großen Abenteurer in einer "Nonstop-Verfolgungsjagd" (BILD MÜNCHEN), vollgepackt mit "echten Stunts und herausragender Abenteuer-Action" (KINO AKTUELL). In Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels versucht Indy (Harrison Ford), die brillante, wunderschöne Agentin (Cate Blanchett), die auf der Suche nach dem mystischen, machterfüllten Kristallschädel von Akator ist, auszutricksen. Zusammen mit dem rebellischen jungen Biker (Shia LaBeouf) und Indys erster Liebe, der temperamentvollen Marion (Karen Allen), nimmt dich Indy mit in ein fesselndes, actiongeladenes Abenteuer in bester Indiana-Jones-Tradition!

Quelle: Paramount

Special Features
* Die Rückkehr einer Legende
* Die Vorproduktion

Quelle: Paramount

Darsteller:  Harrison Ford   als Indiana Jones
  Cate Blanchett   als Irina Spalko
  Karen Allen   als Marion Ravenwood
  Ray Winstone   als George "Mac" McHale
  John Hurt   als Professor Oxley
  Jim Broadbent   als Dean Charles Stanforth
  Shia LaBeouf   als Mutt Williams
 
Regie:  Steven Spielberg  
Buch:  David Koepp  
  Jeff Nathanson  
  George Lucas  
Musik:  John Williams  
Kamera:  Janusz Kaminski  
Produzent:  Frank Marshall  

"Indy 5": Spielberg hat Konzept, aber Ford keine Peitsche mehr

Gegner entwaffnen, Frauen beeindrucken, als Kletterhilfe einsetzen…

Schwingt Indy bald zum fünften Mal die Peitsche? Und wenn ja, welche? (Foto: Universal) Großansicht

Schwingt Indy bald zum fünften Mal die Peitsche? Und wenn ja, welche? (Foto: Universal)

Ohne seine Peitsche wäre Kult-Archäologe Dr. Henry Jones alias "Indy" schon oft aufgeschmissen gewesen. Daher ist es eigentlich als schlechtes Zeichen für weitere Filmpläne zu interpretieren, dass das Teil nun unter den Hammer kommt: Das renommierte Bonham Auktionshaus versteigert das legendäre Requisit samt Echtheitszertifikat am 15. Dezember in London. Erwartet wird ein Erlös von um die 35.00 Pfund, das entspricht etwa 40.000 Euro.

Doch wer deshalb die Chance auf einen fünften "Indiana Jones"-Film schwinden sieht, dem macht Steven Spielberg wieder Mut: "Wir haben uns auf ein Genre für den fünften Film geeinigt und bereits ein Konzept im Kopf", berichtet der Star-Regisseur.

Mit "wir" meint Spielberg sich selbst und "Indiana Jones"-Erfinder George Lucas. Dabei war die Zusammenarbeit der befreundeten Weggefährten speziell beim letzten Film "Das Königreich des Kristallschädels" nicht immer so harmonisch wie gewohnt:

"Es ist ein offenes Geheimnis, dass George, Harrison [Ford] und ich wegen des Genres und der Idee ziemlich aneinandergeraten sind", gibt Steven Spielberg zu. "Ich kämpfe zwar gegen Dinge, von denen ich glaube, dass sie nicht funktionieren. Aber letztendlich muss ich als Regisseur das Bestmögliche aus Georges Ideen machen - und wenn er interdimensionale Wesen im 'Königreich des Kristallschädels' haben will, dann muss ich das akzeptieren."

Sean Connery war allein meine Idee!

Trotz der betonten Loyalität ist das ein ziemlich fieses Nachtreten von Regisseur Steven Spielberg in Richtung Drehbuchautor und Ideengeber George Lucas. Denn beide wissen, dass sich die meisten Fans von "Indiana Jones" genau an dem unpassenden Science-Fiction-Element des vierten Films enorm gestört hatten. Auch, wenn Spielberg in galanter Hollywood-Manier einschränkt: "Ich bin sehr stolz auf den Film und fand es toll, Marion wieder zu zeigen. Es ist ein Action-Film für die ganze Familie und dieses Konzept mag ich sehr."

Dazu beansprucht Steven Spielberg einen der gelungensten Indy-Coups für sich alleine: "Mein größter Beitrag war, im dritten Film Indys Vater einzuführen. Es war meine Idee, Sean Connery als Harrisons Vater zu besetzen."

Ob Spielbergs Kommentare dazu beitragen, dass es mit "Indiana Jones 5" weiter geht? Zuletzt hatte Harrison Ford betont, dass er nur bereit steht, wenn die Story von George Lucas gut genug sei. Diese Haltung scheint auch Steven Spielberg zu teilen: "Ich weiß nicht, wie weit George mit der Story inzwischen ist. Es gibt keinen 'Indy 5', bis George sagt, dass es ihn geben wird."

Klingt ganz so, als ob die fehlende Peitsche das kleinste Problem für "Indiana Jones 5" ist. Falls er aber wirklich zustande kommt, treiben die Requisiteure von Lucas & Spielberg sicher auch fix eine geeignete neue Gerte auf…

 

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Einzel-DVD) in der Fotoshow

 

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