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Inside Man

Origineller Thriller über das clevere Überlistungsduell zwischen einem Cop und einem Bankräuber und Geiselnehmer.


Inside Man

Kaufvideo

Erhältlich seit:
06.08.2009

Thriller/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 12

Denzel Washington
Clive Owen
Jodie Foster

Regie: Spike Lee
Universal Pictures Germany

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Origineller Thriller über das clevere Überlistungsduell zwischen einem Cop sowie einem Bankräuber und Geiselnehmer.

Frazier hofft auf eine schnelle Lösung des Falls (Foto: UIP) Großansicht

Frazier hofft auf eine schnelle Lösung des Falls (Foto: UIP)

Als Detective Frazier (Denzel Washington) einen Bankraub mit Geiselnahme möglichst unblutig beenden soll, glaubt er an einen Routineeinsatz. Doch der Anführer der Gangsterbande Dalton Russell (Clive Owen) kontrolliert die Situation mit den gleichen Mitteln, die Frazier zu seiner Überlistung einsetzt: mit Ruhe und Verstand.

So entwickelt sich ein Kopfduell, das noch viel undurchschaubarer wird, als eine Frau (Jodie Foster) im Auftrag des Bankbesitzers den Geiselnehmer kontaktiert, um mit ihm zu verhandeln.

Dalton Russell hat den nächsten Schritt immer genau geplant (Foto: UIP) Großansicht

Dalton Russell hat den nächsten Schritt immer genau geplant (Foto: UIP)

Spike wird zugänglich

In seinem bislang zugänglichsten Film ordnet Regisseur Spike Lee seine gewohnte Gesellschaftskritik einem Stoff unter, der sich mit Gelassenheit, Humor und Cleverness als Kopfthriller präsentiert.

"Inside Man" gefällt mit erstklassigen Schauspielern, ungewöhnlicher Dramaturgie und bleibt bis zum Ende unterhaltsam. Auch wenn man einen größeren Twist erwartet, als man ihn dann serviert bekommt.

Inside Man

20 Jahre nach seinem Debüt "Nola Darling" beugt sich der cineastische Quertreiber Spike Lee den Marktgesetzen. Nach Publikums-Flops in Serie braucht Lee einen Hit und sollte ihn mit diesem ungewöhnlichen Geiselkrimi auch bekommen.

Zum vierten Mal drehte Lee mit Denzel Washington und zum ersten Mal wirkt das Ergebnis weitgehend unbelastet vom Druck, gesellschaftsrelevante Botschaften transportieren zu müssen. Smart, humorvoll, fast schon verspielt präsentiert sich "Inside Man" - gänzlich untypisch für einen Stoff, bei dem es um Geiselnahme mit ihren physischen und psychischen Begleitfaktoren geht. Im Mittelpunkt steht das Duell zweier Männer, die Stärke im Kopf, nicht im Gewaltaktionismus zeigen und trotzdem die Kontrolle über eine kritische Situation nicht verlieren. Das kann man als subtilen Kommentar zur US-Interventionspolitik deuten, ergibt aber auf jeden Fall eine spannende Konstellation mit Sympathieträgern auf beiden Seiten.

Zu Beginn sendet das Debütskript von Russell Gewirtz vertraute Signale. Mit direkter Zuschaueransprache kündigt Dalton Russell (Clive Owen) den perfekten Bankraub an, den er kurz darauf auch realisiert. Fast mühelos bringt er mit einem kleinen vermummten Team eine New Yorker Bank in seine Gewalt, nimmt Personal und Kunden als Geiseln, lässt sie Gesichtsmasken und mitgebrachte identische Overalls tragen, bis sich Täter und Opfer äußerlich kaum mehr unterscheiden. Diese Situation findet Detective Frazier (Denzel Washington) vor, der sich mit diesem Einsatz für verdächtige Misstöne bei seinem letzten Fall rehabilitieren soll. Schnell erkennt der Profi, dass sein Gegenüber die Geiselnahme bewusst kalkuliert hat. Für den Cop bleibt der Masterplan Russells undurchschaubar, der Zuschauer jedoch hat es besser. Er sieht, wie der Bankbesitzer eine Verhandlungsexpertin engagiert (Jodie Foster). Sie soll dem Bankräuber ein Angebot unterbreiten und sicherstellen, dass der Inhalt eines bestimmten Schließfachs nicht in fremde Hände gerät. Von diesem Moment an weiß man, dass das Geheimnis dieses Schließfachs eine tragende Rolle spielt, noch nicht aber, wie es sich in das Gesamtkonzept einfügt. Spannender als dieses Rätsel ist aber das Duell zwischen den Hauptfiguren, die sich zu überlisten versuchen.

Schon früh gibt die Regie einen Hinweis auf die finale Finte, verdeckt die gewalttätige Disziplinierung einer Geisel im Bild, um Russells Sympathiewerte nicht zu gefährden. So bleibt das moralische Gleichgewicht halbwegs intakt - wichtig für den Plot und den cleveren Fluchtplan der Täter. Auch wenn Unglaubwürdigkeiten nicht ausbleiben, weil etwa die Kino-Cops bei der Tätersuche Mittel nicht einsetzen, die für ihre TV-Kollegen aus den "CSI"-Labors Routine sind, trübt das den Gesamteindruck nicht. Natürlich lässt sich Spike Lee Spitzen gegen alltäglichen Rassismus und Moslem-Paranoia auch hier nicht nehmen, aber er ordnet sie einem in Rhythmus und Ton untypischen Thriller unter, dem man dank exzellenter Darsteller und unorthodoxer Dramaturgie stets gewogen bleibt. kob.

Inside Man

Es ist das perfekte Verbrechen: In einer New Yorker Bank verschanzt sich Dalton Russell (Clive Owen) als Kopf eines Gangster-Kommandos mit Dutzenden Geiseln und wartet seelenruhig ab, bis die Scharfschützen der Polizei Position beziehen. Detective Keith Frazier (Denzel Washington) erkennt bald, dass für die Bankräuber alles nach Plan verläuft und ihm in diesem Spiel lediglich eine Statistenrolle zugedacht ist. Als sich die mysteriöse Madeleine White (Jodie Foster) in die Verhandlungen einschaltet, beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, in dem es um weit mehr geht als um einen Bankraub ...
Spike Lees Meisterwerk begeistert durch atemlose Spannung und eine Story, die den Zuschauer bis zuletzt im Dunkeln tappen lässt - erscheint jetzt endlich auch als Blu-ray Disc in High Definition!

Quelle: Universal Pictures

Bonusmaterial (in Standard-Definition):
- Filmkommentar von Regisseur Spike Lee
- Unveröffentlichte Szenen
- Making-Of
- Nummer 4

Bonusmaterial (in High-Definition):
- Meine Szenen
- BD-Live

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Denzel Washington   als Detective Keith Frazier
  Clive Owen   als Dalton Russell
  Jodie Foster   als Madaline White
  Christopher Plummer   als Arthur Case
  Willem Dafoe   als Captain Darius
  Chiwetel Ejiofor   als Bill Mitchell
  Carlos Andres Gomez   als Steve
  Kim Director   als Stevie
  James Ransone   als Steve-O
  Victor Colicchio  
 
Regie:  Spike Lee  
Buch:  Russell Gewirtz  
  Menno Meyjes  
Musik:  Terence Blanchard  
Kamera:  Matthew J. Libatique  
Produzent:  Brian Grazer  

Swank mit multipler Persönlichkeit

Ob als Boxerin in "Million Dollar Baby" oder als Mädchen, das gerne ein Junge wäre, in "Boys don't cry": Hilary Swank hat ein Händchen für außergewöhnliche Figuren.

Eine viel beschäftigte Frau: Hilary Swank (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Eine viel beschäftigte Frau: Hilary Swank (Foto: Kurt Krieger)

Jetzt wird Hilary in dem Remake des französischen Films "Dédales" die Hauptrolle spielen. Im Mittelpunkt des Psycho-Thrillers steht eine junge, emotional gestörte Frau, die mehrere Identitäten gebildet hat.

Sie soll 27 Menschen kaltblütig ermordet haben. Jetzt versucht ein Psychologe, mehr über das Motiv und den Zustand der Frau herauszufinden. Wer allerdings die Rolle des Seelenklempners übernehmen wird, ist noch nicht bekannt.

Auch sind die Produzenten des Films noch auf der Suche nach einem Regisseur. Russell Gewirtz, der Drehbuchautor von "Inside Man", wird das Skript verfassen.

Job ist die beste Ablenkung

Nach den privaten Querelen Anfang dieses Jahres - Swank trennte sich von ihrem Ehemann Chad Lowe - stürzte sich die 31-Jährige in die Arbeit. Bereits abgedreht ist der Thriller "The Black Dahlia", der am 30. August die 63. Filmfestpiele von Venedig eröffnet und zusammen mit den anderen Wettbewerbsbeiträgen für den Goldenen Löwen antritt.

Ebenfalls in der Postproduktion befindet sich der Horrorfilm "The Reaping" unter der Regie von Stephen Hopkins. Im Herbst beginnen die Dreharbeiten zu dem Drama "P.S. I Love You", in dem Hilary eine Witwe spielt, die entdeckt, dass ihr verstorbener Ehemann ihr zehn Briefe hinterlassen hat.

 

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