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Kaufvideo
Erhältlich seit:
06.09.2007
USA 2006
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 12
Denzel Washington
Clive Owen
Jodie Foster
Regie: Spike Lee
Universal Pictures Germany

20 Jahre nach seinem Debüt "Nola Darling" beugt sich der cineastische Quertreiber Spike Lee den Marktgesetzen. Nach Publikums-Flops in Serie braucht Lee einen Hit und sollte ihn mit diesem ungewöhnlichen Geiselkrimi auch bekommen.
Zum vierten Mal drehte Lee mit Denzel Washington und zum ersten Mal wirkt das Ergebnis weitgehend unbelastet vom Druck, gesellschaftsrelevante Botschaften transportieren zu müssen. Smart, humorvoll, fast schon verspielt präsentiert sich "Inside Man" - gänzlich untypisch für einen Stoff, bei dem es um Geiselnahme mit ihren physischen und psychischen Begleitfaktoren geht. Im Mittelpunkt steht das Duell zweier Männer, die Stärke im Kopf, nicht im Gewaltaktionismus zeigen und trotzdem die Kontrolle über eine kritische Situation nicht verlieren. Das kann man als subtilen Kommentar zur US-Interventionspolitik deuten, ergibt aber auf jeden Fall eine spannende Konstellation mit Sympathieträgern auf beiden Seiten.
Zu Beginn sendet das Debütskript von Russell Gewirtz vertraute Signale. Mit direkter Zuschaueransprache kündigt Dalton Russell (Clive Owen) den perfekten Bankraub an, den er kurz darauf auch realisiert. Fast mühelos bringt er mit einem kleinen vermummten Team eine New Yorker Bank in seine Gewalt, nimmt Personal und Kunden als Geiseln, lässt sie Gesichtsmasken und mitgebrachte identische Overalls tragen, bis sich Täter und Opfer äußerlich kaum mehr unterscheiden. Diese Situation findet Detective Frazier (Denzel Washington) vor, der sich mit diesem Einsatz für verdächtige Misstöne bei seinem letzten Fall rehabilitieren soll. Schnell erkennt der Profi, dass sein Gegenüber die Geiselnahme bewusst kalkuliert hat. Für den Cop bleibt der Masterplan Russells undurchschaubar, der Zuschauer jedoch hat es besser. Er sieht, wie der Bankbesitzer eine Verhandlungsexpertin engagiert (Jodie Foster). Sie soll dem Bankräuber ein Angebot unterbreiten und sicherstellen, dass der Inhalt eines bestimmten Schließfachs nicht in fremde Hände gerät. Von diesem Moment an weiß man, dass das Geheimnis dieses Schließfachs eine tragende Rolle spielt, noch nicht aber, wie es sich in das Gesamtkonzept einfügt. Spannender als dieses Rätsel ist aber das Duell zwischen den Hauptfiguren, die sich zu überlisten versuchen.
Schon früh gibt die Regie einen Hinweis auf die finale Finte, verdeckt die gewalttätige Disziplinierung einer Geisel im Bild, um Russells Sympathiewerte nicht zu gefährden. So bleibt das moralische Gleichgewicht halbwegs intakt - wichtig für den Plot und den cleveren Fluchtplan der Täter. Auch wenn Unglaubwürdigkeiten nicht ausbleiben, weil etwa die Kino-Cops bei der Tätersuche Mittel nicht einsetzen, die für ihre TV-Kollegen aus den "CSI"-Labors Routine sind, trübt das den Gesamteindruck nicht. Natürlich lässt sich Spike Lee Spitzen gegen alltäglichen Rassismus und Moslem-Paranoia auch hier nicht nehmen, aber er ordnet sie einem in Rhythmus und Ton untypischen Thriller unter, dem man dank exzellenter Darsteller und unorthodoxer Dramaturgie stets gewogen bleibt. kob.
Erstmals als Special Edition mit nie gezeigten Szenen und exklusiven Insider-Infos, die hinter die Kulissen des perfektesten Verbrechens der Filmgeschichte führen!
Es ist das perfekte Verbrechen: In einer New Yorker Bank verschanzt sich Dalton Russell (Clive Owen) als Kopf eines Gangster-Kommandos mit Dutzenden Geiseln und wartet seelenruhig ab, bis die Scharfschützen der Polizei Position beziehen. Detective Keith Frazier (Denzel Washington) erkennt bald, dass für die Bankräuber alles nach Plan verläuft und ihm in diesem Spiel lediglich eine Statistenrolle zugedacht ist. Als sich die mysteriöse Madaline White (Jodie Foster) in die Verhandlungen einschaltet, beginnt ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel, in dem es um weit mehr geht, als um einen Bankraub ...
Das neue Meisterwerk von Spike Lee ("Malcolm X", "Jungle Fever") begeistert durch atemlose Spannung und eine Story, die den Zuschauer bis zuletzt im Dunkeln tappen lässt.
Quelle: Universal Pictures
- Deleted Scenes
- Making Of
- Number 4
- Audiokommentar von Regisseur Spike Lee
Quelle: Universal Pictures
| Darsteller: | Denzel Washington | als Detective Keith Frazier | |
|---|---|---|---|
| Clive Owen | als Dalton Russell | ||
| Jodie Foster | als Madaline White | ||
| Christopher Plummer | als Arthur Case | ||
| Willem Dafoe | als Captain Darius | ||
| Chiwetel Ejiofor | als Bill Mitchell | ||
| Carlos Andres Gomez | als Steve | ||
| Kim Director | als Stevie | ||
| James Ransone | als Steve-O | ||
| Victor Colicchio | |||
| Regie: | Spike Lee | ||
| Buch: | Russell Gewirtz | ||
| Menno Meyjes | |||
| Musik: | Terence Blanchard | ||
| Kamera: | Matthew J. Libatique | ||
| Produzent: | Brian Grazer | ||
Inside Man (Special Edition) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Entfallene Szenen, Making of, Audiokommentar
- Deleted Scenes
- Making Of
- Number 4
- Audiokommentar von Regisseur Spike Lee
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