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Kaufvideo
Erhältlich seit:
16.07.2010
Originaltitel: Insomnia
USA 2002
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16
Al Pacino
Robin Williams
Hilary Swank
Regie: Christopher Nolan
Warner Home Video Germany

Vom Gedächtnisschwund zur Schlaflosigkeit: Regisseur Christopher Nolan haben es Konditionen angetan, die das geistige Urteilsvermögen der Protagonisten zerrütten. Befasste sich sein rückwärts erzählter Neo-Noir-Kulthit "Memento" noch mit mangelndem Erinnerungsvermögen, wird das Handeln der Hauptfigur in seinem neuen Psychothriller "Insomnia" von fehlendem Schlaf beeinflusst. Mit dem exzellenten Remake des gleichnamigen norwegischen Films von 1997 erweist sich der 31-Jährige als Regietalent mit Bestand, der seiner hochkarätigen Besetzung, bestehend aus den Oscar-Preisträgern Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank, fantastische Leistungen entlockt.
Seinen Debütfilm "Following" realisierte Nolan für 6000 Dollar, seine filmische Visitenkarte "Memento" (Oscar-Nominierungen für Drehbuch und Schnitt) kostete 4,5 Mio. Dollar. Für seine erste Hollywood-Produktion über Mord, Manipulation und Moral stand dem Briten jetzt ein Budget von 50 Mio. Dollar zur Verfügung. Dies ist nicht unerheblich dem Einfluss seines Mentors Steven Soderbergh ("Ocean's Eleven") zu verdanken, der bei "Insomnia" neben George Clooney als ausführender Produzent auftritt. Das Drehbuch wurde von dem Newcomer Hillary Seitz adaptiert und verlegt die Story über das Moraldilemma eines Meisterdetektivs von Skandinavien nach Alaska, wo die Sonne in den Sommermonaten ebenfalls nie untergeht. Gleich mit den ersten Einstellungen eines Flugzeugs, das über eine faszinierende blausilberne Eislandschaft gleitet, wird der Zuschauer von der erdrückenden Bildgewalt bei gleichzeitig melancholischer Klanguntermalung hypnotisch in den Bann gezogen. Detective Will Dormer (Pacino) und sein Partner Hap Eckhart (Martin Donovan) kommen von Los Angeles in das winzige Städtchen Nightmute, um den örtlichen Behörden bei der Aufklärung eines Mordes an einem 17-jährigen Mädchen behilflich zu sein. Am Abend ihrer Ankunft teilt Eckhart seinem Partner mit, dass er bei der derzeitigen Internal-Affairs-Untersuchung wegen ihrer Indizienmanipulation gegen ihn aussagen wird. Dormer findet keinen Schlaf, da ihn das Sonnenlicht, das deutlich als Metapher für sein Gewissen fungiert, nicht zur Ruhe kommen lässt. Kurze Zeit später stellen die beiden Cops dem Killer eine Falle in einer abgelegenen Hütte, doch im desorientierenden Nebel erschießt Dormer versehentlich seinen Partner. Dormer schaltet schnell und schiebt die Tat dem entkommenen Mörder (Williams) in die Schuhe. Dieser meldet sich alsbald telefonisch bei seinem Gegenspieler. Er hat den Vorgang beobachtet und will Dormer erpressen, seinen Mord dem Exfreund des toten Mädchens anzuhängen. Ein verstörendes Katz-und Mausspiel entfaltet sich, bei dem Dormers angeschlagene Integrität immer stärker auf den Prüfstand gerät.
Nolan zeigt meisterlich die von der anhaltenden Schlaflosigkeit herbeigeführten eskalierenden Entgleisungen, die von kurzen Aussetzern zu regelrechten Halluzinationen reichen. Pacino vollbringt eine Glanzleistung bei der Darstellung des allmählichen Zerfalls seiner Figur - jeder Blick, jede Geste, jede Intonation sitzt einfach perfekt. Williams, der sich mit seinen aktuellen Rollen in "Death To Smoochie" und dem kommenden "One Hour Photo" sichtbar seines angeschmalzten Images entledigen möchte, überzeugt als der verweichlicht-unreife Krimiautor Walter Finch, der auf Ablehnung mit tödlichem Zorn reagiert. Hilary Swank hingegen muss sich mit einer Rolle am Randfeld zufriedengeben: Sie spielt die unerfahrene Neupolizistin Ellie Burr, die Dormer zunächst idealisiert, doch mit Fortschreiten der Handlung zunehmend skeptischer wird. Die Moralfabel über einen an sich guten Cop, der zu bösen Mitteln greift, wechselt bedächtig-beharrliche Strecken mit Charakterstudien mit aufpeitschenden Actionmomenten (die Unterwasserszene mit den Baumstämmen ist gigantisch in ihrer schieren Wucht) ab. Damit bleiben die Suspense-Zügel stets straff gespannt: Einschlafen wird bei dieser cineastischen Tour-de-Force sicherlich keiner. ara.
Der erfahrene Detective Dormer und sein Partner Hap reisen in ein verschlafenes Städtchen in Alaska, einem Ort, wo die Sonne niemals untergeht. Die beiden sollen den Mord an einer 17-Jährigen untersuchen. Gleich am ersten Abend eröffnet Hap seinem Kollegen, dass er bei internen Untersuchungen gegen ihn aussagen wird. Als sie wenig später dem Killer eine Falle stellen, erschießt Dormer im dichten Nebel versehentlich seinen Partner. In die Enge getrieben, schiebt er die Schuld auf den Mörder. Der meldet sich bald darauf bei ihm und zwingt Dormer ein ausgeklügeltes Katz-und-Maus-Spiel auf. Die Situation spitzt sich zu als auch noch die intelligente Nachwuchspolizistin Ellie Burr sein Vorgehen in Frage stellt. Verbrechen schläft nicht. Und es ist nicht nur die Mitternachtssonne die Dormers Schlaflosigkeit provoziert - hier geht es um seinen eigenen Kopf ... Regietalent Christopher Nolan inszenierte einen Psychothriller mit hochkarätiger Besetzung die Oscar-Preisträger Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank in Höchstform.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Al Pacino | als Will Dormer | |
|---|---|---|---|
| Robin Williams | als Walter Finch | ||
| Hilary Swank | als Ellie Burr | ||
| Maura Tierney | als Rachel Clement | ||
| Martin Donovan | als Hap Eckhart | ||
| Nicky Katt | als Fred Duggar | ||
| Paul Dooley | als Chief Charles Nyback | ||
| Jonathan Jackson | als Randy Stetz | ||
| Larry Holden | als Farrell | ||
| Jay Brazeau | als Francis | ||
| Lorne Cardinal | als Rich | ||
| Katharine Isabelle | als Tanya Francke | ||
| Crystal Lowe | als Kay Connell | ||
| Tasha Simms | als Mrs. Connell | ||
| Regie: | Christopher Nolan | ||
| Buch: | Hillary Seitz | ||
| Musik: | David Julyan | ||
| Kamera: | Wally Pfister | ||
| Produzent: | Paul Junger Witt | ||
| Edward L. McDonnell | |||
| Broderick Johnson | |||
| Andrew A. Kosove | |||
Insomnia - Schlaflos in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch dts HD 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:2,40/16:9
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