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Insomnia - Schlaflos

Psychologischer Thriller über einen von Schlaflosigkeit geplagten Meistercop, der in Alaska einen Mordfall untersuchen soll.


Insomnia - Schlaflos

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Erhältlich seit:
16.07.2010

Originaltitel: Insomnia

Thriller

USA 2002
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16

Al Pacino
Robin Williams
Hilary Swank

Regie: Christopher Nolan
Warner Home Video Germany

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Jenseits des Polarkreises geht die Sommersonne wochenlang nicht unter - das kann für einen müden Cop die Hölle bedeuten.

Ellie (Hilary Swank) mit einem Indiz

Ellie (Hilary Swank) mit einem Indiz

Al Pacino ist so alt in diesem Film, dass man ihn im ersten Bild kaum erkennt.

Er fliegt nach Alaska, ein wenig zerknittert und schon am Anfang müde. Gemeinsam mit seinem Partner soll er jenseits des Polarkreises einen Mörder aufspüren, der einem jungen Mädchen den Schädel eingeschlagen hat. Unschöne Sache, in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt.

Nur die junge Polizistin Ellie ist froh, einen Cop wie Al Pacino zu treffen. Denn das Alter tut seiner Professionalität keinen Abbruch. Er kommt vom LAPD, er ist bekannt für seine Kombinationsgabe, berühmt für seine Fähigkeit, sich in die Gedanken von Verbrechern hineinzuversetzen.

Schnell ist er auch hier auf der Spur des Täters, und beinahe kann er ihn schnappen - bis plötzlich die Dinge nicht mehr nach Plan verlaufen und Al Pacino in Lügen und Geheimnissen versinkt.

Denn wie sich herausstellt, ist er kein Cop mit weißer Weste, hat auch deshalb Los Angeles verlassen, um einer internen Untersuchung zu entgehen und will seinen Partner davon abhalten, ihn zu verraten.

<br />Zwei Hollywood-Größen unter sich: <br />Robin Williams und Al Pacino

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Für all das ist Alaska ein geeigneter Ort, auch wenn es dort niemals dunkel wird und Al Pacino bei Licht nicht schlafen kann.

Schlafmangel allerdings macht unaufmerksam. Und so kommt es, dass Al Pacino den Mörder entkommen lässt, sein Partner im Nebel umkommt und er allmählich den Überblick verliert.

Erst gegen Ende, wenn er erkennt, wie sehr sein Verhalten schon dem eines Verbrechers gleicht, reißt er das Ruder noch einmal herum. Vielleicht nur, um die Polizistin Ellie nicht zu enttäuschen. Oder um endlich in Ruhe zu schlafen, egal wie hell die Polarsonne scheint.

Christopher Nolan jedenfalls hat nach seinem Sensationserfolg "Memento" wieder einen Hochspannungsthriller geschaffen, der unser ganzes Urteilsvermögen fordert.

Insomnia - Schlaflos

Vom Gedächtnisschwund zur Schlaflosigkeit: Regisseur Christopher Nolan haben es Konditionen angetan, die das geistige Urteilsvermögen der Protagonisten zerrütten. Befasste sich sein rückwärts erzählter Neo-Noir-Kulthit "Memento" noch mit mangelndem Erinnerungsvermögen, wird das Handeln der Hauptfigur in seinem neuen Psychothriller "Insomnia" von fehlendem Schlaf beeinflusst. Mit dem exzellenten Remake des gleichnamigen norwegischen Films von 1997 erweist sich der 31-Jährige als Regietalent mit Bestand, der seiner hochkarätigen Besetzung, bestehend aus den Oscar-Preisträgern Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank, fantastische Leistungen entlockt.

Seinen Debütfilm "Following" realisierte Nolan für 6000 Dollar, seine filmische Visitenkarte "Memento" (Oscar-Nominierungen für Drehbuch und Schnitt) kostete 4,5 Mio. Dollar. Für seine erste Hollywood-Produktion über Mord, Manipulation und Moral stand dem Briten jetzt ein Budget von 50 Mio. Dollar zur Verfügung. Dies ist nicht unerheblich dem Einfluss seines Mentors Steven Soderbergh ("Ocean's Eleven") zu verdanken, der bei "Insomnia" neben George Clooney als ausführender Produzent auftritt. Das Drehbuch wurde von dem Newcomer Hillary Seitz adaptiert und verlegt die Story über das Moraldilemma eines Meisterdetektivs von Skandinavien nach Alaska, wo die Sonne in den Sommermonaten ebenfalls nie untergeht. Gleich mit den ersten Einstellungen eines Flugzeugs, das über eine faszinierende blausilberne Eislandschaft gleitet, wird der Zuschauer von der erdrückenden Bildgewalt bei gleichzeitig melancholischer Klanguntermalung hypnotisch in den Bann gezogen. Detective Will Dormer (Pacino) und sein Partner Hap Eckhart (Martin Donovan) kommen von Los Angeles in das winzige Städtchen Nightmute, um den örtlichen Behörden bei der Aufklärung eines Mordes an einem 17-jährigen Mädchen behilflich zu sein. Am Abend ihrer Ankunft teilt Eckhart seinem Partner mit, dass er bei der derzeitigen Internal-Affairs-Untersuchung wegen ihrer Indizienmanipulation gegen ihn aussagen wird. Dormer findet keinen Schlaf, da ihn das Sonnenlicht, das deutlich als Metapher für sein Gewissen fungiert, nicht zur Ruhe kommen lässt. Kurze Zeit später stellen die beiden Cops dem Killer eine Falle in einer abgelegenen Hütte, doch im desorientierenden Nebel erschießt Dormer versehentlich seinen Partner. Dormer schaltet schnell und schiebt die Tat dem entkommenen Mörder (Williams) in die Schuhe. Dieser meldet sich alsbald telefonisch bei seinem Gegenspieler. Er hat den Vorgang beobachtet und will Dormer erpressen, seinen Mord dem Exfreund des toten Mädchens anzuhängen. Ein verstörendes Katz-und Mausspiel entfaltet sich, bei dem Dormers angeschlagene Integrität immer stärker auf den Prüfstand gerät.

Nolan zeigt meisterlich die von der anhaltenden Schlaflosigkeit herbeigeführten eskalierenden Entgleisungen, die von kurzen Aussetzern zu regelrechten Halluzinationen reichen. Pacino vollbringt eine Glanzleistung bei der Darstellung des allmählichen Zerfalls seiner Figur - jeder Blick, jede Geste, jede Intonation sitzt einfach perfekt. Williams, der sich mit seinen aktuellen Rollen in "Death To Smoochie" und dem kommenden "One Hour Photo" sichtbar seines angeschmalzten Images entledigen möchte, überzeugt als der verweichlicht-unreife Krimiautor Walter Finch, der auf Ablehnung mit tödlichem Zorn reagiert. Hilary Swank hingegen muss sich mit einer Rolle am Randfeld zufriedengeben: Sie spielt die unerfahrene Neupolizistin Ellie Burr, die Dormer zunächst idealisiert, doch mit Fortschreiten der Handlung zunehmend skeptischer wird. Die Moralfabel über einen an sich guten Cop, der zu bösen Mitteln greift, wechselt bedächtig-beharrliche Strecken mit Charakterstudien mit aufpeitschenden Actionmomenten (die Unterwasserszene mit den Baumstämmen ist gigantisch in ihrer schieren Wucht) ab. Damit bleiben die Suspense-Zügel stets straff gespannt: Einschlafen wird bei dieser cineastischen Tour-de-Force sicherlich keiner. ara.

Insomnia - Schlaflos

Der erfahrene Detective Dormer und sein Partner Hap reisen in ein verschlafenes Städtchen in Alaska, einem Ort, wo die Sonne niemals untergeht. Die beiden sollen den Mord an einer 17-Jährigen untersuchen. Gleich am ersten Abend eröffnet Hap seinem Kollegen, dass er bei internen Untersuchungen gegen ihn aussagen wird. Als sie wenig später dem Killer eine Falle stellen, erschießt Dormer im dichten Nebel versehentlich seinen Partner. In die Enge getrieben, schiebt er die Schuld auf den Mörder. Der meldet sich bald darauf bei ihm und zwingt Dormer ein ausgeklügeltes Katz-und-Maus-Spiel auf. Die Situation spitzt sich zu als auch noch die intelligente Nachwuchspolizistin Ellie Burr sein Vorgehen in Frage stellt. Verbrechen schläft nicht. Und es ist nicht nur die Mitternachtssonne die Dormers Schlaflosigkeit provoziert - hier geht es um seinen eigenen Kopf ... Regietalent Christopher Nolan inszenierte einen Psychothriller mit hochkarätiger Besetzung die Oscar-Preisträger Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank in Höchstform.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Al Pacino   als Will Dormer
  Robin Williams   als Walter Finch
  Hilary Swank   als Ellie Burr
  Maura Tierney   als Rachel Clement
  Martin Donovan   als Hap Eckhart
  Nicky Katt   als Fred Duggar
  Paul Dooley   als Chief Charles Nyback
  Jonathan Jackson   als Randy Stetz
  Larry Holden   als Farrell
  Jay Brazeau   als Francis
  Lorne Cardinal   als Rich
  Katharine Isabelle   als Tanya Francke
  Crystal Lowe   als Kay Connell
  Tasha Simms   als Mrs. Connell
 
Regie:  Christopher Nolan  
Buch:  Hillary Seitz  
Musik:  David Julyan  
Kamera:  Wally Pfister  
Produzent:  Paul Junger Witt  
  Edward L. McDonnell  
  Broderick Johnson  
  Andrew A. Kosove  

George Clooney hat keine Zeit für die Liebe

Das lobt man sich in Zeiten der Rezession! Hollywood-Stars die mit gutem Beispiel vorangehen und malochen, dass die Schwarte kracht. George Clooney scheint sogar derart in Arbeitswut verfallen zu sein, dass er nicht einmal mehr Zeit für das schöne Geschlecht findet.

Mutterseelenallein: George Clooney sucht die große Liebe

Mutterseelenallein: George Clooney sucht die große Liebe

George Clooneys Karrierekurve zeigt steil nach oben. Für "Intolerable Cruelty" stande er gerade noch vor der Kamera, mit "Confessions Of A Dangerous Mind" startet in Kürze sein Regiedebüt, und auch als Produzent ("Insomnia", "Far From Heaven") konnte er mittlerweile Fuß fassen.

Das der Erfolg allerdings auch seine Schattenseiten hat, bekannte der smarte George nun in einem Interview. Zwar arbeite er permanent mit tollen Frauen wie Catherine Zeta-Jones, Julia Roberts und Drew Barrymore, doch in all dem Stress bliebe einfach keine Zeit, jemanden kennen zu lernen, geschweige denn ein Beziehung zu führen.

Auch seine letzte ernsthafte Beziehung mit dem französischen Model Celine Balitran scheiterte am Terminstress. "Wenn du einen Film nach dem anderen drehst, bist du manchmal sechs Monate nicht zu Hause. Das ist wohl nicht genau das, was Frauen sich erträumen.", meinte George bitter, "Früher war ich drei Jahre mit einer Frau liiert. Jetzt wäre ich schon froh, wenn es eine drei Monate bei mir aushalten würde." Nun, wenigstens steht ihm mit Max eine treue Seele in einsamen Momenten zur Seite, auch wenn es nur sein Hausschwein ist.

 

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