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Inspektor Gadget

In einer Art "Robocop" für Kids muß Matthew Broderick als vollhydraulischer Inspektor dem Bösewicht Rupert Everett das Handwerk legen.


Inspektor Gadget

Leihvideo

Erhältlich seit:
20.04.2000

Originaltitel: Inspector Gadget

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 76 Min.
FSK: ab 6

Matthew Broderick
Rupert Everett
Joely Fisher

Regie: David Kellogg
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Inspektor Gadget

Beim Versuch, den schurkischen Milliardär Sanford daran zu hindern, die Erfindung des Wissenschaftlers Bradford zu stehlen, wird der Wächter John Brown lebensgefährlich verletzt. Der Gauner tötet den Tüftler und entkommt mit seiner Beute, einem "Werkzeug" zur Herstellung lebensechter Super-Cyborgs. Derweil flickt Bradfords hübsche Tochter Brenda John Brown nicht nur wieder zusammen, sondern lässt ihn zu einem Gesetzeshüter mit übermenschlichen Fähigkeiten mutieren, der nur ein Ziel kennt: Sanford dingfest zu machen.

Mit seinem Regie-Debüt schuf David Kellogg eine muntere Action-Komödie, die sich vor allem durch poppig-bunte Farbenpracht und das hohe tricktechnische Niveau auszeichnet. Die Adaption einer Cartoon-Serie aus den achtziger Jahren entpuppt sich als harmloser Familienspaß, der auch in Sachen Spannungsdramaturgie und Dialogwitz überzeugen kann. Neben "Godzilla"-Star Matthew Broderick als Titelhelden brilliert Rupert Everett ("Die Hochzeit meines besten Freundes") als Schurke. Die sympathische Superhelden-Komödie kann bei Alt wie Jung bestens ankommen.

Inspektor Gadget

Matthew Broderick schlüpft gerne in die Rolle des bravbürgerlichen Naivlings (so zuletzt in der beißenden Satire "Election"), und auch in der effektegeladenen Disney-Cartoon-Verfilmung "Inspector Gadget" bleibt er seiner erprobten Masche treu. Lose auf der gleichnamigen TV-Serie aus den 80er Jahren basierend, wurde das hyperaktive Liveaction-Abenteuer von Regienovize David Kellogg, dessen bisherige Empfehlung die American-Express-Werbespots mit Jerry Seinfeld waren, als eine Art "Wild Wild West" für die ganze Familie inszeniert.

Bei einer Lauflänge von 77 Minuten handelt es sich um einen der kürzesten Studiofilme der jüngeren Vergangenheit. Da jedoch nonstop ein schriller und lärmender Effekte-Overkill geboten wird, sollte dies den angepeilten kleinen Zuschauern mit eingeschränkter Konzentrationsfähigkeit kaum auffallen. Ihren Ausgang nimmt diese comic-hafte "RoboCop"-Variante mit einer Fantasysequenz, in der sich Nachtwächter John Brown eine heroische Rettungsaktion ausmalt. Im tatsächlichen Leben träumt er davon, Polizist zu sein und bei der hübschen Wissenschaftlerin Brenda Bradford (Joely Fisher) landen zu können. Anders als erwartet wird sein Wunsch wahr, als der skrupellose Industrielle Sanford Scolex (der souveräne Rupert Everett, Julia Roberts' Sidekick in "Die Hochzeit meines besten Freundes") in das von Brown bewachte Labor einbricht und eine revolutionäre Erfindung von Brendas Vater entwendet. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd wird der eifrige Sicherheitsdienstler in die Luft gejagt. Im Krankenhaus erwacht er als mit tausend technischen Tricks versehener Inspector Gadget. Er verfügt nun über hydraulisch ausfahrbare Arme, Beine mit Sprungfedern und Rollerblades, eine Hubschraubervorrichtung im Hut, Feuer im Finger zum Zigarrenanzünden und bekommt von seiner Schöpferin Brenda sogar ein finessenreiches sprechendes Gadgetmobil zur Verfügung gestellt. Fortan gilt es Scolex, der sich nach dem Verlust seiner Hand Claw nennt, zur Strecke zu bringen. Dieser schickt einen bösartigen Klon von Inspector Gadget ins Feld, der Broderick in einer weiteren Rolle Gelegenheit bietet, mächtig auf den Putz zu hauen. In einer witzigen Referenz an "Godzilla" stakst Robo-Gadget auf Stelzenbeinen feuersprühend durch die Häuserschluchten. Die Rechnung ging auf: Nach dem fünften Wochenende steht "Inspektor Gadget" in den USA bei 64 Mio. Dollar. Auch Nachwuchs-Bonds wollen unterhalten werden. ara.

Darsteller:  Matthew Broderick   als Inspektor Gadget
  Rupert Everett   als Scolex/Claw
  Joely Fisher   als Brenda Bradford
  Michelle Trachtenberg   als Penny
  Andy Dick   als Kramer
  Cheri Oteri   als Bürgermeister Wilson
  Michael G. Hagerty   als Sikes
  Dabney Coleman   als Chief Quimby
  D. L. Hughley   als Stimme des Gadgetmobile
  Rene Auberjonois   als Artemus Bradford
  Frances Bay   als Thelma
 
Regie:  David Kellogg  
Buch:  Kerry Ehrin  
  Zak Penn  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Adam Greenberg  
Produzent:  Roger Birnbaum  
  Andy Heyward  
  Jordan Kerner  
 

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Features

 

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