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Into the Wild

Intensive Adaption des Tatsachenromans von Jon Krakauer über einen jungen Mann, der 1992 seine alte Existenz hinter sich ließ, um in der Wildnis zu leben.


Into the Wild

Leihvideo

Erhältlich seit:
30.07.2008

Abenteuer/ Drama

USA 2007
Laufzeit: 142 Min.
FSK: ab 12

Emile Hirsch
Marcia Gay Harden
William Hurt

Regie: Sean Penn
Universum Film

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Mit diesem unglaublich fesselnden Abenteuer steigt Oscar-Preisträger Sean Penn nun auch in den Regie-Olymp auf.

Christopher reist ohne einen Cent in der Tasche durch Amerika (Foto: Tobis) Großansicht

Christopher reist ohne einen Cent in der Tasche durch Amerika (Foto: Tobis)

Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst. Kein Wunder also, dass sich Regisseur Sean Penn als Vorlage für seinen neuen Film den Tatsachenroman von Jon Krakauer nahm. Der Bestsellerautor zeichnete anhand von Tagebucheintragungen, Interviews und Postkarten das abenteuerliche Leben von Christopher McCandless nach. Senkrechtstarter Emile Hirsch übernimmt nun die Rolle des jungen Aussteigers.

Nach seinem Universitätsabschluss entscheidet sich Chris im April 1992 trotz bester Zukunftsaussichten spontan, seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Er spendet seine Ersparnisse, verbrennt sein letztes Bargeld und trampt ohne einen Cent in der Tasche durch Amerika, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Idealisten und schließt Freundschaften, bis sein Abenteuer in Alaska schließlich ein jähes Ende findet...

In der Wildnis genießt Christopher den Augenblick (Foto: Tobis) Großansicht

In der Wildnis genießt Christopher den Augenblick (Foto: Tobis)

Ein Film, der nicht loslässt

Rauschhaft inszeniert Sean Penn in seiner bisher besten Regiearbeit diesen Trip von Kalifornien über den Grand Canyon, Mexiko und Washington nach Alaska. Faszinierend mischen sich in den atemberaubenden Aufnahmen Fiktion und Realität.

Ein packendes Abenteuer und eindringliches Survival-Drama, mit fantastischen Schauspielern und Songs von Pearl-Jam-Sänger Eddie Vedder.

Into the Wild

Nach der Buchvorlage von Jon Krakauer zauberte Sean Penn einen rauschartigen Abenteuerfilm über die Suche eines jungen Mannes nach sich selbst.

Christopher McCandless war 22 Jahre alt, ein Modellathlet und hervorragender Schüler, als er 1990 nach seinem Studienabschluss seine Ersparnisse verbrannte, sein bisheriges Leben hinter sich ließ und spurlos verschwand. Zwei Jahre später wurde sein Leichnam von Wanderern in einem verlassenen Bus in der Wildnis von Alaska gefunden. McCandless war zwei Wochen zuvor verhungert, nachdem er giftige Beeren gegessen hatte, die ihn paralysierten. Schriftsteller Jon Krakauer ("Into Thin Air") begab sich für seinen Tatsachenroman "In die Wildnis" auf Spurensuche, sammelte Postkarten und Briefe McCandless', sprach mit Bekannten und Freunden und wertete seine bisweilen kyrptischen Tagebucheinträge aus, um die Leerstellen aufzufüllen und die Reise einer getriebenen Seele durch Amerika nachzuzeichnen. Diese Spurensuche mit ihrem skelettartige Gerüst von Vermutungen und Überlegungen füllt Sean Penn in seiner vierten Regiearbeit mit Leben: Mit seinem Team folgte er sklavisch der Marschroute McCandless', ließ seinen herausragenden Hauptdarsteller Emile Hirsch förmlich mit dem Protagonisten verschmelzen und sammelte auf dem Trip von Kalifornien über den Grand Canyon, Mexiko und Washington bis nach Alaska atemberaubende Filmaufnahmen, in denen sich Fiktion und Realität fast nicht trennen lassen: Es ist ein Abenteuerfilm voller Sturm und Drang, über Selbstfindung und Eigenverantwortung, ein Reisetagebuch, das McCandless' Lieblingsschriftstellern Tolstoi, London und Kerouac jederzeit gerecht wird wie auch W. H. Davies' "Supertramp - Autobiographie eines Vagabunden", dessen Titel der junge Mann als Inspiration für den Namen nimmt, mit dem er sich den Menschen auf seiner Wanderschaft vorstellt: Alexander Supertramp. Natürlich ist der schwärmerisch und literarisch in Kapitel aufgeteilte Selbstfindungstrip auch das elegische und zunehmend bittere Porträt eines anderen Amerika voller Ideale und echten Typen, das verloren zu gehen droht. So lernt McCandless ein rastloses Drifter-Paar kennen, zwei ausgeflippte Skandinavier, den überschwänglichen Vorarbeiter einer Farm, der vom FBI gesucht wird, eine süße Hippie-Nymphe und schließlich einen einsamen Witwer. Alle schließen den Jungen ins Herz, alle strecken ihm die Hand aus. Allen stößt Chris vor den Kopf, der seinen Weg gehen muss, auch wenn es sein Verderben bedeutet. In rauschartige Bilderkaskaden und bewegende Folksongs von Eddie Vedder verpackt, ist "In die Wildnis" durch und durch wild, rebellisch, unangepasst - ein Film, der einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt, bis zum bitteren Ende. ts.

Darsteller:  Emile Hirsch   als Christopher McCandless
  Marcia Gay Harden   als Billie McCandless
  William Hurt   als Walt McCandless
  Jena Malone   als Carine McCandless
  Brian Dierker   als Rainey
  Catherine Keener   als Jan Burres
  Vince Vaughn   als Wayne Westerberg
  Kristen Stewart   als Tracy
  Hal Holbrook   als Ron Franz
  Thure Lindhardt   als Thomas
  Signe Egholm Olsen   als Sonja
  Cheryl Francis Harrington   als Sozialarbeiterin
 
Regie:  Sean Penn  
Buch:  Sean Penn  
Musik:  Eddie Vedder  
  Kaki King  
  Michael Brook  
Kamera:  Eric Gautier  
 

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