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Invictus - Unbezwungen

Drama über Nelson Mandelas Engagement bei der Zusammenbringung der geteilten südafrikanischen Gesellschaft durch die Rugby-WM 1995.


Invictus - Unbezwungen

Leihvideo

Erhältlich seit:
18.06.2010

Originaltitel: Invictus

Drama/ Biographie

USA 2009
Laufzeit: 133 Min.
FSK: ab 12

Morgan Freeman
Matt Damon
Tony Kgoroge

Regie: Clint Eastwood
Warner Home Video Germany

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Invictus - Unbezwungen

Südafrika 1995: Der gerade zum Präsidenten gewählte Nelson Mandela sieht den Kampf gegen die Nachwehen der Apartheid als sein höchstes Ziel an. Gerade den Sport begreift er als große Chance, das noch immer geteilte Volk zusammenzubringen. So unterstützt er mit allen Mitteln die in Südafrika stattfindende Rugby-WM und die südafrikanische Mannschaft, mit ihrem weißen Kapitän Francois Pienaar. Sein Auftrag: Das Team soll die Weltmeisterschaft gewinnen.

Clint Eastwood widmet sich nach "Gran Torino" erneut dem Thema Rassimus, hier aber aus einer völlig anderen Warte: Bei "Invictus", der auf dem Buch "Playing the Enemy: Nelson Mandela and the Game That Changed a Nation" von John Carlin basiert, konzentriert er sich auf einen entscheidenden historischen und biographischen Ausschnitt aus Nelson Mandelas Regierungsperiode. In den Hauptrollen glänzen Morgan Freeman als Mandela und Matt Damon als Pienaar. Großes, bewegendes Polit- und Sportkino mit Clint-Bonus!

Invictus - Unbezwungen

Clint Eastwoods aufrührendes Sportsdrama mit Polithintergrund schildert Nelson Mandelas Bemühen, sein trotz Abschaffung der Apartheid nach wie vor zerrüttetetes Land 1995 durch den Gewinn des Rugby World Cup zu vereinen.

Der mittlerweile mehrfach Oscar-prämierte Regieveteran thematisiert nach "Gran Torino" erneut die Rassismus und das Bemühen, ihn zu überwinden. Basierend auf dem Tatsachenbuch "Playing The Enemy" von John Carlin und strikt auf einen limitierten Zeitraum fokussiert, rückt Drehbuchautor Anthony Peckham ("Sherlock Holmes") die faszinierende Geschichte von Nelson Mandelas meisterhaftem Manöver, eine bitter gespaltene Nation mit Sportsbegeisterung zu versöhnen, ins Rampenlicht. Etwaige Rückblenden über Apartheid-Abscheulichkeiten sowie spätere anhaltende Spannungen zwischen Schwarzen und Weißen werden vollkommen ausgeklammert. Der Schwerpunkt liegt auf dem unbezwingbaren Charakter Mandelas, der perfekt von Eastwoods "Million Dollar Baby"-Mitstreiter Morgan Freeman (der zudem als einer der ausführenden Produzenten fungiert) verkörpert wird.

Mit Weisheit und Umsicht ist die Politikone darauf bedacht, niederes, wenn auch verständliches Rachestreben der Schwarzen gegenüber der verhassten weißen Minderheit zu vermeiden. Dies wird gleich eingangs anhand der Leibwache des neu gewählten Staatsoberhaupts verdeutlicht. Neben seinen vertrauten schwarzen Bodyguards stellt Mandela auch eine handvoll von weißen Sicherheitsagenten der vorherigen Regierung an. Seine schwarzen Landsleute reagieren darauf im Allgemeinen mit Entrüstung, zumindest aber mit Befremdung. Dieselbe Reaktion schlägt Mandela entgegen, als er das bis dato fast ausschließlich von Weißen bejubelte Rugbyteam der Springboks entgegen des Wunsches des ANC bestehen lässt. Mandela geht noch einen Schritt weiter und arrangiert ein Treffen mit Mannschaftskapitän Francois Pienaar (Matt Damon nach seinem übergewichtigen Auftritt in "Der Informant!" wieder muskelgestählt). Das Verliererteam soll den World Cup gewinnen und versuchen, auf dem Weg dorthin mit Schulbesuchen die schwarzen Kinder zu begeistern - eine Aufgabe, die vorrangig von Chester William, dem einzigen schwarzen Spieler, vollbracht wurde. Mit eiserner Disziplin gelingt es der Mannschaft tatsächlich ins Endspiel mit Neuseeland gelangen. Dies wird dann in 18-minütiger Länge voller mitreißender Spannung und Euphorie im Ellis Park Stadium in Johannesburg (der gesamte Dreh wurde in Südafrika abgewickelt) in Szene gesetzt.

Eastwood beweist erneut seine praktisch verankerte Versiertheit, ohne viel Schnörkel ein Maximum an Emotion zu entfesseln und einen ungewöhnlich konventionell erzählten Film zum Erlebnis werden zu lassen. Substanziell tragen dazu natürlich auch Freeman, als vorbildlicher Politiker, der es verstand, mit Charme und scharfem Intellekt zu entwaffnen, sowie ein ebenfalls hervorragender Damon bei. Zwei Zeilen aus dem Titel gebenden und effektvoll zitierten Gedicht von William Ernest Henley aus dem Jahr 1875 summieren die vermittelte Inspiration haargenau: "I am the master of my fate: I am the captain of my soul." ara.

Darsteller:  Morgan Freeman   als Nelson Mandela
  Matt Damon   als Francois Pienaar
  Tony Kgoroge   als Jason Tshabalala
  Patrick Mofokeng   als Linga Moonsamy
  Matt Stern   als Hendrick Booyens
  Julian Lewis Jones   als Etienne Feyder
  Adjoa Andoh   als Brenda Mazibuko
  Marguerite Wheatley   als Nerine
  Leleti Khumalo   als Mary
  Patrick Lyster   als Mr. Pienaar
  Penny Downie   als Mrs. Pienaar
  Sibongile Nojila   als Eunice
  Bonnie Henna   als Zindzi
  Shakes Myeko   als Sportminister
  Louis Minaar   als Springbok Coach
  Danny Keogh   als Rugby President
  Dan Robbertse   als Boer
  Robin Smith   als Johan De Villiers
  David Dukas   als Captain of 747
  Grant Swanby   als Co-Captain of 747
  Josias Moleele   als Face Painter
  Langley Kirkwood  
  Robert Hobbs  
 
Regie:  Clint Eastwood  
Buch:  Anthony Peckham  
Kamera:  Tom Stern  
Produzent:  Clint Eastwood  
  Lori McCreary  
  Mace Neufeld  
  Robert Lorenz  

Matt Damon will "Bourne 4" mit einem anderen

Matt Damon möchte nicht mehr in die Rolle des Jason Bourne schlüpfen. Dafür brachte der Schauspieler Russel Crowe und Denzel Washington als Nachfolger ins Gespräch.

Hat nun doch keine Lust auf "Bourne 4": Matt Damon (Foto: Universal) Großansicht

Hat nun doch keine Lust auf "Bourne 4": Matt Damon (Foto: Universal)

Dreimal schon spielte Matt Damon Jason Bourne, den Geheimagenten ohne Erinnerung. Immer musste er dabei etliche Prüfungen und Anschläge bestehen, ehe er als Topspion wieder sein Gedächtnis zurückerlangte.

Nun ist für ihn Schluss damit. Auf der Pressekonferenz zu "Green Zone" kündigten Regisseur Paul Greengrass und der bisherige Bourne-Darsteller an, dass der nächste Teil "Bourne 4" ohne das eingespielte Team stattfinden müsse. Beide könnten dem rasanten Spionagethrill keine neuen Impulse mehr mitgeben.

Trotzdem sehen sie dies nicht als Ende der erfolgreichen Serie. "Ich glaube, es gibt gute Möglichkeiten, eine Vorgeschichte mit jemand anderem zu drehen, die von der ursprünglichen Identität von Jason Bourne handelt, also dem Beginn von allem", ist Damon zuversichtlich.

Auf den Spuren von 007

Der Star aus "Invictus - Unbezwungen" nennt sogar Namen: "Jemand wie Ryan Gosling, Russell Crowe oder Denzel Washington könnte Jason Bourne spielen. Dieser könnte dann am Ende von einem, zwei oder drei Filmen die 'Identität' an mich weitergeben."

 

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