DVD (Uncut US-Version) Leihvideo

Iron Man

Actionfilm, in dem ein weiterer Superheld aus dem Marvel-Universum mit aufwendigen Spezialeffekten für die Leinwand aufbereitet wird.


Iron Man (Uncut US-Version)

Leihvideo

Erhältlich seit:
11.09.2008

Action/ Science Fiction

USA 2008
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 12

Robert Downey Jr.
Gwyneth Paltrow
Jeff Bridges

Regie: Jon Favreau
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Als hätte er Super getankt: als flugfähiger Marvel-Held zischt Robert Downey Jr. durch ein actiongeladenes Kinoabenteuer.

Iron Man zischt durch die Lüfte (Foto: Concorde) Großansicht

Iron Man zischt durch die Lüfte (Foto: Concorde)

Tony Stark (Robert Downey Jr.) hat ein Vermögen mit der Fabrikation von Waffen gemacht. Jetzt denkt der geniale Erfinder und Rüstungsmilliardär, der immer einen coolen Spruch auf Lager hat, daran, sich zur Ruhe zu setzen - bzw. vermehrt die schönen Seiten des Partylebens zu genießen.

Einen Strich durch die Rechnung macht ihm ein böser Konkurrent, der das Superhirn mit Charisma entführen lässt und zwingen will, eine zerstörerische Allzweckwaffe zu entwickeln. Doch Stark trickst seine Kidnapper aus: Er kreiert eine eiserne Rüstung, die ihn unverwundbar macht - und kommt einer globalen Verschwörung auf die Spur, die nur er aufhalten kann.

Tony Stark bastelt sich einen voll funktionalen Anzug (Foto: Concorde) Großansicht

Tony Stark bastelt sich einen voll funktionalen Anzug (Foto: Concorde)

Anzug statt Raketen

1963 läutete Marvel das Zeitalter des Iron Man ein, der nicht mit Superkräften, sondern mit einem einzigartigen High-Tech-Anzug verblüfft. Stolze 186 Mio. Dollar verpulverte Jon Favreau ("Zathura") und vertraut nicht nur Luxuseffekten, sondern auch Schauspiel-Assen. Comic-Herz, was willst du mehr!

Iron Man (Uncut US-Version)

Der erste Kinoauftritt des eher der Old-School-Garde zugeordneten Marvel-Superhelden erweist sich als eine der modernsten und besten Comic-Verfilmungen überhaupt.

45 Jahre nach seinem ersten Auftritt auf den Seiten von "Tales of Expense" findet der ebenso geniale wie selbstverliebte Erfinder Tony Stark alias "Iron Man" im Rahmen der Filmoffensive von Marvel Comics endlich den Weg auf die Leinwand. Nach Sichtung des Resultats stellt sich die Frage: Warum so spät? Womöglich hat es einfach so lange gedauert, um alles richtig zu machen. In jedem Fall ist die vierte Regiearbeit von Schauspieler Jon Favreau ("Zathura") nicht nur seine aufwendigste, sondern auch seine beste. Er hat das Gespür eines reifen Filmemachers, Spannung und Humor richtig auszubalancieren, und beweist die Leidenschaft eines Fans, sich nah an die originale Entstehungsgeschichte des Eisenmannes aus den Comics zu halten. Einzig die Kulisse erfährt ein Update vom damaligen Vietnam zu Afghanistan, was den angenehm flirrend hellen Film nicht nur brandaktuell macht, sondern auch bei der erklärten Absicht Wunder wirkt, die unglaubliche Story so realistisch wie möglich zu gestalten. Es ist keine Mutation, kein Blitz, kein außerirdisches Gestein, das Tony Stark zu "Iron Man" macht, sondern einzig sein Genie, das ihn, der als gewissenloser Anführer der international führenden Waffenfirma Stark Industries bei einem Besuch in Afghanistan in die Hände eines Warlords gefallen ist, zur Entwicklung seines wundersamen Metall-Outfits bringt. So kann ihm die Flucht gelingen, so werden ihm die Augen geöffnet, dass sein gesamtes Leben als Milliardär und Playboy auf Ausbeutung und Verderben basiert. Sein neu entdecktes Verantwortungsbewusstsein bringt Stark in Konflikt mit seinem väterlichen Freund Obadiah Stone. Dass der schon viel länger sein ärgster Opponent ist, wird Stark erst später klar, und führt zu einem Showdown über den Dächern von Los Angeles, der dem prickelnden Treiben die Krone aufsetzt.

"Iron Man" nimmt seine Themen und Figuren ernst, sieht darin aber keinen Anlass, seine gebrochenen oder zweifelnden Figuren durch ein Fegefeuer düsterer Bildfolgen oder bitterer Therapiesessions zu schicken. Dass die tieferen Anliegen ebenso nahtlos und beinahe unsichtbar in den sich stets seiner Wurzeln als unterhaltsamer Comic bewussten Film verwoben werden wie die atemberaubend gelungenen Spezialeffekte, macht die besondere Qualität des Trommelfeuers an packender Handlung, cleveren Gags und fulminanter Action aus. Natürlich schadet es nicht, dass bei der Besetzung weniger auf die Zugkraft als auf das Können der Schauspieler geachtet wurde. Robert Downey Jr. ist klasse als Tony Stark. Sowohl den sardonischen und nie um einen Spruch verlegenen Narzissten wie auch den geläuterten Philanthropen mit einer Mission spielt er perfekt. In Jeff Bridges hat er einen ebenbürtigen dämonischen Gegenspieler gefunden, in einer Comic-Adaption, die ausnahmsweise alles richtig macht. ts.

Darsteller:  Robert Downey Jr.   als Tony Stark/Iron Man
  Gwyneth Paltrow   als Virginia 'Pepper' Potts
  Jeff Bridges   als Obadiah Stane
  Terrence Howard   als Jim Rhodes
  Leslie Bibb   als Christine Evert
  Samuel L. Jackson   als Nick Fury
  Clark Gregg   als Agent Phil Coulson
  Bill Smitrovich   als General Gabriel
 
Regie:  Jon Favreau  
Buch:  Mark Fergus  
  Hawk Ostby  
Musik:  Ramin Djawadi  
Kamera:  Matthew J. Libatique  
Produzent:  Avi Arad  
  Kevin Feige  

"Iron Man 3" wird Fortsetzung von "The Avengers"

Die Marvel-Helden erobern das Kino gemeinsam.

Zukunft ungewiss: Auch Robert Downey jr. alias "Iron Man" ahnt nicht, wohin ihn der dritte Film führen wird (Foto: Concorde) Großansicht

Zukunft ungewiss: Auch Robert Downey jr. alias "Iron Man" ahnt nicht, wohin ihn der dritte Film führen wird (Foto: Concorde)

Der Erfolg von "Iron Man" samt Fortsetzung hat den Stein ins Rollen gebracht. Inzwischen ist Robert Downey Jr. alias Tony Stark alias Iron Man nur mehr einer von vielen weiteren Kinohelden: Die Comic-Heroen aus dem Marvel-Universum präsentieren sich demnächst in einer ganzen Reihe von Filmen.

Diese hängen inhaltlich direkt zusammen, wie "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau verraten hat. Er kann daher erst dann mit den Arbeiten an "Iron Man 3" beginnen, wenn er die Drehbücher der anderen geplanten Marvel-Filme gesehen hat.

"'Iron Man 3' wird eine Fortsetzung von 'Thor', 'Hulk', 'Captain America' und 'The Avengers', die Geschehnisse dieser Filme werden darin weitergeführt", erklärt Favreau. "So soll eine ganze eigene Welt entstehen, die wir noch im Detail entwerfen müssen."

"Ich erfahre es auch im Kino..."

Für die Fans von Tony Stark bedeutet das eine harte Geduldsprobe. Denn laut Jon Favreau kann er erst mit den Dreharbeiten beginnen, wenn die anderen Marvel-Filme gestartet sind: "Was in diesen Filmen genau passiert, werde ich auch nur im Kino erfahren, denn das Studio gibt ihnen erst in der Postproduktion die genaue Richtung."

Kenneth Branaghs "Thor" mit "Star Trek"-Held Chris Hemsworth kommt am 28. April nächsten Jahres ins Kino, "Captain America" am 18. August und "The Avengers", in dem sich alle bekannten Marvel-Helden versammeln, gar am 26. April 2012. "Iron Man 3" startet daher erst im Mai 2013.

Trotzdem sucht das Team schon jetzt nach geeigneten Drehorten. So soll auf dem Gelände einer Kunst- und Medienhochschule in Troy nördlich von New York City das Geheimlabor des Bösewichts aus "Iron Man 3" entstehen. Wer dieser Bösewicht ist, weiß indes noch niemand...

 

Iron Man (Uncut US-Version) in der Fotoshow

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