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It's All About Love

Rätselhafte Lovestory aus einer Welt der nahen Zukunft, in der mit den Gefühlen auch die Erde vereist.


It's All About Love

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Erhältlich seit:
05.03.2010

Drama/ Thriller

Dänemark 2002
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12

Joaquin Phoenix
Claire Danes
Sean Penn

Regie: Thomas Vinterberg
Senator Home Entertainment

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Auch in der Zukunft dreht sich alles um die Liebe.

Elena fühlt sich verfolgt und sucht Schutz bei<br /> Noch-Ehemann John

Elena fühlt sich verfolgt und sucht Schutz bei<br /> Noch-Ehemann John

Das Jahr 2021. John will in New York seine Frau, eine berühmte Eiskunstläuferin, um die Scheidung bitten. Doch irgend etwas stimmt nicht mit Elena - und auch in der Stadt herrscht eine bedrückende Atmosphäre. Als John dem Geheimnis um Elena auf die Spur kommt, flieht er mit ihr und sie finden wieder zueinander.

Vier Jahre nach seinem Sensationserfolg "Das Fest" inszeniert Thomas Vinterberg in traumhaft schönen Cinemascopebildern einen filmischen Kontrast zu seinen "Dogma"-Wurzeln.

Hier vermischen sich magische Lovestory und mysteriöser Thriller, Hitchcock trifft Lynch und Polanski. Ein Traum von einer Story, und der überzeugende Versuch, etwas Licht ins Dunkel der Welt zu bringen.

It's All About Love

Mit einem cineastischen Kontrastprogramm zu seinem aufrührenden Familiendrama "Das Fest", das 1998 "Dogma" als Qualitätslabel etablierte, meldet sich Thomas Vinterberg im Kino zurück. Der dritte Spielfilm des dynamischen Dänen ist ein visuell eleganter Befreiungsversuch aus den Fesseln der Beschränkung, ein kaum klassifizierbarer Mix aus Romanze, Melodram, Thriller, Dystopie und Weltkritik, der im Meinungsbild seiner Zuschauer für Spaltprozesse sorgen wird. Ungeachtet eines etwas zerstreuten, missionarischen Drehbuchs provoziert Vinterberg mit seinem internationalen Projekt immerhin das, was im überhitzten Non-Stop-Reizkino von heute fast zur Bedeutungslosigkeit verdampft ist: eine Diskussion.

In der Welt des Jahres 2021, die Vinterberg und Koautor Mogens Rukov hier entwerfen, ist die emotionale Eiszeit gegenständlich geworden. Es schneit im Sommer, von Herzproblemen getötete, von Passanten ignorierte Menschen säumen die Straßen, in Uganda schwebt das Volk über dem Boden, weil die Schwerkraft ihren Dienst verweigert und irgendwo über den Wolken schreibt Sean Penn als Airline-Philosoph über den Zustand der Welt und diagnostiziert mit dem Titel des Films auch gleich die Ursache. Etwas aufdringlich symbolisch sind diese Sequenzen geraten, auch wenn der Appell an die Humanität offene Türen einrennt. Die Eis-Metapher zieht sich durch den ganzen Film - auch in der polnischen Hauptfigur Elena (Claire Danes), die als Star-Eisläuferin in New York lebt und mit ihren Shows einer großen Entourage den Unterhalt finanziert. Die Eisprinzessin ist ausgebrannt durch die kommerzielle Ausrichtung ihres Lebens, bis Ehemann John (Joaquin Phoenix), von dem sie getrennt lebt, eintrifft, um die Scheidungspapiere unterzeichnen zu lassen. Während das Paar sich wieder näher kommt, erlebt John das Umfeld seiner Frau feindlich verändert. Elena fühlt sich bedroht, hat unheimliche Begegnungen vor ihrem Hotelzimmer, wird mit Spiegelbildern ihrer selbst konfrontiert, als würden David Lynch, Roman Polanski und Alfred Hitchcock ihre Biografie fortschreiben.

Wie diese gruseligen Sequenzen schließlich aufgelöst werden, nachdem das Paar in ein kafkaeskes Hotel fliehen und seine Liebe wiederentdecken konnte, wird wohl die Akzeptanzbereitschaft manchen Zuschauers auf die Probe stellen. Den Erklärungsbedarf deckt das Drehbuch nicht befriedigend, sondern verliert sich in einem Finale, das Vinterbergs Traumfilm von einer Reminiszenz an Jack London beenden lässt. Was dem Dänen hier mit einem Budget von nur zehn Millionen Dollar gelungen ist, überzeugt optisch, atmosphärisch, musikalisch (Zbigniew Preisner) und, vor allem dank Joaquin Phoenix, auch darstellerisch. Aber es hinterlässt mit der emotionalen Lehre auch Leere, weil der Magnetismus der Lynch-Träume, die vergleichbar rätselhaft, aber nie aufklärerisch sind, nicht reproduziert werden kann. kob.

It's All About Love

In einer nahen Zukunft steht die Erde vor dem Kollaps: Es schneit im Juli, die Schwerkraft versagt, Menschen fallen scheinbar grundlos tot um. Als John (Joaquin Pheonix) in New York eintrifft, um seine Frau Elena (Claire Danes), eine berühmte Eiskunstläuferin, um die Scheidung zu bitten, wird ihm klar, dass es in all dem Chaos nur einen Grund gibt, weiterzuleben: die Liebe. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Quelle: Senator

Trailer
Interviews
Filmographien

Quelle: Senator

Darsteller:  Joaquin Phoenix   als John
  Claire Danes   als Elena
  Sean Penn   als Marciello
  Douglas Henshall   als Michael
  Alun Armstrong   als David
  Margo Martindale   als Betsy
  Mark Strong   als Arthur
  Geoffrey Hutchings   als Mr. Morrison
  Harry Ditson   als George
 
Regie:  Thomas Vinterberg  
Buch:  Thomas Vinterberg  
  Mogens Rukov  
Musik:  Nikolaj Egelund  
  Zbigniew Preisner  
Kamera:  Anthony Dodd Mantle  
Produzent:  Birgitte Hald  
 

It's All About Love in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

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Joaquin Phoenix

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Claire Danes

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