DVD (Special Collector's Edition) Kaufvideo

Jackass: The Movie

Kinoversion der ebenso erfolgreichen wie kontroversen MTV- Show von und mit Johnny Knoxville und seiner Stunttruppe.


Jackass: The Movie (Special Collector's Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
17.07.2003

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 82 Min.
FSK: nicht unter 18

Johnny Knoxville
Bam Margera
Chris Pontius

Regie: Jeff Tremaine
Paramount Home Entertainment

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Schmerz lass nach - Johnny Knoxville und seine MTV-Rasselbande machen für die Spielfilmversion ihrer Stunt-Show die ganze Welt zur Bühne!

Pain in the ass? Johnny Knoxvilles Spaßguerilla

Pain in the ass? Johnny Knoxvilles Spaßguerilla

Junge Menschen testen Selbstverteidigungswaffen an ihren Kumpels, rasen auf Einkaufswagen vereiste Steintreppen hinab, spielen Football mit (falschen) Babies oder stürzen sich in Fettsack-Kostümen auf Rollstühlen ins Verkehrsgewirr. Selbstmordversuche? Rinderwahnsinn? Der Untergang des Abendlandes?

Nicht doch, es ist bloß Johnny Knoxville mit seiner lustigen "Jackass"-Bande. Was Zensoren ärgert, Bedenkenträger ängstigt und Medienwuffis zu Brandreden veranlasst, ist längst zum erfolgreichsten Showkonzept geworden, mit dem die ehemalige Clip-Abspielstation MTV je reüssierte.

Dringend Zeit also, den rabenschwarzen Spaß in ein schillerndes Kinokorsett zu gießen - zumal Knoxville und seiner Spaßguerilla der Fernsehboden langsam zu heiß wird. Ordnungshüter haben "Jackass" ins Visier genommen, und auf eine familiengerechte Lightversion seines Babys hat Knoxville keine Lust. Also auf in die Abschiedsvorstellung! Das Must-see movie of the year...

Jackass: The Movie (Special Collector's Edition)

Anarchy in the USA! Das Absolvieren von schmerzvoll-stumpfsinnigen Stunts ohne Rücksicht auf eigene Verluste ist oberstes Geschmacklosigkeits-Gebot für Ober-"Jackass" Johnny Knoxville und seine ebenso hemmungs- wie schamlosen Konsorten. Die MTV-Serie wurde nicht zuletzt aufgrund hitziger Kontroverse und erboster Eltern- und Politikerproteste längst abgesetzt, doch mit dem Bombenerfolg der Filmversion strecken die masochistischen Stuntkönige dem Establishment das filmische Äquivalent des hochgestreckten Mittelfingers entgegen.

Die tabulose Schockkomödie verfügt über das selbe struktur- und plotfreie Format der Serie und folgt dem ausschließlich männlichen Team von Misfits im unmittelbaren Stil einer Dokumentation bei ihren ebenso unsinnigen wie umwerfend komischen Unternehmungen. Einzig für den surrealistisch angehauchten Actionprolog (und -epilog) greift Debütregisseur Jeff Tremaine in die stilistische Filmtrickkiste. Zu den Klängen von Orffs "Carmina Burata" werden die Chaoskumpanen vorgestellt, während sie in einem übergroßen Einkaufswagen einen Abhang hinunterrollen. Gleichzeitig werden sie mit Gesteinskanonaden beschossen und prügeln und schubsen sich gegenseitig, was das Zeug hält. Weiter geht es dann mit diversen beinharten Sado-Stunts wie Elektroschocks im Genitalbereich, einem Babyalligatorenbiss an der Brustwarze oder dem Inhalieren von superscharfer Wasabipaste durch die Nasenlöcher bis zum Erbrechen. Etliche Einlagen drehen einem den Magen um, so dass sich selbst einer der Kameramänner übergeben muss. Die Sparte Fäkalhumor wird ebenfalls ausgiebig abgedeckt, so entleert einer der Mitstreiter seinen Darm zuerst in seiner Hose und anschließend mitten in einem Warenhaus auf einer der zum Verkauf stehenden Toiletten. Unbeteiligte mögen zwar schockiert werden, doch hier wird in erster Linie gnadenlose Selbstquälerei betrieben. Viele der "Versteckte Kamera"-Sequenzen, z.B. Steve Os'- lediglich mit einem silbernen G-String bekleidet - Tanzeinlagen mit Wildfremden, wurden in Japan gedreht. Ein homoerotischer Ton ist unverkennbar, ohne dass sich das Zielpublikum junger Männer daran weiter stören dürfte. Bei der Musikauswahl wird auf Punk, Hardcore und Old-School-Rap gesetzt, und die HC-Ikone Henry Rollins absolviert im "Off-Road-Tattooing"-Segment das einzige Cameo des Films. Insgesamt werden die Reaktionen klar gespalten sein: Wer sich bei der Serie amüsierte, wird auf seine Kosten kommen. Bei Nicht-Fans, die sich ins Kino verirren, könntesich bei Ekel-Einlagen wie "Urin-Eisschlecken" Brechreiz breit machen. ara.

Darsteller:  Johnny Knoxville  
  Bam Margera  
  Chris Pontius  
  Steve-O  
  Dave England  
  Ryan Dunn  
  Jason Acuña  
  Preston Lacy  
  Ehren McGhehey  
  Brandon Dicamillo  
  Henry Rollins  
  Spike Jonze  
  Mat Hoffman  
  Rick Kosick  
  Jess Margera  
  Phil Margera  
  Manny Puig  
  Chris Raab  
  Jeff Tremaine  
  Tony Hawk  
 
Regie:  Jeff Tremaine  
Buch:  Jeff Tremaine  
  Spike Jonze  
  Johnny Knoxville  
Kamera:  Dimitrj Eljaschkewitsch  
Produzent:  Spike Jonze  
  Johnny Knoxville  
  Jeff Tremaine  

Knoxville zeigt Simpson alles

Derbe Scherze jenseits aller Grenzen des guten Geschmacks sind sein Markenzeichen.

Werden wohl keine dicken Freunde mehr: Johnny Knoxville und Jessica Simpson (Foto: Kurt Krieger / Sony) Großansicht

Werden wohl keine dicken Freunde mehr: Johnny Knoxville und Jessica Simpson (Foto: Kurt Krieger / Sony)

Daher sollte jeder, der mit Johnny Knoxville arbeitet, eigentlich auf alles gefasst sein. Doch was sich der personifizierte "Jackass" und Kollege Seann William Scott am Set von "The Dukes of Hazzard" leisteten, ist schon ein starkes Stück - oder besser gesagt: zwei!

Die beiden Draufgänger hatten als Ziel für ihren neuesten Streich ausgerechnet Traumschwiegertochter Jessica Simpson auserkoren. In der Verfilmung der kultigen 80er-Serie "Ein Duke kommt selten allein" spielen Scott und Knoxville zwei gesetzlose Autonarren, die immer wieder aufs Neue den Cops entkommen und dabei tonnenweise Schrott produzieren. Simpson mimt deren hübsche Cousine Daisy.

Schaltknüppel?

In einer Szene sollten die beiden Raser im Auto sitzend mit Kusinchen plaudern und dann aussteigen. Doch als Knoxville und Scott die Tür aufrissen und wie von der Tarantel gestochen aus dem 69er Dodge sprangen, hatten sie nur ein T-Shirt an - der Rest der männlichen Herrlichkeit war entblößt den erstaunten Augen der Crew preisgegeben.

Für Jessica Simpson war dieser Anblick offenbar ein echter Schock, wie ein Kabelträger berichtet: "Jessy flippte völlig aus und rannte schreiend um das Auto herum. Später giftete sie die beiden an, dass sie endlich erwachsen werden sollten."

Die freizügige Aktion war dabei nur der Gipfel einer Serie von Gemeinheiten gegen das brave Blondchen. So hatten Knoxville und Scott die arme Jessica schon während des gesamten Drehs wegen ihres üppigen Pos gehänselt. "Er sieht schon rundlicher aus als bei der Original-Daisy", hatten sich die beiden mehrmals in einer Lautstärke zugeraunt, dass Jessica es nicht überhören konnte.

Gut möglich also, dass die Kinodebütantin bereits bereut, sogar Britney Spears im Kampf um den Part ausgestochen zu haben. Doch auch die startete ja als harmloser Singspatz und mutierte später zur heißen Pop-Amazone, für die eine Szene wie diese höchstens eine Inspiration fürs nächste Video bedeuten würde.

 

Jackass: The Movie (Special Collector's Edition) in der Fotoshow

 

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