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Jahrestage

TV-Miniserie nach dem Romanzyklus von Uwe Johnson.


Jahrestage (2 DVDs)

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Erhältlich seit:
16.08.2004

Drama

Deutschland 2000
Laufzeit: 360 Min.
FSK: ab 12

Suzanne von Borsody
Marie Helen Dehorn
Matthias Habich

Regie: Margarethe von Trotta
absolut MEDIEN

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Filmbewertung


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Jahrestage (2 DVDs)

New York, Ende der 1960er-Jahre: Die deutsche Dolmetscherin Gesine Cressphal, die in einer mecklenburgischen Kleinstadt geboren ist, fühlt sich fremd in ihrer neuen Heimat Amerika. Seit Jahren trauert sie um ihre große Liebe Jakob. Der Vater ihrer inzwischen elfjährigen Tochter Marie ist von einem Zug erfasst und getötet worden. Auf Drängen Maries erzählt Gesine die Geschichte ihrer Familie und damit die Geschichte Deutschlands. Die Erinnerungen reichen von Hitlers Machtergreifung über den Zweiten Weltkrieg, die Nachkriegszeit und die Entstehung der DDR, bis zur Niederschlagung des Prager Frühlings im Sommer 1968.

Lange Zeit galt Uwe Johnsons Hauptwerk "Jahrestage" als unverfilmbar. Regisseurin Margarethe von Trotta hat es trotzdem getan. Herausgekommen sind vier sehenswerte Filme à 90 Minuten, in denen es von Trotta gelingt, die Komplexität und Vielschichtigkeit der literarischen Vorlage umzusetzen und Johnsons Kunstsprache in allgemeinverständliche Dialoge zu übersetzen. Nicht zuletzt profitiert der Vierteiler von großartigen Schauspielern, allen voran Suzanne von Borsody als Gesine Cressphal.

Jahrestage (2 DVDs)

Uwe Johnsons Hauptwerk "Jahrestage" wurde in vier Teilen verfilmt. Erzählt wird die Geschichte der Familie Cressphal aus einem kleinen Dorf in Mecklenburg. Johnsons 1.800 Seiten umfassender Roman, dessen erster Band 1970 erschien und den er erst 1983 nach schweren persönlichen
Krisen und zehnjähriger Schreibhemmung hatte beenden können, ist nicht nur eine Familienchronik, sondern reflektiert auch vier Jahrzehnte deutscher Geschichte: von Hitlers Machtergreifung, über den Krieg, die Anfänge der DDR und den Mauerbau bis zum Scheitern des Prager Frühlings
im August 1968. Das Drehbuch stammt von dem bewährten Autorenteam Peter Steinbach und Christoph Busch. 120 Darsteller, darunter Stars wie Suzanne von Borsody, Axel Milberg, Nina Hoger und Hanns Zischler wirken in der 16 Millionen Mark teuren Großproduktion mit.
Der Film zeigt die Zerrissenheit einer Frau, die überall eine Fremde bleibt, weil sie ihre Heimat und Menschen, die sie liebte, verloren hat, aber die Erinnerung daran nicht los wird. So bleibt sie auf der Suche nach der alten und einer neuen Heimat immer in der Angst, erneut Verluste zu erleiden.
Der Roman, der nach Einschätzung vieler Experten als unverfilmbar galt, hat eine neue, spannende, emotional berührende Form angenommen. Die akribische Rekonstruktion von zwölf Monaten im Leben der Gesine Cresspahl sind weiß Gott keine leichte Kost. Nicht eben der Stoff, aus dem Filmerfolge gemacht sind, will einem scheinen. Doch gerade darin liegt der Reiz. Das scheinbar Unmögliche zu wagen: Literatur der Höchstansprüche für ein gänzlich anderes Medium umzusetzen.

Quelle: absolut Medien

Darsteller:  Suzanne von Borsody   als Gesine Cresspahl
  Marie Helen Dehorn   als Marie Henriette Cresspahl
  Matthias Habich   als Heinrich Cresspahl
  Axel Milberg   als Dietrich Erichson
  Hanns Zischler   als De Rosny
  Edgar Selge   als Rohlfs
  Kai Scheve   als Jakob Abs
  Jutta Wachowiak   als Mutter Abs
  Nina Hoger   als Anita Gantlik
  Susanna Simon   als Lisbeth Papenbrock
  Peter Roggisch   als Albert Papenbrock
  Karin Gregorek   als Louise Papenbrock
  Heinrich Schmieder   als Horst Papenbrock
  August Zirner   als Tierarzt Dr. Semig
  Katalin Zsigmondy   als Dora Semig
  Tina Ruland   als Amanda
  Doris Schade   als Mutter Erichson
  Carola Regnier   als Mrs. Ferwalter
  Laura Henseler   als Rebecca Ferwalter
  Fabienne Kramp   als Francine
  Karin Neuhäuser   als Sister Magdalena
  Felix Knopp   als Dieter Lockenvitz
  Martin Weiß   als Pius Pagenkopf
  Jens Woggon   als Gabriel Manfras
  Anna Luise Kiss   als Regine Weidling
  Stephanie Schimanski   als Liese Wollenweber
  Tatjana Wehmeier   als Bettina Riepenschläger
  Udo Schenk   als Rektor Kramitz
  Sarah Nemitz   als Frieda Tannebaum
  Hans Kremer   als Pfarrer Brüshaver
  Armin Dillenberger   als Bürgermeister Jansen
  Herbert Olschok   als Major Pontij
  Maura Kolbe   als Gesine mit 5
  Stephanie Charlotta Kötz   als Gesine mit 10
  Anna von Berg   als Gesine mit 17
  Katrin Bühring   als Anita Gantlik mit 17
  Kai Ivo Baulitz   als Jakob Abs mit 17
 
Regie:  Margarethe von Trotta  
Buch:  Peter F. Steinbach  
  Christoph Busch  
Musik:  Enjott Schneider  
Kamera:  Franz Rath  
Produzent:  Wolfgang Tumler  
 

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Features

 

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Suzanne von Borsody

Sie mag schwierige Rollen, erotische Freibeuterinnen und zwiespältige Frauen. Obwohl sie nie eine Schauspielschule besuchte,...

 

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Matthias Habich

Vom Fernsehstar zum Charakterdarsteller, der als grüblerischer Pianist, eiskalter Soldat, zärtlicher Liebhaber, gleichgültiger Ehemann,...