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Jalla, Jalla!

Multi-Kulti-Komödie über Freundschaft, Liebe und manchmal lästige Familienbande aus Schweden.


Jalla, Jalla!

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Erhältlich seit:
19.05.2011

Originaltitel: Jalla! Jalla!

Komödie

Schweden 2000
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

Fares Fares
Torkel Petersson
Tuva Novotny

Regie: Josef Fares
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Jalla, Jalla!

Der libanesisch-stämmige Roro ist entsetzt, denn er soll Cousine Yasmin heiraten! Doch weder Yasmin noch der in die Schwedin Lisa verliebte Roro sind darauf erpicht. Um ihre der Tradition verpflichteten Eltern zu besänftigen, beschließen die unfreiwilligen Brautleute, ihr Einverständnis vorzutäuschen, um so in Ruhe weiterzumachen wie bisher. Doch sie haben nicht mit Yasmins eifrigem Bruder Paul, überstürzten Hochzeitsterminen und Roros Freund Måns gerechnet, dessen Potenzprobleme im Freundeskreis für gehörigen Wirbel sorgen.

Perfektes Timing und ein gutes Gespür für Situationskomik scheinen dem 24-jährigen Libanesen Josef Fares im Blut zu liegen. Sein frecher Erstling spielt mit Nationalitäten-Klischees und erzählt fernab von political correctness eine liebenswerte Geschichte um Freundschaft und Toleranz, deren zahlreiche Gags nie ins Vulgäre abgleiten. Herrlich komisch treten die Hauptdarsteller Fares Fares und Torkel Pettersson von einem Fettnäpfchen ins nächste. Eine herzerfrischende Ethno-Komödie.

Jalla, Jalla!

Schweden als Wiege erfrischend lakonischen Humors: Nach "Raus aus Amal" und "Zusammen" von Lukas Moodysson landet der 24-jährige Josef Fares einen neuen Hit mit Kult-Potenzial. Der gebürtige Libanese, noch Student an der Schwedischen Filmhochschule, entzündet in seiner Multi-Kulti-Komödie über Freundschaft, Liebe und manchmal lästige Familienbande ein Feuerwerk an spielerischem Witz in einer Welt kultureller Gegensätze.

Man mag es kaum glauben: Josef Fares, der 1987 mit seinen Eltern vom Libanon nach Schweden kam, hat bisher 50 Kurzfilme gedreht, schon mit 15 Jahren zog er mit der Videokamera los, sechs Jahre später war er der jüngste Student an der Schwedischen Filmhochschule und sein erster langer Spielfilm "Jalla! Jalla!" katapultierte sich an die Spitze der Charts. Die flott-freche Geschichte über zwei Freunde und ihre romantischen Eskapaden ist so simpel wie genial. Roro (Fares' Bruder Fares), sein Freund Mans und ihr taubstummer Kollege sind nicht gerade das, was man unter Karriere-Männern versteht. Das Trio säubert in größter Ruhe die Parks von Hundehäufchen, eine Beschäftigung, die viel Zeit zum Philosophieren lässt. Das beschauliche Dasein wird von Liebeswirren durcheinandergewirbelt. Während Mans mit Potenzproblemen kämpft und trotz größter Anstrengungen die Lenden lahm bleiben, kann Roro seine starke Libido nicht so richtig ausleben, weil der Libanese unter der Familienfuchtel steht und sich nicht traut, die heiß geliebte schwedische Freundin Lisa dem Vater und der Großmama vorzustellen. Als er sich endlich ein Herz nimmt und die Herzensdame mit nach Hause nehmen will, trifft ihn fast der Schlag. Im gemütlichen Wohnzimmer hockt ein orientalischer Familienclan und präsentiert ihm eine libanesisch stämmige Verlobte. Das wirbelt erst einmal alle Zukunftspläne durcheinander, aber da die ausgewählte Schöne mit Heirat auch nichts am Hut hat, ist - nach einigen Stress-Situationen wie die unerwartet anberaumte Hochzeitsfeier - ein Happy End im Viererpack nicht fern, denn Mans gewinnt nicht nur die Gunst der falschen Braut, sondern auch seine Manneskraft zurück. Dass der schwedische Film bei so viel Nachwuchstalent im Jahr 2000 auf rund 30 Prozent Marktanteil stieg, ist kein Wunder. Die Integration ausländischer Filmemacher mit anderem kulturellem Background verpasst dem nordischen Filmschaffen einen neuen Schub. Und dass ein junger Erfolgsregisseur wie Moodysson sich auch als Produzent engagiert, sollte ein weiterer Schritt in Richtung internationale Anerkennung sein. Hier wird nicht politisch korrekt und somit staubtrocken von Freundschaft zwischen Schweden und Libanesen erzählt, sondern eine turbulente Love-Story mit Gespür für Timing und Situationskomik, kleinere Nebenhandlungen geben dem Stoff zusätzliche Würze. Die Helden stolpern durchs Leben und in heimtückische Gefühlsfallen, sind permanent "on the run", von Herrchen fetter Bullterrier gehetzt und dem übereifrigen Fast-Schwager genervt. Und irgendwie gelingt es ihnen trotz allem, am Ende rundum glücklich zu sein. So glücklich wie der Zuschauer, der sich bei diesem culture-clash herrlich amüsiert. Einzig der etwas kryptische Titel könnte einen Erfolg in Arthaus-Kinos schmälern. mk.

Jalla, Jalla!

Die Freunde Roro und Mans verdienen ihr Geld damit, Grünflächen sauber zu halten und sind damit mehr als zufrieden. So bleibt ihnen viel Zeit für ihr intensives Liebesleben. Alles könnte so idyllisch sein, wenn Mans nicht aus heiterem Himmel mit großen Potenzproblemen zu kämpfen hätte. Auch Roro hat es nicht leicht, denn sein libanesischer Familienclan hat eine Braut für ihn ausgesucht und der Hochzeitstermin rückt näher.

Quelle: Studiocanal

Booklet mit exklusiven Texten zum Film; Geschnittene Szenen; Behind the Scenes; Trailer; Alle Arthaus Collections im Überblick

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Fares Fares   als Roro
  Torkel Petersson   als Mans
  Tuva Novotny   als Lisa
  Laleh Pourkarim   als Yasmin
  Sofi Ahlstrom Helleday   als Jenny
  Jan Fares   als Roros Vater
  Leonard Terfelt   als Paul
  Benyam Eriksson   als Benson
  Khatoun Fares  
  Abdulahad Fares  
  Ingemar Carlehed  
  Harry Goldstein  
  Tommy Andersson  
  Christer Fjällström  
  Jacob Tamm  
  Caroline Fares  
  Lucy Wanes  
 
Regie:  Josef Fares  
Buch:  Josef Fares  
Musik:  Daniel Lemma  
Kamera:  Aril Wretblad  
Produzent:  Anna Anthony  
 

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