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James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie

Pierce Brosnans zweites Abenteuer als Bond: Im megalomanen Kampf gegen einen Medienmogul.


James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie (Ultimate Edition)

Leihvideo

Erhältlich seit:
13.11.2006

Originaltitel: Tomorrow Never Dies

Action/ Thriller

USA/Großbritannien 1997
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 16

Pierce Brosnan
Jonathan Pryce
Michelle Yeoh

Regie: Roger Spottiswoode
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie (Ultimate Edition)

Der machtgierige Medienmogul Elliot Carver hat ein makabres Hobby: Er kreiert Nachrichten, die er dann in seiner Zeitung "Morgen" veröffentlicht, am liebsten selbst. Um nun auch den profitablen chinesischen Markt zu erobern, ist Carver jedes Mittel recht. Also versucht der Größenwahnsinnige, mit einem fürs Radar unsichtbaren U-Boot einen verheerenden Dritten Weltkrieg anzuzetteln. Nur der britische Super-Agent James Bond kann dem skrupellosen Zeitungsbaron das Handwerk legen.

Das 18. Bond-Abenteuer, diesmal vom Action-Experten Roger Spottiswoode ("Under Fire") adäquat in Szene gesetzt, stellt sogar dessen Vorgänger "Goldeneye" in den Schatten. Die aufwendige 100-Millionen-Dollar-Produktion bietet eine famose Hetzjagd in einem Hamburger Parkhaus, prächtige Prügelszenen über den Dächern Saigons, in Jonathan Pryce einen herrlich fiesen Bösewicht und in Hongkong-Star Michelle Yeoh das härteste Bond-Girl aller Zeiten. Nicht zu vergessen, 007 Pierce Brosnan in seinem genialen, ferngesteuerten BMW.

James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie (Ultimate Edition)

"Mein Name ist Bond, James Bond, den Rest kennen Sie!" Wer so lakonisch selbstbewußt im Trailer sein neuestes Abenteuer ankündigt, ist sich einer großen Fangemeinde sicher, die auch den 18. Kinoeinsatz der Kult-Doppelnull als gelungen verbuchen wird. Bonds wie immer auch auf intimer Ebene ausgetragenes Duell gegen einen Medienmagnaten, der zur Vergrößerung seines Machtnetzes Krieg zwischen China und Großbritannien schürt, ist technisch perfekter inszeniert als der Vorgänger "Goldeneye" und darf, auch dank einer relativ hohen Trefferquote amüsanter Oneliner, mit einem ähnlich hohen Zuschauerzuspruch rechnen.

"Der Morgen stirbt nie" beginnt mit dem traditionellen Action-Entree vor den Titeln, in dem Bond am Khyber-Paß Waffenschiebern das Geschäft verdirbt und nach einer riskanten Jet-Jagd durch zerklüftetes Bergterrain einen Killer im Nacken per Schleudersitz in die Maschine über ihm katapultiert. Den Feind hat er abgeschüttelt, aber die Zuschauer am Hals, denn zu Sheryl Crows Titelsong folgen diese amüsiert in die gewohnt elegante, von räkelnden Silhouetten-Girls dekorierte Creditsequenz. Danach werden ohne viel Aufhebens die Fronten in dieser 100 Mio. Dollar teuren Materialschlacht zugewiesen. Auf der einen Seite der macht- und profitgierige Medienmogul Eliott Carver (Jonathan Pryce, zuletzt Juan Peron in "Evita"), der mit seinem fürs Radar unsichtbaren U-Boot einen möglichen Krieg zwischen Großbritannien und China schürt, um dann im neu-revolutionären Reich der Mitte exklusive Medienrechte zu erhalten. Natürlich hält der britische Geheimdienst von einem solchen Alleingang nichts und schickt seinen besten Mann ins Rennen gegen die Zeit, bevor militärische Hohlköpfe ihr Recht auf Kriegsspiele einfordern. In Hamburg stellt Bond schließlich rasant den Kontakt zu Carver und dessen Frau, Bonds ehemaliger großer Liebe, her. Ein relativ kurzer Auftritt von Teri Hatcher ("Zwei Tage L.A."), die im Unterschied zu ihrem Fernseherfolg als Lois Lane hier ihren Supermann nicht halten kann. Bonds Zorn nach Hatchers tödlicher Ausmusterung muß Vincent Schiavellis witzig-selbstverliebter Killer ausbaden, von dem man gerne mehr im Film gesehen hätte. Carvers Schmutz erledigt statt dessen Götz Otto als gebleichter Terminator - eine Hommage an Lotte Lenyas Prügelknaben Red Grant in "Liebesgrüße aus Moskau". Obwohl nicht ohne destruktives Talent, kann Otto Famke Janssens Charisma aus "Goldeneye" allerdings nicht das Wasser reichen. Das eigentliche Bond-Girl, die chinesische Agentin Wai Lin, ist schon durch die filmische Vergangenheit von Hongkong-Star Michelle Yeoh ein Gegenentwurf zum passiven Modepüppchen und liefert sich mit Mitstreiter Bond ritualisierte Kämpfe um die Führung beim Action-Tanz. Bei der Leistungsschau von Bonds ferngesteuertem BMW (dem besten Gimmick des Films) in einem Hamburger Garagenlabyrinth, bei der 007 (zum vermutlich schweigenden Entsetzen von Q) seinen kindlichen Spieltrieb voll auslebt, ist Yeoh nicht mit von der Partie. Wohl aber bei der turbulenten Motorrad-Hetzjagd über die Gassen und Dächer Saigons, in deren Anschluß Yeoh ihr vom Film nicht ausgeschöpftes, athletisches Kampf-Talent zeigen darf. Frauen haben es überhaupt schwer mit diesem überaktiven und dominanten Bond, der bis auf amouröse Kurzeinsätze bei Hatcher und einer dänischen Affäre keine Zeit für sein liebstes Hobby findet. Weil wieder einmal Moneypenny mit dem besten Oneliner des Films ("you always were a cunning linguist") zur Eile mahnt. Und so werden auch im Kino die Zuschauer-Millionen nicht lange auf sich warten lassen. kob.

Darsteller:  Pierce Brosnan   als James Bond
  Jonathan Pryce   als Elliot Carver
  Michelle Yeoh   als Wai Lin
  Teri Hatcher   als Paris Carver
  Joe Don Baker   als Jack Wade
  Ricky Jay   als Henry Gupta
  Götz Otto   als Stamper
  Dame Judi Dench   als M
  Desmond Llewelyn   als Q
  Vincent Schiavelli   als Dr. Kaufman
  Geoffrey Palmer   als Admiral Roebuck
  Colin Salmon   als Robinson
  Samantha Bond   als Moneypenny
  Julian Fellowes   als Minister
  Terence Rigby   als General Bukharin
  Cecilie Thomsen   als Professor Inga Bergstrom
 
Regie:  Roger Spottiswoode  
Buch:  Bruce Feirstein  
Musik:  David Arnold  
  Frank Denson  
Kamera:  Robert Elswit  
Produzent:  Michael G. Wilson  
  Barbara Broccoli  

Diaz will unter die Hausfrauen

Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist!

Dabei sein ist alles für Cameron Diaz (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Dabei sein ist alles für Cameron Diaz (Foto: Kurt Krieger)

Während man sich hierzulande gerade von dem medialen Bohei erholt, der um das Ende von "Sex and the City" veranstaltet wurde, haben die USA schon längst eine neue Lieblingsserie erkoren: die zutiefst bissige Satire "Desperate Housewives" u. a. mit Ex-Bond-Girl Teri Hatcher.

Die Show treibt die Einschaltquoten des Senders ABC in ungeahnte Höhen und die New Yorker Kritiker überschlugen sich gerade mit fünf "Golden Globe"-Nominierungen. Kein Wunder also, dass nun auch die Hollywood-Stars versuchen einen Part in der Serie zu ergattern, allen voran Cameron Diaz.

Der Star aus "3 Engel für Charlie" drängt sich den Produzenten geradezu auf. "Cameron ist eine von 20 Millionen begeisterten Fans und möchte mit aller Macht mitspielen", verriet ein Vertrauter von Diaz in einem Interview. Ideal wäre ein kleiner, hin und wieder auftretender Charakter, sie würde sich aber auch mit einem Cameo-Auftritt begnügen.

Bis jetzt geben sich die Macher der Serie jedoch sehr bedeckt. Anscheinend wollen sie das Erfolgskonzept mit fünf etwa gleich starken Figuren nicht den Publicity trächtigen Kurzauftritten einzelner Gaststars opfern. Anderseits laufen die Planungen für die zweite Staffel erst an, und bei der Kreativität der Drehbuch-Autoren sollte sich vielleicht dann auch noch ein Plätzlein für Edel-Fan Cameron Diaz finden.

Das Leben nach dem Tod in der Vorstadt

Die Serie über die "verzweifelten Hausfrauen" - so die deutsche Bedeutung des Titels - beleuchtet mit jeder Menge schwarzem Humor die Abgründe, die sich hinter den strahlenden Fassaden im Leben von fünf Frauen in einer typischen US-Suburb auftun.

Affären mit dem Gärtner, Tablettensucht, der Hass auf die eigenen Kinder und sexuelle Frustration in der Ehe sind nur ein kleiner Teil der Storyline. Und geschildert wird das ganze aus der Perspektive von Mary Alice, der sechsten Hausfrau aus dem Freundeskreis, die sich eben das Leben genommen hat und nun als allwissende Erzählerin fungiert.

Bei uns ist "Desperate Housewives" bislang nur im Pay-TV zu sehen, erst Mitte 2005 wird Pro7 im Free-TV nachziehen.

 

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Pierce Brosnan

Als fünfter James Bond in der langlebigsten Serie der Filmgeschichte brachte Pierce Brosnan mit "GoldenEye", "Der Morgen stirbt nie", "Die...

 

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Michelle Yeoh

Malaiische Schauspielerin. Von der Ballettschülerin und Miss Malaysia zum größten weiblichen Actionstar Hongkongs, vom Bondgirl zur...