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James Bond 007 - Goldeneye

Erster James-Bond-Film mit Pierce Brosnan als 007, der den Part in Folge bis 2002 drei weitere Male bekleidete.


James Bond 007 - Goldeneye (Ultimate Edition)

Leihvideo

Erhältlich seit:
16.10.2006

Originaltitel: Goldeneye

Action/ Thriller

USA/Großbritannien 1995
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 16

Pierce Brosnan
Sean Bean
Izabella Scorupco

Regie: Martin Campbell
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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James Bond 007 - Goldeneye (Ultimate Edition)

Die russische Mafia-Gruppe Janus hat "Goldeneye", zwei Satelliten, deren elektromagnetische Strahlen alles Leben auf der Erde vernichten können, in ihre Kontrolle gebracht. Der Chef dieser kriminellen Bande ist Ex-"006" Alec Trevelyan, James Bonds ehemaliger Kollege. Zusammen mit der Computerspezialistin Natalya Simonova setzt sich 007 auf die Spuren des Verräters. Der Weg führt die beiden über Monaco und St. Petersburg bis nach Kuba in die Kommando-Zentrale von Janus.

Mehr Action, weniger Sex: Dieser Imagewechsel hat dem altgedienten Agenten gut getan. Knapp 5,5 Millionen Zuschauer wollten den neuen Bond allein in Deutschland sehen, der in Gestalt des schneidigen Pierce Brosnan einen würdigen Nachfolger für den etwas glücklosen Timothy Dalton gefunden hat. "Goldeneye" ist modernes, hartes und packendes Action-Kino mit einer Unmenge an aufregenden Stunts, beeindruckenden Schauplätzen, wunderschönen Frauen und sinistren Bösewichten.

James Bond 007 - Goldeneye (Ultimate Edition)

Sollte man ihn leben oder sterben lassen, den Staragenten des britischen Geheimdienstes MI6? Nach Jahren juristischer Streitigkeiten und Debatten über die Marktchancen James Bonds entschlossen sich die Rechteinhaber zu einem Comeback des fast schon zwangspensionierten Casanovas mit der Lizenz zum Töten. Neues Personal und eine Hinführung ans Action-Kino der neunziger Jahre sollten der langlebigen Filmserie neue Impulse verleihen. Desmond Llewelyn als Faktotum Q ist der letzte Überlebende der ersten Stunde. Neu im Team sind Judi Dench als Bonds erstmals weiblicher Chef M, Samantha Bond als scharfzüngigere Miss Moneypenny und Pierce Brosnan, der als 007 in die Fußstapfen des guten, aber ungeliebten Timothy Dalton tritt. Wer von Brosnan die Reanimation seines smarten "Remington Steel"- Charakters erwartet hatte, sieht sich getäuscht. Brosnans Dressman-Bond wird als eher ernster, harter Action-Held eingeführt, der wenig Zeit zum Balzen hat, weil ihn das Töten so in Anspruch nimmt. Somit steht in "Goldeneye" technisch erstklassig realisierte Action im Vorder-, der traditionelle Charme und Witz der Bond-Serie dagegen im Hintergrund. Das von Luc Bessons Hofkomponisten Eric Serra aufgemotzte Bond-Thema unterstreicht dabei von Beginn an den Anspruch der Produzenten, ein neues, jüngeres Publikum an sich zu binden. Der gewohnte Prolog erweist sich als erwartetes Highlight. Bonds spektakulärer Bungee- Sprung von einem Staudamm führt mitten ins Herz einer versteckten russischen Chemiewaffenfabrik. Der geplante Sabotageakt endet aber mit einer Katastrophe, als Bonds Partner 006 (Sean Bean) vom eiskalten General Ourumov (Gottfried John) hingerichtet wird. Daß dieser Tote im Laufe des Films Wiederauferstehung feiern wird, ist für aufmerksame Zuschauer allerdings keine Überraschung, wird doch Beans Name in der chic gestylten Credits- Sequenz an prominenter Stelle geführt. Sieben Jahre später jedenfalls wird die Erinnerung an die getilgte befreundete Doppelnull wieder wach, als Ourumov mit seiner Terminatrix (das holländische Exmodel Famke Janssen mit einer deutlichen Hommage an Lena Olins Mona- Demarkov-Charakter aus "Romeo Is Bleeding") eine russische Forschungsbasis überfällt. Nach blutigem Massaker fällt dem Duo infernal "Goldeneye" in die Hände - der Schlüssel zur Aktivierung geheimer russischer Militärsatelliten, die vernichtende elektromagnetische Impulswellen aussenden können. Bis Bond im Team mit der Computerspezialistin Natalya (Izabella Scorupco) seine Gegner kaltstellen kann, besucht er dekorative Schauplätze wie Monaco, demoliert in einer erstaunlich realistischen Sequenz per Panzer halb St. Petersburg, duelliert sich mehrfach mit Ourumovs Schlächterin und rettet in der Karibik schließlich wie gewohnt die Welt. Regisseur Martin Campbell ("Flucht aus Absolom") erweist sich den großen Action-Anforderungen gewachsen, führt "Goldeneye" mit hartem, oft brutalem Ton weit weg vom selbstironischen Kasperltheater Roger Moores. Weniger Sex, mehr Gewalt lautet die Devise seines Films, der die Erwartungen von Action-Fans nicht enttäuschen wird. Ob auch die eingefleischte Bond-Klientel dieser Kurskorrektur folgen wird, wird sich zum US- Jahreswechsel zeigen, wenn der erwiesene Goldesel Bond mit Columbias möglichem "Money Train" kollidiert. kob.

Darsteller:  Pierce Brosnan  
  Sean Bean  
  Izabella Scorupco  
  Famke Janssen  
  Joe Don Baker  
  Dame Judi Dench  
  Robbie Coltrane  
  Tchéky Karyo  
  Gottfried John  
  Alan Cumming  
  Desmond Llewelyn  
  Samantha Bond  
  Michael Kitchen  
  Serena Gordon  
 
Regie:  Martin Campbell  
Buch:  Jeffrey Caine  
  Bruce Feirstein  
Musik:  Eric Serra  
Kamera:  Phil Meheux  
Produzent:  Michael G. Wilson  
  Barbara Broccoli  

"Men in Black 3": Emma Thompson neuer Boss von Will Smith & Tommy Lee Jones

Was James Bond kann, können die Men in Black erst recht!

Emma Thompson zeigt den "Men in Black" Will Smith und Tommy Lee Jones im dritten Film um die Alien-Jäger, wo's lang geht (Foto: Concorde, Columbia TriStas) Großansicht

Emma Thompson zeigt den "Men in Black" Will Smith und Tommy Lee Jones im dritten Film um die Alien-Jäger, wo's lang geht (Foto: Concorde, Columbia TriStas)

Wenn ein normaler britischer Spion wie 007 seine Befehle von einer Frau entgegennimmt, dann ist das für Agenten, die sich mit außerirdischem Abschaum herumschlagen, eine vergleichsweise leichte Übung! Und wie bei Judi Dench im Fall Bond, konnten die Macher des SciFi-Spaßes ebenfalls eine absolute Top-Schauspielerin für den Job gewinnen: Emma Thompson wird die "Men in Black" führen.

Die doppelte Oscar-Gewinnerin (Drehbuch zu "Sinn und Sinnlichkeit" und Hauptrolle in "Wiedersehen in Howard's End") ist "Harry Potter"-Fans als chaotische Hogwarts-Wahrsagerin Sybill Trelawney vertraut. Emma Thompsons nächster Auftritt in einem Blockbuster macht sie nun also in "Men in Black 3" zur Expertin für den Kampf gegen lästige Aliens. Dass sie dabei mit Will Smith und Tommy Lee Jones als Agenten Jay und Kay zwei echte Sturköpfe zu befehligen hat, dürfte für die resolute Britin kein Problem sein.

Jay und Kay auf Zeitreise?

Unklar ist noch, ob Emma Thompson dabei ihren Vorgänger Rip Torn komplett ersetzt oder ob dieser wenigstens für einen Kurzauftritt in "Men in Black 3" vorbeischaut. Der Schauspieler ist seit einem Bankeinbruch im Vollrausch privat wie beruflich schwer angeschlagen.

Ebenfalls neu an Bord von "Men in Black 3" ist Josh Brolin, der eine jüngere Version von Agent Kay spielen wird. Gerüchten, er würde daher Tommy Lee Jones komplett ersetzen, erteilt Brolin eine Absage: "Ich weiß zwar noch nicht genau, wie er und ich uns die Rolle aufteilen werden, weil das Drehbuch sich erst noch entwickelt, aber ich weiß, dass ich ihn nicht verdränge!"

Insider tippen daher für "Men in Black 3" auf ein Zeitreise-Motiv, das im SciFi-Genre stets einen guten Ausweg für Um- und Doppelbesetzungen anbietet. Dann könnten Jay und Kay doch auch gleich zu ihrem Ex-Boss Rip Torn zurückreisen und ihm nahelegen, vom letzten Whisky vor seinem Bankeinbruch lieber die Finger zu lassen ...

 

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