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James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

Vierter und bester Brosnan-Bond mit dem Kultagenten als Widersacher eines Koreaners mit globalen Zerstörungsabsichten.


James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

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Erhältlich seit:
01.10.2007

Originaltitel: Die Another Day

Action/ Thriller

USA/Großbritannien 2002
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 12

Pierce Brosnan
Halle Berry
Toby Stephens

Regie: Lee Tamahori
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Doppelter Grund zum Feiern für den Doppelagenten: Zum 40jährigen Leinwandjubiläum zeigt sich 007, wie man ihn bisher noch nie erlebt hat.

Mein Name ist Bond

Mein Name ist Bond

Können Sie sich James Bond heruntergekommen, mit zerzaustem Haar und verfilztem Bart vorstellen? Wie konnte es soweit kommen? Die berühmte Eingangssequenz beginnt diesmal in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea.

Bond gibt sich als Diamantenhändler aus, aber durch einen Verrat fliegt seine Tarnung auf. Er wird gefangengenommen und landet für lange Zeit in einem nordkoreanischen Gefängnis. Selbst der britische Geheimdienst hat seinen Agenten aufgegeben. Doch Bond wäre nicht Bond, würde ihm nicht die Flucht gelingen.

In England muss er allerdings feststellen, dass er bereits von einem neuen Agenten ersetzt wurde. Hinter 007 verbirgt sich jetzt die schöne Miranda Frost (Rosamund Pike). Bond ist abgeschrieben, man hält ihn für einen Überläufer, und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu ermitteln:Wer hat ihn damals verraten?

Wilde Verfolgungsjagden

Wilde Verfolgungsjagden

Die Spur führt nach Kuba, wo er die attraktive CIA-Agentin Jinx (Halle Berry) trifft und in ihr eine Verbündete findet. Gemeinsam bringen sie in Erfahrung, dass ein gewisser Gustav Graves (Toby Stephens) seine Hände im Spiel hat. Graves ist ein prominenter Playboy, der sich nach außen hin für den Umweltschutz engagiert, aber insgeheim einen finsteren Plan verfolgt.

Er ist im Besitz einer neuen Superwaffe, mit der er die Welt in seine Gewalt bringen will. Wie es an dieser Stelle weitergeht, kann sich jeder ausmalen, der schon mal ein Bond-Abenteuer erlebt hat. Man darf sich auf atemberaubende Actionszenarien wie eine wilde Verfolgungsjagd auf dem Eis freuen.

Unterstützung durch CIA-Agentin Jinks

Unterstützung durch CIA-Agentin Jinks

Zum 40. Jubiläum haben sich die Produzenten etwas Besonderes einfallen lassen. In "Stirb an einem anderen Tag" wimmelt es von Zitaten aus Ian Fleming-Romanen und alten Bond-Filmen, die das Herz jedes Fans höher schlagen lassen.

Auch der Aston Martin aus "Goldfinger" kommt erneut zum Einsatz. Und wenn Halle Berry in einem knappen Bikini wie einst Ursula Andress in "Dr. No" aus dem Meer steigt, kommentiert Brosnan: "Schöne Aussichten"! Das gilt auch für einen der spannendsten und einfallsreichsten Bond-Filme!

James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

Die Eiswürfel sind gefallen, und die Sprüche zum Martini sind trockener denn je. Bond 2002 ist ein guter Jahrgang. Das Umgangsklima ist frostig, aber die Fantemperatur wird steigen, wenn 007 gefangen, gefoltert und vom eigenen Geheimdienst als angeblicher Singvogel seinen Käfig bekommt. Bittere Qualen, aber süße Belohnung. Bond bekommt guten Sex, die Kinowelt den erwarteten Millionenhit.

40 Jahre ist das Agentenwunder jetzt im Dienst. Anlass genug für ein Best Of mit Zitaten aus "Dr. No" oder "Goldfinger" und eine Story, die dem üblichen Rahmen von der Dominanz des Planeten eine spezielle Note hinzufügt. "Dieses Mal ist es persönlich" lautet das inoffizielle Motto des Jubiläumsplots, der erneut auf das Konto des Autorenduos von "Die Welt ist nicht genug" geht. Der traditionelle Prolog beginnt mit drei Männern, die sich auf mächtigen Wellen unbemerkt in eine nordkoreanische Strandzone einsurfen. Eine schöne, durch Filtereinsatz fast unwirklich stilisierte Sequenz. Kurz darauf hat Bond einen Kurier ausgeschaltet und kontaktet mit einem Koffer Diamanten die Geschäftspartner des Mannes: nordkoreanische Waffenhändler. Durch Verrat fliegt er auf, liefert sich per Hovercraft ein rasantes Fluchtduell durch verminte Natur, das Widersacher Colonel Moon mit einem Sturz ins Bodenlose und er selbst mit Gefangenschaft bezahlt. In einem gewagten Mix aus visueller Ästhetik und Gewaltpolaroids, die Bonds 14-monatiges Foltermartyrium andeuten, schließt sich die starke Creditsequenz an. Als Bond danach im Monte-Christo-Look für Zao, die rechte Hand Moons, ausgetauscht wird, fühlt er sich von M im Stich gelassen und als Verräter gebrandmarkt. So spioniert er als Einzelkämpfer weiter, entdeckt die selbstbewusste Jinx (Oscarpreisträgerin Halle Berry) und ihren Bikini am Strand, danach Erzfeind Zao in einer Klinik, der durch DNA-Übertragung radikales Facelifting erhalten soll. Jinx entpuppt sich als tödliche US-Agentin und Zao als Kontaktmann des Diamantenzars Graves (Toby Stephens). Dieser will der Welt durch einen ferngesteuerten Hi-Tech-Satelliten eine zweite Sonne geben, die sich als Superlaser mit globaler Zerstörungspotenz nutzen lässt. Bonds Erstkontakt mit Graves gehört auch ohne ballistisch-pyromanische Exzesse zu den Actionhighlights des Films. Eingeleitet von Madonnas Minutenauftritt als Degendomina, entwickelt sich ein wütend geführter Säbel- und Schwertkampf durch die heiligen Hallen eines Londoner Eliteclubs. Ein weiterer Höhepunkt folgt schnell, als ein Angriff auf den MI 6 als virtuelle Simulation enttarnt wird. Nun darf John Cleese als Q (ersetzt Desmond Llewelyn) störrisch nörgeln und Bond in die neuen Gadgets, darunter ein Aston Martin mit prä-klingonischer Tarnvorrichtung, einweisen. Von nun an ist 007 wieder im Auftrag Ihrer Majestät unterwegs, unterstützt von Miranda Frost, die undercover Graves beobachtet und under cover von Bond enteist wird. Trotz eines recht transparenten Plots wartet das von Lee Tamahori ("Im Netz der Spinne") inszenierte Abenteuer mit Überraschungen und fast einer Überdosis an weiteren Actionsequenzen auf. Sportwagen jagen sich in Graves' Monumental-Iglu und auf vereistem Wasser, Bond surft auf einer Flutwelle und zähmt den Bösewicht schließlich über den Wolken. Wirkt die erste Hälfte durch Bonds Trauma eher ernsthaft dramatisch, setzt sich in der zweiten ein entspannterer Ton durch. Auf beiden Anforderungsebenen zeigt Pierce Brosnan seinen bisher besten Bond und Halle Berry ein Bondgirl, das Artenschutz durch starke Männer nicht nötig hat. Wie gewohnt, wird auch hier verbales Vorspiel mit vielen Zweideutigkeiten gepflegt, aber im Unterschied zu manchem Vorgänger sind Timing und Trefferquote beachtlich. Natürlich dominiert Non-Stop-Action Plot und Figuren zu stark, dennoch ist dieser Bond seit Brosnans Amtsantritt der überzeugendste. Madonnas Dancefloor-Titelsong bringt den Oldie ins neue Jahrtausend, in dem sogar für Moneypenny endlich (virtuelle) Erfüllung wartet. Ein Moment, der in der Verbindung von Charme und Witz im Bond-Universum schon jetzt ein Klassiker ist. kob.

James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

Pierce Brosnan stürzt sich in diesem adrenalintreibenden Thriller erneut als James Bond in Aktion mir Oscar[r] Preisträgerin Halle Berry an seiner Seite.

Berstend vor Spannung, voll explosiver Spezialeffekte und hochtouriger Verfolgungsjagden, ist "Stirb an einem anderen Tag" der beste Bond der Brosnan-Ära geworden. (Frankfurter Neue Presse)

Quelle: Fox

" Trailer der "James Bond Ultimate Edition"
" Audiokommentare von Regisseur Lee Tamahori
" "MI6 Datenstrom"(Trivia Track)

Quelle: Fox

Darsteller:  Pierce Brosnan   als James Bond
  Halle Berry   als Jinx
  Toby Stephens   als Gustav Graves
  Rosamund Pike   als Miranda Frost
  Rick Yune   als Zao
  Dame Judi Dench   als M
  John Cleese   als Q
  Michael Madsen   als Falco
  Will Yun Lee   als Colonel Moon
  Kenneth Tsang   als General Moon
  Emilio Echevarría   als Raoul
  Mikhail Gorevoy   als Vlad
  Lawrence Makoare   als Mr. Kil
  Colin Salmon   als Robinson
  Samantha Bond   als Moneypenny
  Ben Wee   als hochnäsiger Empfangschef
  Ho Yi   als Hotelmanager
  Rachel Grant   als Peaceful
  Ian Pirie   als Widerling
  Simón Andreu   als Dr. Alvarez
  Mark Dymond   als Van Bierk
  Deborah Maria Moore   als Stewardess
  Oliver Skeete   als Concierge
  Joaquin Martinez   als alter Mann in Zigarrenfabrik
  Michael G. Wilson   als General Chandler
  Daryl Kwan   als General Han
  Vincent Wong   als General Li
  Stuart Ong   als General Dong
  Manolo Caro   als kubanischer Kellner
  Tymarah   als koreanische Wache
 
Regie:  Lee Tamahori  
Buch:  Neal Purvis  
  Robert Wade  
Musik:  David Arnold  
Kamera:  David Tattersall  
Produzent:  Michael G. Wilson  
  Barbara Broccoli  

Brosnan als Freizeit-Schumi

Boys and their Toys - Jungs und ihre Spielzeuge!

Immer langsam mit den jungen Pferden: Bleifuß Pierce Brosnan (Foto: UIP) Großansicht

Immer langsam mit den jungen Pferden: Bleifuß Pierce Brosnan (Foto: UIP)

Mit den entsprechenden Pferdestärken unter dem Hintern scheint jeder Mann zum Macho zu mutieren. Selbst millionenschwere Filmstars, die vor der Kamera ihre Adrenalin-Schübe ausleben könnten, sind davor nicht gefeit.

So gab Pierce Brosnan nun in einem Interview zu, dass er sich erst kürzlich in Los Angeles spontan auf ein waghalsiges Auto-Wettrennen einließ. Ganz stilgemäß war der 007-Darsteller in seinem 280.000 Euro teuren Aston Martin unterwegs. An einer Ampel kam ein Ferrari neben ihm zu stehen. Den Rest kann man sich denken: Da brüllen die Boliden, jagen Drehzahlmesser gen Anschlag und quietschen bei grün die Reifen.

Erschüttert, nicht gerührt

"Der Junge wollte ein Rennen, also bin ich eingestiegen. Wir sind diese Landstraße mit 150 Sachen entlang gebrettert", gab Brosnan zu, betonte aber, dass ihm unmittelbar nach seinem Schumi-Anfall das Licht der Erkenntnis aufging: "Ich fragte mich, was zum Teufel ich hier eigentlich mache. Ich bin ein 51 Jahre alter Mann mit Frau und Kind! Also bin ich auf die Bremse getreten."

Zwar sei auf der kaum befahrenen Straße das Risiko eines Unfalls sehr gering gewesen, so der Schauspieler weiter, doch langsam sei es auch für ihn an der Zeit, sich wie ein Erwachsener zu verhalten. Er sei später regelrecht erschüttert von seinem leichtsinnigen Verhalten gewesen und versprach, zukünftige Wettrennen aufs Filmemachen zu beschränken.

 

James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag in der Fotoshow

 

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