Im England des 19. Jahrhundert erlebt die hübsche Emma eine sorgenfreie Jugend im Hause ihres wohlhabenden Vaters und entwickelt sich zu einer vielerorts begehrten jungen Dame. Emma jedoch hält wenig davon, sich früh zu binden, und beginnt statt dessen, Menschen aus ihrer näheren Umgebung gezielt miteinander zu verkuppeln. Nach etwas, das wie ein Anfangserfolg aussieht, ist sie restlos von ihrer Begabung überzeugt und schreckt auch vor Ränken nicht zurück. Einige Folgen allerdings sind weniger beabsichtigt.
In dem selben Jahr, in dem eine Hollywood-Adaption von Jane Austens "Emma" mit Gwyneth Paltrow in die Kinos kam, und ein knappes, nachdem Amy Heckerling den Stoff mit Alicia Silverstone und "Clueless" sehr unterhaltsam in die Gegenwart befördert hatte, erschien auch diese um traditionelle Werktreue bemühte Fernsehadaption des Romans mit der späteren "Underworld"-Drachentöterin Kate Beckinsale auf der Bildfläche. Solide Adaption mit guten, wenn auch etwas theaterhaften Darstellungen, ein Tipp allein für passionierte Freunde des Werks von Jane Austen.