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Jede Menge Ärger

Ensemblekomödie mit Farcecharakter, in der Regisseur Barry Sonnenfeld im Revier seines Hits "Schnappt Shorty" wildert.


Jede Menge Ärger

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Erhältlich seit:
12.07.2007

Originaltitel: Big Trouble

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 12

Tim Allen
Rene Russo
Stanley Tucci

Regie: Barry Sonnenfeld
EuroVideo Bildprogramm

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Jede Menge Ärger

Eigentlich wollte Eliot Arnold nur seinen Sohn Matt abholen, als er im Hause des kriminellen Geschäftsmannes Arthur mitten in eine justament abrollende Entführung gerät. Zwei Kriminelle, die scharf auf Arthurs Koffer sind, wollen mit Beute und Geiseln (u.a. Matt) in die Karibik fliehen, doch sind auf den Koffer aus gutem Grunde auch so unterschiedliche Fraktionen wie russische Mafiosi, New Yorker Killer und das FBI scharf. Arnold, der die Gefahr nicht ahnt, entwickelt in der Folgezeit ungeahntes Heldenpotential.

Ein Art "Total verrückte Welt" mag "Men in Black"-Macher Barry Sonnenfeld vorgeschwebt haben, als er unter Zuhilfenahme etlicher Stars dieses episodisch strukturierte Dauerverfolgungsjagd um einen ominösen Koffer mit explosivem Inhalt entfesselte. Tim "Tool Time" Allen, Tom Sizemore ("Heat"), Johnny "Jackass" Knoxville, Rene Russo und "The Core"-Nerd DJ Qualls sind nur die bekanntesten Gesichter in dieser turbulenten Actionkomödie.

Jede Menge Ärger

Bevor Komödienspezialist Barry Sonnenfeld im Sommer mit der Fortsetzung seines Welthits "Men in Black" zur erwarteten Effektschlacht antritt, reicht er eine verschrobene und wegen der Ereignisse vom 11. September verschobene Ensemblefarce nach. Diese gehört als Miami-Melange aus exzentrischen Figuren, Diätplot, Slapstick und Dialogwitz zu den humoristischen Angeboten, die erfahrungsgemäß trotz variierender Qualität gerne vom Publikum umarmt werden.

Die Stärken dieser Verfilmung des Debütromans des bekannten und scharfzüngigen US-Kolumnisten Dave Barry sind die kleinen versteckten Gags und komödiantische Naturtalente wie Dennis Farina und Janeane Garofalo, die todernst urkomisch wirken können. Die Schwächen sind Déjà-vu-Erlebnisse, weil Ähnliches in den letzten Jahren Stammgast im Kino war, sowie ein Turbo-Tempo, das Charakterporträts, wie sie noch im denkbaren Vorbild "Schnappt Shorty" möglich waren, durch Kurz-Polaroids ersetzt. So gibt es Fehlzündungen, aber auch wirklich witzige Passagen, wenn der Film seine sieben zentralen Paare in unterschiedlichen Gruppierungen immer wieder in neue chaotische Situationen verwickelt. Handlungsmotor und ein im Sinne Hitchcocks inhaltsleerer MacGuffin ist ein Koffer mit mobiler Atombombe, den russische Waffenhändler in Miami einem Fußfetischisten und Gauner (Stanley Tucci) verkaufen, der von der Chefetage seiner Firma auf die Todesliste gesetzt wurde. Während ein Killer mit Floridaphobie (Dennis Farina, schon in "Schnappt Shorty" ein Glanzpunkt) Maß nimmt, duellieren sich zwei hormonell aufgeheizte Teens mit Farbkanonen, genießen zwei FBI-Agenten ihre Handlungsvollmachten, balzt ein Macho-Cop (Patrick Warburton) um die Gunst seiner strengen Partnerin (Garofalo), verliebt sich ein Ökoträumer und Baumschläfer in ein Dienstmädchen und ein Ex-Journalist in eine verheiratete blonde Versuchung (Rene Russo), stehlen schließlich zwei grenzdebile Schläger die Bombe, nehmen Russos Tochter als Geisel und bringen so das ganze Ensemble zum Flughafen, wo Starkomiker Tim Allen schließlich als Actionheld ein strahlendes Florida zu verhindern sucht. Die Gags über die katastrophalen Sicherheitskontrollen und das Bombenszenario im Flugzeug, das mit einer Verbeugung vor Stanley Kubrick endet, setzten Sonnenfelds Film nach dem 11. September auf die schwarze Liste. Mit der Distanz von heute sind Klagen auch über diese Szenen wohl nicht mehr zu erwarten. Für einige andere ließen sich dagegen Gründe finden, wenn man, überrollt von Turbulenz und Gags, zur Schlussfolgerung kommt, dass in der Kürze (Laufzeit etwa 80 Minuten) nicht immer die Würze liegt. kob.

Jede Menge Ärger

Tim Allen (Santa Claus I & II) und Rene Russo
(Die Thomas Crown Affäre) stürzen als Hobby-
Kriminelle die Unterwelt von Miami ins
Chaos. Eine herrlich erfrischende Komödie von
den Machern von "Men in Black".

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Tim Allen   als Eliot Arnold
  Rene Russo   als Anna Herk
  Stanley Tucci   als Arthur Herk
  Tom Sizemore   als Snake
  Johnny Knoxville   als Eddie
  Dennis Farina   als Henry Algott
  Jack Kehler   als Leonard
  Janeane Garafalo   als Monica Romero
  Patrick Warburton   als Walter Kramitz
  Ben Foster   als Matt Arnold
  Zooey Deschanel   als Jenny Herk
  Heavy D   als Greer
  Omar Epps   als Seitz
  Jason Lee   als Puggy
  Sofía Vergara   als Nina
  Andy Richter   als Jack/Ralph Pendick
  Lars Arentz-Hansen   als Leonid
  Dave Corey   als Dwight
  Cullen Douglas   als Justin Hobart
  Nathalie Latronico   als Heather Weintraub
  Daniel London   als Ivan Chukov
  Philip Nolen   als Ken Deeber
 
Regie:  Barry Sonnenfeld  
Buch:  Robert Ramsey  
  Matthew Stone  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Greg Gardiner  
Produzent:  Tom Jacobson  
  Barry Josephson  
  Barry Sonnenfeld  

Knoxville's nächster Coup

Lyrische Monologe statt halsbrecherische Stunts: Johnny Knoxville

Lyrische Monologe statt halsbrecherische Stunts: Johnny Knoxville

Johnny Knoxville hat es geschafft: Der Freak steht seit dem Erfolg seines Überraschungserfolgs "Jackass: The Movie" ganz oben. Dabei musste Knoxville lange darum kämpfen, aus dem berühmt-berüchtigten MTV-Format einen Kinofilm machen zu dürfen. Nicht umsonst wird im Vorspann der TV-Sendung davor gewarnt, die Stunts nicht nachzuahmen, da es zu lebensgefährlichen Verletzungen kommen könne.

Selbst der MTV-Punk gibt zu, dass während der Dreharbeiten brisante und auch äußerst schmervolle Erlebnisse an der Tagesordnung waren: "Es hat nur zwei Wochen gedauert, den Film abzudrehen. In dieser kurzen Zeit hatten wir ausgeschlagene Zähne, mehrere Besuche in der Notaufnahme und einige Situationen, in denen uns fast die Polizei verhaftet hat!"

Das soll jetzt aber alles anders werden. Knoxville wird sich nämlich als "richtiger" Schauspieler versuchen. In der Independent-Komödie "Grand Theft Parson" wird der "Jackass"-Star die Hauptrolle übernehmen. Mit dabei: Christina Applegate, Robert Forster, Michael Shannon und Marley Shelton. Auch der Regiestuhl wurde bereits mit David Caffrey besetzt.

"Grand Theft Parson" basiert auf einer wahren Geschichte: Phil Kaufmann, Tourmanager des Musikers Gram Parson, stiehlt dessen Leiche, um sie in der kalifornischen Wüste beizusetzen. Er will damit ein Versprechen einlösen, das er dem Notengenie vor Jahren gegeben hatte.

Knoxville begibt sich mit dieser Hauptrolle nicht gänzlich auf unbekanntes Terrain. Schauspielerfahrung hat der Extremsportler bereits in "Men in Black 2" und "Jede Menge Ärger" gesammelt.

 

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Features

 

Star

Tim Allen

Heimwerker der westlichen Hemisphäre und mit mehreren Weihnachtsfilmen als Santa Clause im Family Entertainment ebenso zu Hause wie als Stimme von...

 

Star

Rene Russo

Ihre Liebesszenen mit Pierce Brosnan in "Die Thomas Crown Affäre" gehören zu den besten erotischen Momenten der Filmgeschichte. Als verführerische...