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Kaufvideo
Erhältlich seit:
07.09.2004
USA 2003
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16
Ray Wise
Jonathan Breck
Eric Nenninger
Regie: Victor Salva
Kinowelt Home Entertainment

"Alle 23 Jahre kriegt es 23 Tage lang zu fressen." Die Rede ist vom Creeper aus dem Low-Budget-Horrorkultthriller des kontroversen Regisseurs und Drehbuchautoen Victor Salva ("Powder"). Für das Sequel wird jetzt zwei Jahre später chronologisch am 22. Tag der metaphernreichen Blutorgie angeknüpft. Dafür stand Salva diesmal ein Budget von rund 40 Mio. Dollar zur Verfügung, das sich in einer umfangreicheren Besetzung, ausgefeilteren Spezialeffekten, mehr "Blood, Guts & Gore"-Actioneinlagen und einem rundherum polierteren Look niederschlug.
Vor allem der Creeper, der im Original wie ein geflügelter Cousin der Kreatur der Schwarzen Lagune ("Der Schrecken vom Amazonas") aussah, wurde optisch verbessert und sieht jetzt erheblich ominöser und furchteinflössender aus. Zugleich wurden ihm mehr selbstironische Verhaltensdetails zugewiesen, um dem obligatorischen Comic-relief-Anspruch einer Mainstreamproduktion gerecht zu werden. Nahm sich Salva beim Original Zeit, die Spannung inspiriert von Spielbergs Debüt "Duell" langsam aufzubauen, geht es beim Sequel sogleich ans Eingemachte. Ein etwa zwölfjähriger Junge überprüft die Vogelscheuchen eines sonnendurchfluteten Kornfelds, als sich eine der gekreuzigten Figuren als der Creeper (Jonathan Breck) entpuppt und den blonden Unschuldsengel vor den Augen seines entsetzten Vaters Jake Taggert (Ray Wise aus "Twin Peaks") in die Lüfte entführt. Anschließend hat es der Creeper auf einen Schulbus voll mit knackigen jungen Basketballspielern, drei Cheerleadern (nicht barbiepuppenschön, dafür realistisch-resolut) und drei Erwachsenen (allesamt Creeper-Futter) abgesehen. Die Schüler setzen sich aus einem buntgemischten Kontingent zusammen, das u.a. den egoistischen Staratheleten, den uncoolen Musterschüler, die afroamerikanischen Spieler, den homosexuellen Sensiblen und die hellsichtige Cheerleaderin (Salva benutzt diese Fähigkeit wie im Erstling für Expositionszwecke) umfassen. Diese Konstellation leistet kurzen Kommentaren in Richtung Homophobie und Rassismus Vorschub, ohne dabei weiter ins Gewicht zu fallen. Denn es gilt in erster Linie, das Katz- und Mausspiel des Creepers mit seinen Opfern und den hohen Bodycount voranzutreiben, bis Vater Taggert mit seiner selbstgeschmiedeten Harpune die Jagd auf den Creeper eröffnet.
Dies ist als Hommage an "Der weiße Hai" angelegt und nur eine von vielen Filmreferenzen, die von "Die Vögel" über "Die Nacht der lebenden Toten" hin zu selbst "Der Zauberer von Oz" reichen. Bei einem Klassiker - "Psycho" - bediente sich Bennett Salvay denn auch für den Orchesterscore. Einiges deutlicher als im Original, das sich auf ein Geschwisterpaar (Justin Long hat ein Cameo) als potenzielle Opfer konzentrierte, scheint der Regisseur hier seinen persönlichen (sexuellen) Dämon zu exorzieren. Hinsichtlich Salvas Vergangenheit als verurteiltem Päderasten (was zum kommerziellen Scheitern seines mit Kritikerlob überhäuften Disney-Dramas "Powder" führte) dient die Figur des Creepers recht unmissverständlich als Metapher für zerstörerische Homosexualität. In diesem Licht ist der exzellent fotografierte Slasherflick wesentlich mehr "creepy", als so manch unbedarfter Horrorfan ahnen würde. ara.
Alle 23 Jahre erwacht der Creeper für 23 Tage zum Leben, um zu jagen. Seine Beute: Menschen! Wir schreiben den 22. Tag und der geflügelte Dämon, der seit drei Wochen in einem abgelegenen amerikanischen Landstrich seiner blutrünstigen Berufung nachgeht, ist fest entschlossen, am letzten Tag seiner Jagdsaison so viel Beute zu machen wie nie zuvor. Nachdem die Bestie sich zuerst den Farmjungen Billy im Sturzflug geschnappt und in den sicheren Tod entführt hat, entdeckt sie auf einem einsamen Highway einen vollbesetzten Schulbus. Es ist das Basketball-Team der Bannon High School, das sich gerade von einem Auswärtsspiel auf dem Heimweg befindet. Für den Creeper jedoch ist es schlicht Essen auf Rädern ...
Erneut präsentiert Autor und Regisseur Victor Salva fast 100 Minuten Schock, Schauer und Spannung pur - eine schweißtreibende Geisterbahnfahrt durch die menschlichen Urängste, die den Creeper endgültig in eine Reihe mit modernen Horrorfilm-Kultfiguren wie Freddy Krueger, Jason und Leatherface stellt!
Quelle: Kinowelt
| Darsteller: | Ray Wise | als Jack Taggart | |
|---|---|---|---|
| Jonathan Breck | als Der Creeper | ||
| Eric Nenninger | als Scott Braddock | ||
| Garikayi Mutambirwa | als Deundre "Double D" Davis | ||
| Nicki Aycox | als Minxie Hayes | ||
| Drew Bell | als Jonny Young | ||
| Billy Aaron Brown | als Andy "Bucky" Buck | ||
| Kasan Butcher | als Kimball "Big K" Ward | ||
| Lena Cardwell | als Chelsea Farmer | ||
| Marieh Delfino | als Rhonda Truitt | ||
| Josh Hammond | als Jake Spencer | ||
| Travis Schiffner | als Izzy Bohen | ||
| Al Santos | als Dante Belasco | ||
| Diane Delano | als Busfahrerin Betty | ||
| Tom Gossom | als Trainer Charlie Hannah | ||
| Tom Tarantini | als Trainer Dwayne Barnes | ||
| Luke Edwards | als Jack Taggart Jr. | ||
| Shaun Fleming | als Billy Taggart | ||
| Justin Long | als Darry Jenner | ||
| Regie: | Victor Salva | ||
| Buch: | Victor Salva | ||
| Musik: | Bennett Salvay | ||
| Kamera: | Don E. FauntLeRoy | ||
| Produzent: | Tom Luse | ||
Jeepers Creepers 2 (2 DVDs) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Audiokommentare, Trailer, Nicht verwendete Szenen, Behind the Scenes, Making of
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