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Jeepers Creepers 2

Sequel zu Victor Salvas Horror-Schocker, in welchem dem berüchtigten hungrigen Monster eine komplette Basketballmannschaft aufgetischt wird.


Jeepers Creepers 2 (2 DVDs)

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Erhältlich seit:
07.09.2004

Horror

USA 2003
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16

Ray Wise
Jonathan Breck
Eric Nenninger

Regie: Victor Salva
Kinowelt Home Entertainment

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Ein schräger, bitterböser Vogel: der Creeper hat noch immer Appetit. Diesmal kreuzt der Bus einer Basketball-Mannschaft sein Revier. Das kann nicht gut ausgehen.

Taggart will den Tod seines Sohnes rächen. Mit der alten Flinte wird er das kaum schaffen (Foto: Kinowelt) Großansicht

Taggart will den Tod seines Sohnes rächen. Mit der alten Flinte wird er das kaum schaffen (Foto: Kinowelt)

Der Farmjunge Billy (Shaun Fleming) soll die Vogelscheuchen seines Vaters Taggart (Ray Wise aus "Twin Peaks") reparieren. Eine sinnlose Arbeit, denn kein Vogel fürchtet sich mehr vor den hässlichen Stoffpuppen.

Aber Billy sollte sich fürchten, denn eine der Puppen ist furchtbar lebendig. Sie schnappt sich den Kleinen, breitet riesige Schwingen aus und erhebt sich mit ihm in die Lüfte. Bye, bye Billy...

Schon die Eingangssequenz von "Jeepers Creepers 2" zeigt, warum der erste Teil im Jahr 2001 zu einem Überraschungs-Hit und zu einem Kult-Film der Horror-Gemeinde werden konnte. Regisseur Victor Salva versteht es, seine blutigen Schocks mit anarchischem Humor zu würzen.

Minxie und ihre Vision: leider kommt die Warnung von Billy zu spät (Foto: Kinowelt) Großansicht

Minxie und ihre Vision: leider kommt die Warnung von Billy zu spät (Foto: Kinowelt)

Häppchen gefällig?

Dass der Menschen fressende "Creeper" (Jonathan Breck) sich ausgerechnet einer Maske bedient, mit der eigentlich die Menschen selbst Furcht verbreiten und ihre Futterreviere schützen wollen, ist schon eine ausgewachsene Gemeinheit. Es bleibt nicht die einzige in diesem Nerven aufreibenden Film.

Der Creeper, eine Art Freddy Krueger mit Flügeln, erwacht alle 23 Jahre für 23 Tage zum Leben. "Jeepers Creepers" handelte von seinen Beutezügen in den ersten drei Wochen. Zu Beginn von Teil 2 ist Tag 22 angebrochen und der kleine Billy war nur ein Appetithappen.

Ängstliche Blicke durchs Bus-Fenster: Wen holt das Monster? (Foto: Kinowelt) Großansicht

Ängstliche Blicke durchs Bus-Fenster: Wen holt das Monster? (Foto: Kinowelt)

Das Grauen naht im Flug

Der Hauptgang soll das Basketball-Team einer High School werden, das sich mit einem Bus auf dem Nachhause-Weg von einem Auswärtsspiel befindet. Plötzlich eine Reifenpanne. Scheinbar. Die Jungs und die Cheerleader-Mädchen steigen aus, legen sich in die Sonne, haben Spaß.

Wer das Genre kennt, ahnt: je größer die Ausgelassenheit, desto grausamer die Ernüchterung. Die Straße ist einsam und die Handys tot. Cheerleaderin Minxie (Nicki Lynn Aycox) sieht in einer Vision den Blut verschmierten Billy. Zu spät.

Wie der Creeper lauernd um den Bus segelt und später im Sturzflug auf die Jugendlichen losgeht hat sich Salva von seinem großen Vorbild Hitchcock ("Die Vögel") abgeschaut.

Taggart, sein Pick-Up und seine selbst gebastelte Harpune zur Creeper-Jagd (Foto: Kinowelt) Großansicht

Taggart, sein Pick-Up und seine selbst gebastelte Harpune zur Creeper-Jagd (Foto: Kinowelt)

Fantastisch gruselig

Direkt, selbstironisch, spannungsgeladen: "Jeepers Creepers 2" ist aufwühlendes Horror-Kino, das nicht nur Fans des Genres begeistern wird.

Auch Sci-Fi- und Fantasy-Liebhaber kommen auf ihre Kosten, vor allem bei den aufwändigen Special-Effects (von "Star Wars: Episode 1" FX-Magier Jonathan Rothbart), die sich Regisseur Victor Salva natürlich bis zum Schluss aufhebt.

Eine Kino-Geisterbahnfahrt, bei der man sich im Kinosessel festkrallt.

Jeepers Creepers 2 (2 DVDs)

"Alle 23 Jahre kriegt es 23 Tage lang zu fressen." Die Rede ist vom Creeper aus dem Low-Budget-Horrorkultthriller des kontroversen Regisseurs und Drehbuchautoen Victor Salva ("Powder"). Für das Sequel wird jetzt zwei Jahre später chronologisch am 22. Tag der metaphernreichen Blutorgie angeknüpft. Dafür stand Salva diesmal ein Budget von rund 40 Mio. Dollar zur Verfügung, das sich in einer umfangreicheren Besetzung, ausgefeilteren Spezialeffekten, mehr "Blood, Guts & Gore"-Actioneinlagen und einem rundherum polierteren Look niederschlug.

Vor allem der Creeper, der im Original wie ein geflügelter Cousin der Kreatur der Schwarzen Lagune ("Der Schrecken vom Amazonas") aussah, wurde optisch verbessert und sieht jetzt erheblich ominöser und furchteinflössender aus. Zugleich wurden ihm mehr selbstironische Verhaltensdetails zugewiesen, um dem obligatorischen Comic-relief-Anspruch einer Mainstreamproduktion gerecht zu werden. Nahm sich Salva beim Original Zeit, die Spannung inspiriert von Spielbergs Debüt "Duell" langsam aufzubauen, geht es beim Sequel sogleich ans Eingemachte. Ein etwa zwölfjähriger Junge überprüft die Vogelscheuchen eines sonnendurchfluteten Kornfelds, als sich eine der gekreuzigten Figuren als der Creeper (Jonathan Breck) entpuppt und den blonden Unschuldsengel vor den Augen seines entsetzten Vaters Jake Taggert (Ray Wise aus "Twin Peaks") in die Lüfte entführt. Anschließend hat es der Creeper auf einen Schulbus voll mit knackigen jungen Basketballspielern, drei Cheerleadern (nicht barbiepuppenschön, dafür realistisch-resolut) und drei Erwachsenen (allesamt Creeper-Futter) abgesehen. Die Schüler setzen sich aus einem buntgemischten Kontingent zusammen, das u.a. den egoistischen Staratheleten, den uncoolen Musterschüler, die afroamerikanischen Spieler, den homosexuellen Sensiblen und die hellsichtige Cheerleaderin (Salva benutzt diese Fähigkeit wie im Erstling für Expositionszwecke) umfassen. Diese Konstellation leistet kurzen Kommentaren in Richtung Homophobie und Rassismus Vorschub, ohne dabei weiter ins Gewicht zu fallen. Denn es gilt in erster Linie, das Katz- und Mausspiel des Creepers mit seinen Opfern und den hohen Bodycount voranzutreiben, bis Vater Taggert mit seiner selbstgeschmiedeten Harpune die Jagd auf den Creeper eröffnet.

Dies ist als Hommage an "Der weiße Hai" angelegt und nur eine von vielen Filmreferenzen, die von "Die Vögel" über "Die Nacht der lebenden Toten" hin zu selbst "Der Zauberer von Oz" reichen. Bei einem Klassiker - "Psycho" - bediente sich Bennett Salvay denn auch für den Orchesterscore. Einiges deutlicher als im Original, das sich auf ein Geschwisterpaar (Justin Long hat ein Cameo) als potenzielle Opfer konzentrierte, scheint der Regisseur hier seinen persönlichen (sexuellen) Dämon zu exorzieren. Hinsichtlich Salvas Vergangenheit als verurteiltem Päderasten (was zum kommerziellen Scheitern seines mit Kritikerlob überhäuften Disney-Dramas "Powder" führte) dient die Figur des Creepers recht unmissverständlich als Metapher für zerstörerische Homosexualität. In diesem Licht ist der exzellent fotografierte Slasherflick wesentlich mehr "creepy", als so manch unbedarfter Horrorfan ahnen würde. ara.

Jeepers Creepers 2 (2 DVDs)

Alle 23 Jahre erwacht der Creeper für 23 Tage zum Leben, um zu jagen. Seine Beute: Menschen! Wir schreiben den 22. Tag und der geflügelte Dämon, der seit drei Wochen in einem abgelegenen amerikanischen Landstrich seiner blutrünstigen Berufung nachgeht, ist fest entschlossen, am letzten Tag seiner Jagdsaison so viel Beute zu machen wie nie zuvor. Nachdem die Bestie sich zuerst den Farmjungen Billy im Sturzflug geschnappt und in den sicheren Tod entführt hat, entdeckt sie auf einem einsamen Highway einen vollbesetzten Schulbus. Es ist das Basketball-Team der Bannon High School, das sich gerade von einem Auswärtsspiel auf dem Heimweg befindet. Für den Creeper jedoch ist es schlicht Essen auf Rädern ...
Erneut präsentiert Autor und Regisseur Victor Salva fast 100 Minuten Schock, Schauer und Spannung pur - eine schweißtreibende Geisterbahnfahrt durch die menschlichen Urängste, die den Creeper endgültig in eine Reihe mit modernen Horrorfilm-Kultfiguren wie Freddy Krueger, Jason und Leatherface stellt!

Quelle: Kinowelt

Darsteller:  Ray Wise   als Jack Taggart
  Jonathan Breck   als Der Creeper
  Eric Nenninger   als Scott Braddock
  Garikayi Mutambirwa   als Deundre "Double D" Davis
  Nicki Aycox   als Minxie Hayes
  Drew Bell   als Jonny Young
  Billy Aaron Brown   als Andy "Bucky" Buck
  Kasan Butcher   als Kimball "Big K" Ward
  Lena Cardwell   als Chelsea Farmer
  Marieh Delfino   als Rhonda Truitt
  Josh Hammond   als Jake Spencer
  Travis Schiffner   als Izzy Bohen
  Al Santos   als Dante Belasco
  Diane Delano   als Busfahrerin Betty
  Tom Gossom   als Trainer Charlie Hannah
  Tom Tarantini   als Trainer Dwayne Barnes
  Luke Edwards   als Jack Taggart Jr.
  Shaun Fleming   als Billy Taggart
  Justin Long   als Darry Jenner
 
Regie:  Victor Salva  
Buch:  Victor Salva  
Musik:  Bennett Salvay  
Kamera:  Don E. FauntLeRoy  
Produzent:  Tom Luse  
 

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