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Jenseits von Afrika

Sieben Oscars für romantisches Liebesepos mit Meryl Streep und Robert Redford.


Jenseits von Afrika (Jahr100Film)

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Erhältlich seit:
15.03.2012

Originaltitel: Out of Africa

Abenteuer/ Drama

USA 1985
Laufzeit: 154 Min.
FSK: ab 12

Meryl Streep
Robert Redford
Klaus Maria Brandauer

Regie: Sydney Pollack
Universal Pictures Germany

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Jenseits von Afrika (Jahr100Film)

Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs entflieht die dänische Baronin Karen Blixen der Vernunftehe mit einem verarmten schwedischen Vetter und geht nach Afrika, wo sie in Kenia am Fuß der Ngongberge eine Farm aufbaut. Sie begegnet dem wie sie afrikasüchtigen englischen Flieger und Abenteurer Denys Finch-Hatton und erlebt eine Zeit romantischen Glücks. Ihre Farm brennt ab, sie steht vor dem Bankrott. Auf dem Weg zur Geliebten stürzt Finch-Hatton ab. Sie begräbt ihn nahe der Farm. Zwei Löwen wählen sein Grab als Ruheort.

"Ich hatte eine Farm in Afrika...": Schmerzhaft beginnt das nach den Erinnerungen der echten Baronin und Autorin Tania Blixen von Sydney Pollack als endlich realisierter Wunschfilm inszenierte romantische Liebesepos vor der majestätischen Kulisse des schwarzen Kontinents. Am Ende der Kolonialzeit angesiedelt, weist der Film politische Sensibilität ("Wir sind nur auf der Durchreise") und ungebrochenes Gefühl auf. Sieben Oscars (Film, Regie, Adaptiertes Drehbuch, Kamera, Ausstattung, Ton und Musik von James-Bond-Komponist John Barry).

Jenseits von Afrika (Jahr100Film)

Die Sammler-Edition zum 100-jährigen Jubiläum von Universal Pictures!

Die Baronin Karen Blixen wandert mit ihrem Mann nach Kenia aus, um dort eine Plantage aufzubauen. Ihr Mann interessiert sich jedoch mehr für die Jagd und seine wechselnden Affären. Doch Karen denkt nicht an Heimkehr - zu sehr hat sie sich in das aufregende Land verliebt - und in den Großwildjäger Denys Finch Hatton.

Quelle: Universal Pictures

- "Song of Africa"
- Feature-Kommentar mit Regisseur Sydney Pollack
- Produktionsnotizen
- Biografien der Darsteller & Filmemacher
- Original-Trailer
- Weblinks

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Meryl Streep   als Karen Blixen
  Robert Redford   als Denys Finch Hatton
  Klaus Maria Brandauer   als Baron Bror Blixen
  Michael Kitchen   als Berkley Cole
  Malick Bowens   als Farah Aden
  Suzanna Hamilton   als Felicity
  Mike Bugara   als Juma
  Joseph Thiaka   als Kamante
  Michael Gough   als Lord Delamere
 
Regie:  Sydney Pollack  
Buch:  Kurt Luedtke  
Musik:  John Barry  
Kamera:  David Watkin  
Produzent:  Sydney Pollack  

Oscarrummel

Sonntagnacht - bzw. Montagmorgen - ist es endlich soweit. Die begehrteste, weil publicity-trächtigste Trophäe des Filmgeschäfts wird verliehen: Der Oscar.

Sonntagnacht ist Oscar-Nacht!

Sonntagnacht ist Oscar-Nacht!

Im Großen und Ganzen dürfte die Verleihung ablaufen, wie in den letzten Jahren. "Richtige" Skandale gab es schon lange nicht mehr. Den letzten vor genau 28 Jahren. Damals schaffte es ein Mann namens Bob Opel, komplett nackt vor den Linsen der Kameras vorbei zu huschen. Das Staunen war natürlich riesig bei allen Anwesenden, obwohl bestimmt keiner weggeschaut hat. Einen ähnlichen Skandal löste 1968 auch Barbra Streisand aus, als sie sich ihren Oscar für "Funny Girl" abholte. Sie trug einen transparenten Hosenanzug, der den Geist der wilden 60er widerspiegeln sollte. Schlimm, schlimm.

Ein weiteres wichtiges Thema sind auch immer die meist zu lange geratenen Dankesreden der Gewinner. Russell Crowe (nominiert für "A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn") hatte bei den Golden Globes schon vorgemacht, wie man sich zu verhalten hat, wenn der Verantwortliche beim Fernsehen die Schere walten lässt. Gar nicht nett war das von dem bereits oscargekrönten Schauspieler ("Gladiator"). Vor der Verleihung werden den Nominierten jetzt immer Eieruhren mit ins Hotel gegeben, die nach 45 Sekunden zu bimmeln anfangen. Zum Üben quasi. Dabei sollten sich die Stars einfach die Verleihung von 1971 anschauen. Jane Fonda ("Klute") hielt die wohl kürzeste Rede der Geschichte der Acadamy Awards. Nach einem einfachen "Danke" war sie auch schon wieder von der Bühne verschwunden. Auch eine Möglichkeit.

In diesem Jahr sind die erklärten Favoriten bei den Hauptdarstellern noch nicht so genau ausgemacht. Der Preis für den beste männlichen Schauspieler wird wohl an Russell Crowe für seine Rolle als John F. Nash in "A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn" gehen. Dessen sind sich die Experten schon ziemlich einig. Bei den Frauen gehen die Meinungen jedoch auseinander. Ganz nüchtern betrachtet, denken einige, dass mit Crowe schon ein Australier die Auszeichnung erhalten würde, was die Chancen Nicole Kidman ("Moulin Rouge") erheblich zurückkatapultiert. Auch sie ist vom Kontinent Down Under. Somit rückt eine Frau in den Vordergrund, die schon allein mit ihrer Nominierung eine Ausnahme darstellt. Halle Berry ("Monster's Ball") ist die erste Schwarze, die einen Oscar erhalten könnte. Im ehemals von Rassismus geplagten Amerika ein wahnsinniger Fortschritt...

Eine weitere Minderheit bei der Verleihung der Acadamy Awards stellen deutsche Darsteller dar. 1929 gewann der Schweizer Emil Jannings ("Tartüff") einen Oscar für seine Darstellung in "Sein letzter Befehl". Doch wichtig war ihm das nicht, er war bei der Verleihung nicht einmal anwesend. Anwärter auf die Statue war 1986 auch Klaus Maria Brandauer ("Jenseits von Afrika"), doch gewonnen hat er nicht. Ebenso wie Armin Mueller-Stahl ("Shine - Der Weg ins Licht"), der 1997 auf der Nominiertenliste stand. Allerdings ist die Sammlung Arnold Richters (der Mann mit den Arri-Kameras) erstaunlich umfangreich. Know How, das sich durchgesetzt hat eben.

In diesem Jahr können wir wieder die Daumen drücken, dass eine der drei Kilogramm schweren Goldstatuen in hiesige Künstlerhände gelangt. Am 15. Februar ging in unserer Redaktion eine wahnsinnig begeisterte E-Mail ein, in der mit den allerliebsten Grüßen Johannes und Alexander von ihrer Nominierung berichteten. Sie sind Anwärter auf den Oscar für den besten Kurzfilm. "Gregors größte Erfindung" ist das Werk von Johannes Kiefer, der damit sein 11 minütiges Regiedebüt ablieferte. In der Hauptrolle Alexander Beyer. Wir werden Sonntagnacht ganz fest an die beiden denken. Eine Auszeichnung könnte schließlich der Start einer großen Karriere sein. Wobei eben dieser Preis letztes Jahr an Regie-Kollegen Florian Gallenberger ging, für "Quiero Ser". Kurz: Wetten können noch abgeschlossen werden.

Foto: Offizielle Oscar-Website

 

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Meryl Streep

Sie hatte als Tania Blixen die bekannteste Farm in Afrika und spielte wie ihre norwegische Kollegin Liv Ullmann die differenziertesten...

 

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Robert Redford

Robert Redford gilt als eines der Sexsymbole Hollywoods schlechthin. Dabei widmete er sich ursprünglich der Malerei, brach sein Studium...