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Jenseits von Tibet - Eine Liebe zwischen den Welten

Dokumentarfilm über die Liebesgeschichte einer deutschen Punkmusikerin und einem tibetischen Lama.


Jenseits von Tibet - Eine Liebe zwischen den Welten

Kaufvideo

Erhältlich seit:
31.01.2002

Dokumentarfilm

Deutschland 2000
Laufzeit: 88 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Santrra Oxyd
Ngawang Gelek
Tara Herbener

Regie: Solveig Klaßen
Salzgeber & Co. Medien

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Jenseits von Tibet - Eine Liebe zwischen den Welten

In Indien begegnen sich 1996 ein tibetischer Lama und Exilant und eine Punkmusikerin aus Berlin, die durch Buddhismus und Zen ihre Drogensucht überwand. Sie verlieben sich, er gibt sein Mönchsgelübde zurück und geht mit ihr nach Deutschland. In einer Berliner Dachwohnung leben Ngawang Gelek und Sandra Herbener mit der dreijährigen Tochter Tara ein selbstgewähltes bescheidenes Glück. Ihrem Alltag und ihrer Vergangenheit folgt die Dokumentarfilmerin Solveig Klaßen, Absolventin der DFFB Berlin, mit unaufdringlichem Kameragestus und zeichnet das Porträt eines Paares, das in sich ruht und sich gefunden zu haben scheint.

In Indien erzählen Sandra und Gelek von ihrer schicksalhaften Begegnung, von Geleks Gefühl, Sandra könne das Karma aus seinem letzten Leben sein. In Berlin betet Gelek in Fußgängerzonen, spricht mit Jüngern. Die gemeinsamen Lieder- und Tanzabende moderiert die Tibetisch sprechende Sandra an, dann zieht sich die Kamera zurück. Am Bodensee zu Besuch bei Sandras Eltern, wo "es sauberer ist als beim Dalai Lama" (Gelek), geht man freundlich distanziert miteinander um. 2000 besuchen Sandra und Tara Geleks Familie in einem tibetischen Hochtal, wo Gelek und sein Vater über die Digitalkamera Grüße über 8000 km austauschen.

Klaßens Dialog der Kulturen über die unterschiedlichen Welten, die das Paar täglich lebt, ist in seiner zurückhaltenden Art sowohl Botschaft an fremdenfeindliche Gesellschaften, als auch Versuch, die zarten Bande einer ungewöhnlichen Liebe aufzuzeigen, ohne alles erklären zu müssen. Klaßen findet zugleich nüchterne und poetische Bilder für ihre Kulturwanderer (Sandra, die auf dem U-Bahnhof Gleisdreieck tibetisch singt, das Paar auf einem Felsen zwischen Himmel und Erde). Mehrere Dokumentarfilmpreise (Leipzig, Graz, Bayerischer "Der junge Löwe") und die Sensibilität des Filmes sollten für Programmkinos Grund genug für den Einsatz sein. ger.

Darsteller:  Santrra Oxyd  
  Ngawang Gelek  
  Tara Herbener  
  Geshe Jeshe Namdak  
  Erich Herbener  
  Heide Hauer  
  Dietmar Sonnhof  
 
Regie:  Solveig Klaßen  
Buch:  Solveig Klaßen  
Musik:  Hannes Perkunder  
Kamera:  Lutz Reitemeier  
Produzent:  Carl-Ludwig Rettinger  
 

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