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Joe Dreck

Deftige Slapstickkomödie um einen White-Trash-Verlierer, der durch eine Radioshow Medienruhm und sein Traumgirl findet.


Joe Dreck

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Erhältlich seit:
20.11.2001

Originaltitel: Joe Dirt

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

David Spade
Dennis Miller
Brittany Daniel

Regie: Dennie Gordon
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Joe Dreck

Joe, im Wohnwagen geboren und als Achtjähriger von seinen Eltern am Grand Canyon ausgesetzt, ist ein vom Leben Gedemütigter. Eines Tages hört die Welt jedoch auf, über den White-Trash-Verlierer Joe Dreck zu lachen, nämlich in dem Augenblick, als er in der Radioshow des sarkastischen DJs Zander Kelly von seiner Suche nach Familie und der unerfüllten Liebe zu Traumgirl Brandy zu erzählen beginnt. Und so wird aus einem liebenswerten Loser mit einem Mal ein Medienstar, dessen Hörfunk-Serie ein Millionenpublikum in seinen Bann zieht.

Deftiger Fäkalhumor bestimmt das Kino-Debüt der TV-Serien-erfahrenen Regisseurin Dennie Gordon ("Dawson's Creek"). In ihrer abgefahrenen Komödie lässt sie denn auch "Saturday Night Live"-Star David Spade in jedes Fettnäpfchen treten und parodiert so nebenbei sämtliche White-Trash-Klischees, die man sich nur denken kann. Der derbe Slapstick-Spaß, der mit Leinwand-Legende Christopher Walken und Musik-Nachwuchs Kid Rock eine interessante Bandbreite besitzt, dürfte insbesondere bei hartgesottenen Genrefans bestens ankommen.

Joe Dreck

Als "ultimative White Trash Komödie" beschreibt der deutsche Verleih die Qualitäten des Kinodebüts von TV-Regisseurin Dennie Gordon und fand damit eine Zuordnung, der man schwer widersprechen kann. Die Abenteuer eines gutherzigen Einfaltspinsels, der sein kulturelles Wohnwagenerbe in Gesicht, Kleidung und Verhaltensweisen zur Schau stellt, ist Slapstick-sattes, zwischen zotigem Klamauk und witzigen Gags angesiedeltes Entertainment, das, wie die Filme Adam Sandlers zeigen, im Kino um Resonanz nicht fürchten muss.

"Joe Dreck" macht sich lustig über den White Trash Kosmos, umarmt aber seinen liebenswerten Repräsentanten, der mit Zottel-Frisur, Koteletten, Latzhose und Linda-Lovelace-T-Shirt in den Achtzigern bei Def Leppard durchaus Roadie-tauglich gewesen wäre, im neuen Jahrtausend aber als Witzfigur verspottet wird. Komiker David Spade, "Saturday Night Live"-Veteran und Kino-Sparringspartner des verstorbenen Klamaukschwergewichts Chris Farley, vermittelt überzeugend die Süße der Einfalt und die Nehmerqualitäten Joe Drecks, der ganz Kalifornien erheitert und schließlich zu Tränen rührt, als er in der Radio Show Zander Kellys (Gift am Gaumen: Dennis Miller) aus seinem Leben erzählt. Während im nostalgisch-mitreißenden Soundtrack Perlen des Westcoast- und Country-Rocks (The James Gang, Doobie Brothers, Lynyrd Skynyrd oder Three Dog Night) die Siebzigerjahre zelebrieren, verliert der achtjährige Joe seine Eltern, als die ihn am Grand Canyon "vergessen", vertreibt sich seine Waisenjahre mit pyromanischen Experimenten an Kühen und lernt schließlich zumindest dem Alter nach erwachsen mit Brandy ("Dawson's Creek"-Verführein Brittany Daniel) das schönste Girl der Welt kennen, bevor er sich auf die Suche nach seiner Familie macht. Der Humor dieser Komödie ist in konsequenter Loyalität zu ihren Wurzeln eher deftig, findet aber im White-Trash ein dankbares Milieu, das von Äußerlichkeiten bis hin zu Paarungsgewohnheiten (Inzest) nichts auslässt. Mit Musiker Kid Rock, der hier sein Filmdebüt feiert, hat "Joe Dreck" darüber hinaus einen Köder für die Kids, mit Gaststar Christopher Walken seinen größten, Qualität versprechenden Namen und mit Brittany Daniel, Jaime Pressly und anderen Dreamgirls die vielleicht größte feminine Beauty-Dichte des Kinojahres. Das dürfte nicht ohne Folgen bleiben. kob.

Darsteller:  David Spade   als Joe Dirt
  Dennis Miller   als Zander Kelly
  Brittany Daniel   als Brandy
  Kid Rock   als Robby
  Adam Beach   als Kicking Wing
  Erik Per Sullivan   als Joe Dirt, jung
  Jaime Pressly   als Jill
  Christopher Walken   als Clem
  Megan Taylor Harvey   als Joes Schwester
  Caroline Aaron   als Joes Mutter
  Fred Ward   als Joes Vater
  Joe Don Baker  
  Gary Busey  
  Blake Clark  
 
Regie:  Dennie Gordon  
Buch:  David Spade  
  Fred Wolf  
Musik:  Waddy Wachtel  
Kamera:  John R. Leonetti  
Produzent:  Robert Simonds  
 

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