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John Q. - Verzweifelte Wut

Sozialmelodram, in dem ein verzweifelter Vater mit einer Geiselnahme im Krankenhaus die Herztransplantation für seinen Sohn erzwingt.


John Q. - Verzweifelte Wut

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Erhältlich seit:
24.04.2009

Originaltitel: John Q.

Drama

USA 2002
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12

Denzel Washington
Robert Duvall
James Woods

Regie: Nick Cassavetes
Warner Home Video Germany

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Oscar-Preisträger und Ausnahmeschauspieler Denzel Washington glänzt in dem emotionsreichen Geiseldrama als verzweifelter Vater, der die lebensnotwendige Herzoperation für seinen kleinen Sohn mit extremen Mitteln zu erzwingen sucht.

Voller Einsatz für seinen Sohn: John Q. Archibald (Washington)

Voller Einsatz für seinen Sohn: John Q. Archibald (Washington)

Mit seinem teuflisch guten Porträt eines korrupten Undercoveragenten in dem brutalen Copthriller "Training Day" erspielte sich Denzel Washington gerade seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller. Statt eines "bad guy" übernimmt er in dem bewegendem Familiendrama "John Q." nun wieder seinen patentierten Rollentypus des sympathischen Jedermann und wartet mit einer weiteren schauspielerischen Glanzleistung auf.

Er verkörpert die verzweifelte Titelfigur John Q. Archibald, ein unterversicherter Fabrikarbeiter, der zunächst alles Menschenerdenkliche versucht, um die nötigen 250.000 Dollar für die Herzoperation seines zehnjährigen Sohnes Mitch auf legale Weise aufzubringen.

Dagegen arbeitet ein herzloses Klinik-Establishment: Anne Heche als knallhart profitorientierte Krankenhausleiterin und James Woods als kotzbrockiger Kardiologe sind nur gegen Vorauskasse zu helfen bereit.

Zunächst noch unbeschwert

Zunächst noch unbeschwert

Das letzte Mittel

Völlig in die Enge getrieben brennt mangels ausreichender Krankenversicherung Johns letzte Sicherung durch, und er nimmt alle Anwesenden in der Notaufnahme als Geiseln. So will er erzwingen, dass Mitch an die oberste Stelle der Organempfängerliste gesetzt wird.

Ein spannender Countdown auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf...

Als Mitch zusammenbricht, gerät Johns Welt aus den Fugen

Als Mitch zusammenbricht, gerät Johns Welt aus den Fugen

Schrei nach Gerechtigkeit

Beste Erinnerungen an den Genreklassiker "Hundstage" mit Al Pacino werden wach, wenn etwa das freundschaftliche Verhältnis zwischen Geiselnehmer und Opfern geschildert wird, der Menschen- und Medienrummel oder der verständnisvolle Detective, hier gespielt von Robert Duvall.

Das Sozialdrama fährt schwere Geschütze gegen das Gesundheitssystem auf und traf im Krankenversicherungs-reformbedürftigen Amerika einen blanken Nerv: Dort haben viele nach wie vor nur unzureichende oder gar keine Versicherung, weil die Beiträge kaum zu bezahlen sind.

Plötzlich hilfsbereit: Dr. Turner überwacht den kleinen Patienten

Plötzlich hilfsbereit: Dr. Turner überwacht den kleinen Patienten

Herzensangelegenheit

Für Regisseur Nick Cassavetes ("Alles aus Liebe") handelt es sich bei dem auch hierzulande brennenden Thema zudem um eine sehr persönliche Angelegenheit, da seine eigene Tochter unter einer schweren Herzkrankheit leidet.

Seine geradlinige Inszenierung heftet sich ihr blutendes Herz für den kleinen Mann plakativ ans dramatische Revers und lässt die Darsteller in bewegenden Szenen die anzuprangernde Ungerechtigkeit des Systems diskutieren.

Cop Grimes (Duvall) zeigt Verständnis

Cop Grimes (Duvall) zeigt Verständnis

Einfach mitreißend

So engagiert wie sich die Story des Dramas präsentiert, so leidenschaftlich agieren auch die Darsteller, allen voran der einmal mehr grandiose Denzel Washington, der in Woods und Heche starke Gegenparts findet.

Eine sympathische, systemkritische "David gegen Goliath"-Geschichte, die mitten ins Herz trifft.

John Q. - Verzweifelte Wut

Für seine diabolisch gute Darstellung eines korrupten Undercoveragenten in dem Copthriller "Training Day" erhielt Denzel Washington jüngst seine vierte Oscar-Nominierung. In dem mit seinem sozialen Anliegen allzu offensichtlichen Melodram "John Q." übernimmt er nun wieder seinen patentierte Rollentypus des sympathischen Jedermanns. Unter der Regie von Nick Cassavetes ("Alles aus Liebe") spielt Washington einen rechtschaffenen Fabrikarbeiter, der sich gezwungen sieht, zu extremen Maßnahmen zu greifen, als die lebensnotwendige Herzverpflanzung seines kleinen Sohnes aus bürokratischen Gründen abgelehnt wird.

Das Drehbuch wurde bereits 1993 von James Kearns verfasst - genau in dem Jahr, als die Clinton-Regierung sich vehement für eine lange überfällige Krankenversicherungsreform einsetzte. Da in dieser Hinsicht bis zum heutigen Tage keine Verbesserungen eingeführt wurden und viele Amerikaner nach wie vor nur über unzureichende oder überhaupt keine Krankenversicherung verfügen, trifft das schwere Geschütze gegen das Gesundheitssystem auffahrende Sozialdrama offensichtlich auch jetzt noch einen Nerv im frustrierten Volk. Für Regisseur Cassavetes handelt es sich bei dem Thema zudem eine sehr persönliche Angelegenheit, da seine eigene Tochter unter einer schweren Herzkrankheit leidet. Seine geradlinige Inszenierung heftet sich ihr blutendes Herz für den kleinen Mann plakativ ans dramatische Revers und lässt die Darsteller in teils leicht surreal anmutenden Szenen die anzuprangernde Ungerechtigkeit des Systems diskutieren. Die Fronten werden in kontrastierender Schwarzweiß-Malerei klar abgesteckt: Auf der einen Seite steht die verzweifelte Titelfigur John Q. Archibald, der zunächst alles Menschenerdenkliche versucht, um die nötigen 250.000 Dollar für die Herzoperation seines zehnjährigen Sohnes Mitch auf legale Weise aufzubringen. Auf der anderen Seite des Sympathiespektrums befindet sich das herzlose Establishment in Gestalt einer knallhart profitorientierten Krankenhausleiterin (Anne Heche) und James Woods als unerbittlicher Kardiologe, die nur gegen Vorauskasse zu helfen bereit sind. In die Enge getrieben - nicht zuletzt durch die hysterische Hilflosigkeit seiner Frau - brennt Johns letzte Sicherung durch: Er nimmt alle Anwesenden in der Notaufnahme als Geiseln, um zu erzwingen, dass Mitch an die oberste Stelle der Organempfängerliste gesetzt wird. Ab diesem Zeitpunkt wird der Vergleich zum maßstabsetzenden Genreklassiker "Hundstage" (und Costa-Gavras' ähnlich didaktischer "Mad City") unvermeidlich. Dabei finden sich nicht nur inhaltliche Parallelen, wie das freundschaftliche Verhältnis zwischen Geiselnehmer und seinen Opfern, dem frenetischen Menschen- und Medienauflauf und einem verständnisvollen Detective (hier Robert Duvall). Auf technischer Ebene gingen die Filmemacher sogar noch einen Schritt weiter, indem sie Schnittleiterin Dede Allen verpflichteten, die bereits in selber Funktion für den Al-Pacino-Thriller von 1976 tätig war. Deshalb kann zwar nicht gerade mit der Komplexität und präzisen Psychologie des Vorbilds gleichgezogen werden, denn dafür ist die Gesellschaftsstudie zu vordergründig und moralfabulierend angelegt. Doch Hauptdarsteller Washington liefert eine weitere überzeugende schauspielerische Glanzleistung und hat zudem die Unterstützung einer großartigen Riege von Nebendarstellern, die das meiste aus ihren teils eindimensionalen Rollen herausholen. Der finale Akt um edle Selbstaufopferung gleitet dann in bloßes Pathos ab, unterstützt vom melodramatisch schmetternden Score, der durchweg unüberhörbar als emotionaler Wegweiser eingesetzt wird. Dem US-Publikum lag die politisch angehauchte David-gegen-Goliath-Story trotz aller Larmoyanz bislang sehr am Herzen. ara.

John Q. - Verzweifelte Wut

Fabrikarbeiter John Q. Archibald ist zum Äusersten entschlossen! Sein Sohn Michael ist schwer erkrankt und benötigt dringend eine
Herztransplantation. Er selbst kann sich die Operation finanziell nicht leisten und die Versicherung will nicht für die Kosten
aufkommen. Eine scheinbar aussichtslose Situation. Als es seinem Sohn immer schlechter geht, sieht John Q. nur einen Ausweg: um
Michaels Leben zu retten, beschließt er kurzerhand, sich in der Notaufnahme des Krankenhauses zu verschanzen und alle Anwesenden als
Geiseln zu nehmen. So will er erzwingen, dass Michael an erster Stelle der Organempfängerliste gesetzt wird. Ihm bleibt wenig Zeit
für seinen Plan. ...Oscar-Preisträger Denzel Washington("Training Day") in einem explosiven Action-Drama, das unter die Haut geht!

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Denzel Washington   als John Q. Archibald
  Robert Duvall   als Grimes
  James Woods   als Dr. Turner
  Anne Heche   als Rebecca Payne
  Ray Liotta   als Polizeichef Monroe
  Kimberly Elise   als Denise Archibald
  Eddie Griffin   als Lester
  Shawn Hatosy   als Mitch
  Daniel E. Smith   als Mike Archibald
  David Thornton   als Jimmy Palumbo
  Ethan Suplee   als Max
  Kevin Connolly   als Steve Maguire
  Paul Johansson   als Tuck Lampley
  Heather Wahlquist   als Julie
  Troy Beyer   als Miriam
  Obba Babatundé   als Sergeant Moody
  Troy Winbush   als Steve
  Laura Harring   als Gina Palumbo
  Larissa Laskin   als Dr. Klein
  Dina Waters   als Debby Utley
  Martha Chaves   als Rosa
  Keram Malicki-Sanchez   als Freddy
 
Regie:  Nick Cassavetes  
Buch:  James Kearns  
Musik:  Aaron Zigman  
Kamera:  Rogier Stoffers  
Produzent:  Mark Burg  
  Oren Koules  
 

John Q. - Verzweifelte Wut in der Fotoshow

 

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