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Kaufvideo
Erhältlich seit:
28.05.2010
USA 2007
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)
Sylvester Stallone
Julie Benz
Matthew Marsden
Regie: Sylvester Stallone
Warner Home Video Germany

Nach "Rocky Balboa" lässt Action-Veteran Sylvester Stallone in fortgesetzter Nostalgiestimmung nun seine zweite Heldenikone wieder auferstehen.
Anno 1982 vergoss der ehemalige Elitesoldat John Rambo beim Überlebenskampf gegen eine korrupte Sheriffmeute im Heimatland erstes Blut, spürte in Teil zwei in Gefangenschaft vergessene Veteranen in Vietnam auf und ward zuletzt vor 20 Jahren beim Freiheitskampf in Afghanistan gesichtet. Nun gibt es per Drehbuchorder von Stallone in Zusammenarbeit mit Art Monterastelli (schrieb den stark an "Rambo" angelehnten "Die Stunde des Jägers") einen neuen internationalen Einsatz für die traumatisierte Tötungsmaschine.
In Thailand lebend schlägt Rambo sich als Schlangenfänger und Bootskapitän durch. Eine Gruppe von idealistischen Ärzten und Wohltätern heuert ihn an, sie ins Bürgerkriegs-gebeutelte Burma (Myanmar) zu schippern. (Der Prolog zeigt zutiefst erschütternde authentische Aufnahmen der kürzlichen Unruhen.) Wie Rambo zuvor befürchtet hatte, werden sie nach seiner Abfahrt von burmesischen Armeesoldaten gekidnappt, die bereits eingangs als abartig gewalttätige Schlächter und Vergewaltiger eingeführt worden sind. Mit Macheten, Maschinengewehren, Landminen, und Raketenwerfern rotten sie ohne Erbarmen für Frauen und Kinder ganze Dörfer aus, wobei die bestialischen Untaten ausgiebig geschildert werden. Eine Gruppe von hartgesottenen internationalen Söldnern soll die Entführten im Auftrag ihrer Hilfsorganisation befreien, doch es ist der von ihnen zunächst verlachte Rambo, der mit den übermächtigen Unmenschen so richtig aufräumt.
Seine Markenzeichen Stirnband, Pfeil und Bogen sowie Messer sind ihm geblieben, seinen Oberkörper hält der mundfaule Muskelprotz mit den melancholischen Augen seinem gesetzten Alter entsprechend allerdings T-Shirt-bedeckt. (In einer schwarzweißen Flashback-Sequenz gibt es dennoch eine unbetuchte Ansicht.) Auch ist der einstige Einzelkämpfer, für den sein Colonel einen Vaterersatz darstellte, endgültig selbst zur Autoritätsfigur herangereift. Er führt den Trupp der jüngeren Söldner (darunter Matthew Mardsen als schnittiger Scharfschütze) bei der nächtlichen Befreiungsaktion im strömenden Regen, die in eine exzessive Kriegsorgie ausartet. Mit massiven Bodycount und brachialer Brutalität scheint Regisseur Stallone beweisen zu wollen, dass er noch nicht auf dem Filmfriedhof für alte Männer gehört und das Actioneisen noch zu schmieden versteht solange es heiß ist. So setzt die menschliche Superkampfmaschine ihren aufrechten Kampf gegen die himmelschreienden Ungerechtigkeiten dieser Erde wahrhaft und wehrhaft (untermalt vom passend emotionsgeladenen Orchesterscore) ohne offensichtliche Ermüdungserscheinungen fort, was ihm zweifelsohne den Respekt seiner alten (und neuen) Fangemeinde einbringen wird. So greift Stallone - auch seiner Karriere betreffend - in abgewandelter Form Rambos Motto auf: "Live for nothing or die for something." ara.
John Rambo (Silvester Stallone) führt ein zurückgezogenes Leben im Norden Thailands. An der Grenze des Landes zu Burma wütet allerdings schon seit 60 Jahren der weltweit längste Bürgerkrieg: der Burmesen-Karen-Konflikt. Rambo, der in den Bergen lebt, und seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf selbst gefangener giftiger Schlangen verdient, hat das Kämpfen jedoch schon lange aufgegeben. Das ändert sich auch nicht als Sanitäter, Rebellen und Flüchtlinge an ihm vorbei durch das vom Krieg zerrüttete Land ziehen. All dies soll sich aber ändern, als eine Gruppe von Missionaren auftauscht und den amerikanischen Fluss-Führer Rambo bitten, sie den Fluss hinauf zu einem Flüchtlingslager zu führen, da Tretminen die Reise dorthin zu gefährlich macht. Sie wollen den dort lebenden, verfolgten Bergstamm Karen mit Medizin, Nahrungsmitteln und Bibeln versorgen. Zögernd willigt Rambo schließlich ein, sie und die anderen Helfer zu führen. Wochen später erfährt Rambo, dass die Missionare nicht vom Flüchtlingslager zurückgekehrt seien, die Helfer aber lebend gesehen worden sind, eingeschlossen in einem burmesischen Armee-Camp. Obgleich Rambos Abneigung gegen Gewalt immer noch allgegenwärtig ist, weiß er, dass seine Hilfe notwendig ist. Was dann folgt, ist der Abstieg in die Hölle auf Erden ...
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Sylvester Stallone | als John J. Rambo | |
|---|---|---|---|
| Julie Benz | als Sarah Miller | ||
| Matthew Marsden | als School Boy | ||
| Ken Howard | als Artur Marsh | ||
| Graham McTavish | als Lewis | ||
| Reynaldo Gallegos | als Diaz | ||
| Jake La Botz | als Reese | ||
| Tim Kang | als En-Joo | ||
| Paul Schulze | als Dr. Michael Bennett | ||
| Regie: | Sylvester Stallone | ||
| Buch: | Sylvester Stallone | ||
| Musik: | Brian Tyler | ||
| Kamera: | Glen MacPherson | ||
| Produzent: | Kevin King | ||
| Avi Lerner | |||
| John Thompson | |||
John Rambo in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch
Star
Sylvester Stallone
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