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John Rambo

In seinem vierten Filmabenteuer unterstützt John Rambo nach 20-jähriger Leinwandabsenz burmesische Bauern bei ihrem Freiheitskampf.


John Rambo

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Erhältlich seit:
27.06.2008

Action

USA 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Sylvester Stallone
Julie Benz
Matthew Marsden

Regie: Sylvester Stallone
Warner Home Video Germany

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Der gestählte Dschungelkämpfer Sylvester Stallone kehrt ins Actioninferno zurück, um mit Schlachterfahrung, Kriegsinstinkt und Firepower entführte Menschenrechtler aus Burma zu befreien.

John Rambo kehrt aus dem Dschungel zurück (Foto: Warner) Großansicht

John Rambo kehrt aus dem Dschungel zurück (Foto: Warner)

Lang ist es her, da erlöste die Ein-Mann-Armee John Rambo (Sylvester Stallone) Afghanistan im Alleingang von der Roten Armee. Die Tage derartiger Propaganda sind vorbei. Heute lebt der ehemalige Vietnamveteran, der das Kämpfen aufgegeben hat, zurückgezogen in den Wäldern Thailands und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf selbstgefangener, giftiger Schlangen. Das ändert sich jedoch, als eine Gruppe Missionare auftaucht und nach dem "amerikanischen Flussführer" sucht.

Sahra (Julie Benz) und Michael Benett (Paul Schulz) bitten Rambo, sie den Fluss hinauf zu einem Flüchtlingslager zu führen, in das sie humanitäre Güter transportieren wollen. Die Hilfe soll dem unterdrückten Volk zugute kommen. Zögernd willigt Rambo ein. Doch dann überfallen burmesische Soldaten die Gruppe und verschleppen sie in ein Armeecamp, wo sie brutal gefoltert werden.

Manche Wege sind schwer zu beschreiten (Foto: Warner) Großansicht

Manche Wege sind schwer zu beschreiten (Foto: Warner)

Hinab in die Hölle

Rambo, der der Gewalt abgeschworen hat, weiß, dass er eingreifen muss. Zusammen mit einer Gruppe Söldnern will er die Missionare befreien. Was er nicht ahnt: Das Unterfangen wird ein Abstieg in die Hölle. Aber dort fühlt sich Stallone (Regie, Drehbuch und Hauptrolle) immer noch am wohlsten. Nach dem famosen Comeback von "Rocky" erlebt die Action-Ikone John Rambo eine neue explosive Feuertaufe.

John Rambo

Nach "Rocky Balboa" lässt Action-Veteran Sylvester Stallone in fortgesetzter Nostalgiestimmung nun seine zweite Heldenikone wieder auferstehen.

Anno 1982 vergoss der ehemalige Elitesoldat John Rambo beim Überlebenskampf gegen eine korrupte Sheriffmeute im Heimatland erstes Blut, spürte in Teil zwei in Gefangenschaft vergessene Veteranen in Vietnam auf und ward zuletzt vor 20 Jahren beim Freiheitskampf in Afghanistan gesichtet. Nun gibt es per Drehbuchorder von Stallone in Zusammenarbeit mit Art Monterastelli (schrieb den stark an "Rambo" angelehnten "Die Stunde des Jägers") einen neuen internationalen Einsatz für die traumatisierte Tötungsmaschine.

In Thailand lebend schlägt Rambo sich als Schlangenfänger und Bootskapitän durch. Eine Gruppe von idealistischen Ärzten und Wohltätern heuert ihn an, sie ins Bürgerkriegs-gebeutelte Burma (Myanmar) zu schippern. (Der Prolog zeigt zutiefst erschütternde authentische Aufnahmen der kürzlichen Unruhen.) Wie Rambo zuvor befürchtet hatte, werden sie nach seiner Abfahrt von burmesischen Armeesoldaten gekidnappt, die bereits eingangs als abartig gewalttätige Schlächter und Vergewaltiger eingeführt worden sind. Mit Macheten, Maschinengewehren, Landminen, und Raketenwerfern rotten sie ohne Erbarmen für Frauen und Kinder ganze Dörfer aus, wobei die bestialischen Untaten ausgiebig geschildert werden. Eine Gruppe von hartgesottenen internationalen Söldnern soll die Entführten im Auftrag ihrer Hilfsorganisation befreien, doch es ist der von ihnen zunächst verlachte Rambo, der mit den übermächtigen Unmenschen so richtig aufräumt.

Seine Markenzeichen Stirnband, Pfeil und Bogen sowie Messer sind ihm geblieben, seinen Oberkörper hält der mundfaule Muskelprotz mit den melancholischen Augen seinem gesetzten Alter entsprechend allerdings T-Shirt-bedeckt. (In einer schwarzweißen Flashback-Sequenz gibt es dennoch eine unbetuchte Ansicht.) Auch ist der einstige Einzelkämpfer, für den sein Colonel einen Vaterersatz darstellte, endgültig selbst zur Autoritätsfigur herangereift. Er führt den Trupp der jüngeren Söldner (darunter Matthew Mardsen als schnittiger Scharfschütze) bei der nächtlichen Befreiungsaktion im strömenden Regen, die in eine exzessive Kriegsorgie ausartet. Mit massiven Bodycount und brachialer Brutalität scheint Regisseur Stallone beweisen zu wollen, dass er noch nicht auf dem Filmfriedhof für alte Männer gehört und das Actioneisen noch zu schmieden versteht solange es heiß ist. So setzt die menschliche Superkampfmaschine ihren aufrechten Kampf gegen die himmelschreienden Ungerechtigkeiten dieser Erde wahrhaft und wehrhaft (untermalt vom passend emotionsgeladenen Orchesterscore) ohne offensichtliche Ermüdungserscheinungen fort, was ihm zweifelsohne den Respekt seiner alten (und neuen) Fangemeinde einbringen wird. So greift Stallone - auch seiner Karriere betreffend - in abgewandelter Form Rambos Motto auf: "Live for nothing or die for something." ara.

John Rambo

"John Rambo" (Silvester Stallone) führt ein zurückgezogenes Leben im Norden Thailands. An der Grenze des Landes zu Burma wütet allerdings schon seit sechzig Jahren der weltweit längste Bürgerkrieg: der Burmesen - Karen Konflikt. Rambo, der in den Bergen lebt, und seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf selbst gefangener, giftiger Schlangen verdient, hat das Kämpfen jedoch schon lange aufgegeben. Das ändert sich auch nicht als Sanitäter, Rebellen und Flüchtlinge an ihm vorbei durch das vom Krieg zerrüttete Land ziehen.
All dies soll sich aber ändern, als eine Gruppe von Missionaren auftaucht und den "Amerikanischen Fluss-Führer" Rambo bitten, sie den Fluss hinauf zu einem Flüchtlingslager zu führen, da Tretminen die Reise dorthin zu gefährlich macht. Sie wollen den dort lebenden, verfolgten Berg-Stamm Karen mit Medizin, Nahrungsmitteln und Bibeln versorgen. Zögernd willigt Rambo schließlich ein, sie und die anderen Helfer zu führen.
Wochen später erfährt Rambo, dass die Missionare nicht vom Flüchtlingslager zurückgekehrt seien, die Helfer aber lebend gesehen worden sind, eingeschlossen in einem Burmesischen Armee-Camp. Obgleich Rambos Abneigung gegen Gewalt immer noch allgegenwärtig ist, weiß er, dass seine Hilfe notwendig.

Was dann folgt ist der Abstieg in die Hölle auf Erden.

Quelle: Warner Home Video

US-Kinotrailer : TV Special + USA-Kinotrailer

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Sylvester Stallone   als John J. Rambo
  Julie Benz   als Sarah Miller
  Matthew Marsden   als School Boy
  Ken Howard   als Artur Marsh
  Graham McTavish   als Lewis
  Reynaldo Gallegos   als Diaz
  Jake La Botz   als Reese
  Tim Kang   als En-Joo
  Paul Schulze   als Dr. Michael Bennett
 
Regie:  Sylvester Stallone  
Buch:  Sylvester Stallone  
Musik:  Brian Tyler  
Kamera:  Glen MacPherson  
Produzent:  Kevin King  
  Avi Lerner  
  John Thompson  

"Rambo 5" als wütendes Finale oder mit jungem Stallone-Nachfolger

Ich bin zu alt für diesen Scheiß!

Auch wenn's ziemlich zwickt im Rücken: John Rambo kehrt noch einmal zurück! (Foto: Warner) Großansicht

Auch wenn's ziemlich zwickt im Rücken: John Rambo kehrt noch einmal zurück! (Foto: Warner)

Das Kultzitat von Danny Glover aus "Lethal Weapon" gilt inzwischen auch für Action-Haudegen Sylvester Stallone. Seit einem Unfall beim Dreh zu "The Expendables" kämpft er mit einer Rückenverletzung und soll keine eigenen Stunts mehr absolvieren. Auch deswegen ist die Arbeit am fünften Film um die Figur, die Stallone einst berühmt gemacht hat, ins Stocken geraten.

Doch tot ist John Rambo nicht - zumindest noch nicht. Denn Drehbuchautor Sean Hood, der unter anderem das wenig erfolgreiche "Conan"-Remake verfasst hat, vermeldet über Twitter, dass Stallone die Arbeit am fünften Spektakel um die legendäre Ein-Mann-Armee nur aufgeschoben habe:

"Momentan steht 'Rambo 5' auf Pause, da Sly gerade 'Expendables 2' fertig macht. Er hat noch nicht entschieden, ob 'R5' ein 'Erbarmungslos' oder eine Staffelübergabe werden soll."

Einmal noch Kawumm zum Finale - oder Wechsel auf die Trainerbank

Damit ist zumindest klar, dass "Rambo V" nicht gänzlich abgeblasen ist, obwohl Sylvester Stallone zwischenzeitlich schon einen Abgesang hatte verlauten lassen. Zwar will Sly mittelfristig raus aus der Rambo-Nummer, aber einen letzten Auftritt hat er wohl noch im Köcher: Die Variante 'Erbarmungslos' aus dem Tweet von Autor Sean Hood läuft dabei auf ein großes Finale für den Veteranen hinaus, in dem er möglicherweise sogar selbst ins Gras beißen muss.

"Übergabe des Staffelstabs" hieße dagegen, dass ein jüngerer Darsteller Sylvester Stallone beerben soll. Auch darüber hatte Sly bereits öffentlich sinniert.

Plan B hätte natürlich klar den Vorteil, dass sich noch weitere Action-Spektakel ins Kino bringen lassen würden - dann vielleicht gewürzt mit kurzen Gastauftritten von Stallone als weisem Mentor á la "Karate Kid".

Stellt sich nur die Gretchenfrage: Wer zum Geier könnte Sylvester Stallone als Rambo beerben?

 

John Rambo in der Fotoshow

 

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