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Johnny English

Als unfreiwilliger Geheimagent rettet Rowan "Mr. Bean" Atkinson in gewohnt katastrophaler Manier die Ehre der britischen Krone.


Johnny English

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Erhältlich seit:
15.09.2011

Komödie

Großbritannien 2003
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 6

Rowan Atkinson
John Malkovich
Natalie Imbruglia

Regie: Peter Howitt
Universal Pictures Germany

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"Mr. Bean" Rowan Atkinson macht im Dienste ihrer Majestät dem smarten James Bond Konkurrenz, mischt den britischen Geheimdienst auf und jagt als schusseliger Agent den Dieb der Kronjuwelen.

Jederzeit bereit zum Einsatz im Dienste Ihrer Majestät (Foto: UIP) Großansicht

Jederzeit bereit zum Einsatz im Dienste Ihrer Majestät (Foto: UIP)

Wenn es seit Jahrzehnten einen Felsen in dieser unsicheren Zeit gibt, dann ist es der Britische Geheimdienst. Hier dürfen Männer noch Männer sein und Bösewichten weltweit die rote Karte zeigen.

Vierzig Jahre stand James Bond im Dienste ihrer Majestät. Jetzt muss sich der smarte Verführer warm anziehen, er kriegt nämlich Konkurrenz. Sein Name ist English, Johnny English. Der kleine Beamte aus dem Innendienst kommt mehr zufällig zur Ehre, das Vaterland zu retten.

Da will sich doch glatt ein grässlicher Fiesling erdreisten, die Kronjuwelen zu klauen. Der Secret Service ist "not amused" und setzt den besten Agenten auf den heiklen Job an, schließlich steht Großbritanniens Ehre auf dem Spiel. Leider guckt der verhinderte Held sich bald die Radieschen von unten an. Damit nicht genug, werden die Beerdigungsgäste mit Bomben ins Jenseits befördert, die Reihen der Agenten lichten sich.

Auch beim Sushi-Essen gilt: Contenance wahren in allen Lebenslagen (Foto: UIP) Großansicht

Auch beim Sushi-Essen gilt: Contenance wahren in allen Lebenslagen (Foto: UIP)

Werbung für den Geheimdienst

Nur einer kommt noch in Frage: Johnny English, nicht gerade ein geistiger Überflieger, aber der einzig Übriggebliebene. Mit Wunder-Auto und Wunder-Waffen geht's auf zum fröhlichen Jagen des durchtriebenen Diebes, der die Preziosen aus dem Tower von London entwendet hat und ganz nebenbei auch noch die Weltsicherheit bedroht.

Man mag es kaum glauben, aber die Idee zu dieser durchgeknallten Bond-Parodie stammt aus der Werbung, aus Spots mit Rowan Atkinson für die Barclaycard. "Mr. Bean" Atkinson schlug seinem Produzenten ein Movie aus den Mini-Movies vor, half den Drehbuchautoren auf die Sprünge und überzeugte Regisseur Peter Howitt, eine Kombination aus Komödie und Spionagefilm auf die Leinwand zu zaubern.

English schreckt nicht einmal vor seiner Heiligkeit zurück (Foto: UIP) Großansicht

English schreckt nicht einmal vor seiner Heiligkeit zurück (Foto: UIP)

Bereit zum Lachen?

An der Seite von Agent English besticht die australische Sängerin Natalie Imbruglia als Girl mit sexy Ausstrahlung und gesundem Menschenverstand, die den quirligen Geheimagenten, der das wilde Handeln dem ruhige Denken vorzieht, manchmal ausbremst. Für die klassische Rolle des abgrundtief schlechten Kerls gab es nur einen: den maliziös lächelnden John Malkovich, ein ebenso diabolischer wie charmanter Verbrecher.

Weltklasse-Komiker Atkinson traktiert mit einer Dauerdosis Humor - mal deftig-heftig, mal "very british" - die Lachmuskeln bis zum Muskelkater. Nach "Austin Powers" und "Die nackte Kanone" ein neuer und erbarmungslos witziger Spaßknaller. Sauertöpfe seien gewarnt - hier residiert Fun in reinster Form. Und wie es sich gehört, rinnt der Martini literweise die Kehle hinunter. Gerührt oder geschüttelt? Egal.

Johnny English

Nachdem James Bond mit Austin Powers bereits von Hollywood ein parodistisches Pendant zur Seite gestellt bekam, nutzt nun auch das Heimatland des längstgedienten Geheimagenten der Filmgeschichte die Möglichkeit, sich mit der Lizenz zum Kalauern an die Erfolgssaga von 007 anzuhängen. Das geschieht unter Aufsicht des versierten Peter Howitt ("Startup") weniger aufwändig und kosmopolitisch als beim Original oder der "Powers"-Reihe, dafür aber mit all dem absurden, zwischen Tati und Farrellys schwankenden Humor, den man sich von Mr. Bean erwarten darf. Denn obwohl Rowan Atkinson als sich maßlos überschätzender Spion der Königin nicht mehr nur stumm, sondern auch verbal in Fettnäpfchen treten darf, ist Johnny English eher mit besagtem fleischgewordenen Strichmännchen als irgendeinem bekannten Filmagenten verwandt.

Für Komödienfans, die spätestens seit dem fulminanten Trailer darauf brennen, "Johnny English" in abendfüllender Mission zu erleben, ist das eine ausgezeichnete Nachricht: Die Gags in dieser Agentenfilm-Komödie kommen am laufenden Band. Das Timing ist ausgezeichnet, und Atkinson weiß genau, wie man Pointen ausreizt, ohne das Blatt zu überreizen (was bisweilen ein Problem bei den "Austin Powers"-Filmen ist). Und auch wenn er glaubt, dem Zeitgeist gerecht werden zu müssen, indem er in schönster Bad-Taste-Komödien-Manier schon mal durch Rohre klettert, die sich als Latrinenabfluss erweisen, steigt der Komödiant nie hinab in die finsteren Niederungen von amerikanischem Komödienausschuss wie "Tomcats" oder "Ohne Worte". Seine Komik entwickelt sich aus der Figur des grauen Buchhalters, der davon träumt, einmal in die Fußstapfen der großen Agenten treten zu können, ohne freilich das Format dafür zu besitzen, und der aberwitzigen Prämisse, dass nach einer von Johnny English ausgelösten Verkettung von Missgeschicken er tatsächlich der einzige Verbliebene ist, der der Krone undercover zu Diensten sein kann.

Somit nimmt eine Fettnäpfchen-Parade sondergleichen ihren Ausgang, in deren Verlauf die Kronjuwelen von dem arroganten Franzosen-Milliardär Pascal Sauvage (John Malkovich suhlt sich mit sichtbarem Vergnügen in allen erdenklichen Schauspielklischees) gestohlen werden - als Teil seines diabolischen Planes, die Queen zum Abdanken zu zwingen und selbst den Thron des Commonwealth zu besteigen. Nichts leichter als das, möchte man glauben, wenn der Gegner ein planloser Dünnbrettbohrer wie Johnny English ist. Doch mit britischer Beharrlichkeit, dem unerschütterlichen Glauben an die eigenen (nicht vorhandenen) Fähigkeiten (siehe Frank Drebin in den "Die nackte Kanone"-Filmen) und der Unterstützung seiner rechten Hand Bough (Ben Miller) sowie einer geheimnisvollen Schönheit (Pop-Beauty Nathalie Imbruglia), die in hautenger Motorradmontur ebenso entzückend aussieht wie im rückenfreien Abendkleid.

Das ist eine perfekte Spielwiese für den hintergründigen und überraschend subtilen Slapstick von Rowan Atkinson, der seinen Möchtegern durch verrückte Verfolgungsjagden und High-Tech-Missionen schickt und dabei keine Gelegenheit auslässt, ihn sich zum Affen machen zu lassen. Wie bei einer Beerdigung, bei der er im Sarg Diebesgut vermutet. Wie bei der Fallschirmlandung auf einem falschen Wolkenkratzer. Wie beim Diebstahl der Kronjuwelen. Wie bei der Krönung von Sauvage, mit der der Film seinen chaotischen Höhepunkt erlebt. Und immer bleibt Johnny English menschlich und trotz seiner Großmannssucht sympathisch, ein Agent Null Null Nix, der seinem Publikum über 90 Minuten hinweg eine gute Zeit besorgt - auch wenn das stetige Gestichel zwischen Briten und Franzosen (mit deutschen Schergen) angesichts gegenwärtiger Weltentwicklungen längst nicht so witzig rüberkommt, wie man sich das während des Drehs wohl ausgemalt hatte. ts.

Johnny English

Rowan Atkinson ist Johnny English, der letzte britische Spion ... und obendrein Großbritanniens allerletzte Hoffnung! Mit tatkräftiger Unterstützung seines Assistenten Bough soll er den geheimnisvollen Raub der britischen Kronjuwelen aufdecken. Nun muss Johnny die Wahrheit herausfinden, ohne dass der Stolz einer ganzen Nation Schaden nimmt.

Quelle: Universal Pictures

- Making of "Johnny English"
- Unveröffentlichte Szenen

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Rowan Atkinson   als Johnny English
  John Malkovich   als Pascal Sauvage
  Natalie Imbruglia   als Lorna Campbell
  Ben Miller   als Bough
  Tim Pigott-Smith   als Pegasus
  Kevin McNally   als Premierminister
  Douglas McFerran   als Vendetta
 
Regie:  Peter Howitt  
Buch:  William Davies  
  Neal Purvis  
  Robert Wade  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Remi Adefarasin  
Produzent:  Mark Huffam  

Natalie Imbruglia beinahe entführt

Riesenschock für Natalie Imbruglia: Die Sängerin und Schauspielerin wäre um ein Haar gestern in London Opfer einer Entführung geworden - auf offener Straße!

Ohne Johnny English beinahe entführt: Natalie Imbruglia Großansicht

Ohne Johnny English beinahe entführt: Natalie Imbruglia

Als äußerst attraktive und schlagkräftige Doppelagentin Lorna Campbell heizt Natalie Imbruglia ab dem 10. April in der Agenten-Parodie "Johnny English" ihren Kontrahenten Rowan Atkinson und John Malkovich kräftig ein. Im echten Leben scheint die Jungschauspielerin und erfolgreiche Sängerin ("Torn") weniger rabiat zu sein.

Um ein Haar wäre sie nun in London nach einem Besuch in einem Club im West End entführt worden. Wie Augenzeugen berichteten, habe ein Unbekannter die zierliche Natalie beim Verlassen des Clubs gepackt und in sein Auto gezerrt.

Glücklicherweise griffen einige Passanten, die auf die laut schreiende und wild um sich schlagende Sängerin aufmerksam wurden, beherzt ein und rissen Imbrulia förmlich aus dem Auto. Der Täter konnte allerdings unerkannt fliehen.

Wie die Polizei bekannt gab, scheint es sich wohl nicht um ein professionell geplantes Verbrechen, sondern eher um die Wahnsinnstat eines durchgedrehten Fans zu handeln.

Natalie Imbruglia hatte, wie ihre Sprecherin bekannt gab, noch eine Weile "weiche Knie", ist aber ansonsten wohlauf.

 

Johnny English in der Fotoshow

 

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Rowan Atkinson

In seiner einzigartigen Mischung aus Chaplin, Keaton, Tati, Lausbub, Loser, Neurotiker und Nervensäge ist der Brite Rowan Atkinson der...

 

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John Malkovich

Vom Schauspielstil her eher europäisch introvertiert und psychologisch differenziert seine Rollen auslotend, ist John Malkovich seit 1999...