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Josie and the Pussycats

Aufgedrehte Liveaction-Adaption der populären Zeichentrickserie aus den 70er Jahren über eine Mädchenband, die die Weltherrschaft von geldgierigen Konzernen vereitelt.


Josie and the Pussycats

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Erhältlich seit:
23.07.2007

Komödie

USA/Kanada 2001
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

Rachael Leigh Cook
Tara Reid
Rosario Dawson

Regie: Deborah Kaplan, ...
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Josie and the Pussycats

Weil der dubiose Musikmanager Wyatt Frame zufällig nach einer neuen Gruppe sucht, bietet er den drei Punk-Rock-Ladies Josie, Melody und Val, die er gerade beinahe mit seinem Wagen überfahren hätte, einen lukrativen Plattenvertrag an. Josie and the Pussycats, so ihr Band-Name, lassen sich vom Anfangserfolg blenden und merken dabei nicht, dass ihre Musik mit Botschaften unterlegt wird, die die Leute in Konsumzombies verwandeln. Doch als ihre Freundschaft zu zerbrechen droht, gehen die Girlies in die Offensive und zeigen ihre Krallen.

Überdrehte Liveaction-Variante der populären Archie-Comics aus den sechziger Jahren, die das Regie-Duo Deborah Kaplan und Harry Elfont als peppiges Pop Movie mit fetzigen Songs und attraktiven Darstellerinnen in Szene gesetzt hat. Während Jung-Stars wie Rachael Leigh Cook ("Eine wie keine") oder "American Pie"-Girl Tara Reid als Blickfang dienen, lassen die Macher nichts unversucht, um Kritik an der Kommerzialisierung der Teenie-Szene zu üben. Eine flotte Musik-Komödie mit Hirn - exakt auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten.

Josie and the Pussycats

Bevor Joan Jett und ihre damalige Band The Runaways ab Mitte der siebziger Jahre als erste kommerzielle Girlrockband für Furore sorgten, waren jugendliche Comicfans in den Swinging Sixties von dem animierten Mädchentrio "Josie and the Pussycats" begeistert. Dabei handelte es sich um ein Spin-Off der populären "Archie"-Comics, das später für die Hanna-Barbera-TV-Serien "Josie And The Pussycats" (1970) und "Josie And The Pussycats In Outer Space" (1972) adaptiert wurde. Im neuen Jahrtausend heißt es jetzt "Spinal Tap" meets Riot-Grrrlie-Poppunk, wenn das Autoren/Regisseur-Duo Deborah Kaplan und Harry Elfont ("Can't Hardly Wait") seine attraktiven Stars Rachael Leigh Cook ("Conspiracy.com"), Tara Reid ("American Pie") und Rosario Dawson ("Kids") durch eine aufgedrehte Liveaction-Version schickt.

Begonnen wird die poppig-schrille Teen/Zeitgeistkomödie mit einer treffsicheren Parodie auf aktuelle Boybands. Nach einer herrlich stereotypen Songeinlage zanken sich die hohlköpfigen Charttopper Dujour im Privatjet über Belanglosigkeiten, als ihr Manager Wyatt Frame (Alan Cumming vergnüglich als schmieriger Schleimer) per Fallschirm einen Abgang macht. Seine Supergruppe in den ewigen Jagdgründen wähnend macht er sich auf der Suche nach der nächsten Eintagsfliege, um die exaltierte Präsidentin von MegaRecords (Indie-Darling Parker Posey) bei Laune zu halten. Sein neues Projekt läuft ihm direkt über den Zebrastreifen entgegen: die drei süßen Girlies Josie (Rachael Leigh Cook als singende Gitarristin), Val (Rosario Dawson mimt die resolute Bassistin) und Melody (Tara Reid bearbeitet das Schlagzeug), die ihren punkig angehauchten Glamrock vergeblich unter das konsuminfizierte Kleinstadtpublikum zu bringen versuchen. Das ändert sich über Nacht, als sie durch die MegaRecords-Marketingmaschine gedreht werden und ihre Single innerhalb einer Woche die Nummer eins der Hitparade belegt. Die Miezekätzchen ahnen zunächst nicht, dass ihre Musik mit unterbewussten Botschaften unterlegt ist, die die Leute in hirnlose Konsumzombies verwandelt. Doch als ihre Freundschaft an - ebenfalls per Gehirnwäsche herbeigeführten - Egoproblemen zu zerbrechen droht, stellen sich die Pussies auf ihre samtigen Hinterpfoten und fahren ihre Krallen aus.

Die von R&B-Produzent Kenneth "Babyface" Edmonds produzierten Songs der Pussycats (der Gesang stammt tatsächlich von 'Letters To Cleo'-Sängerin Kay Hanley, während die Schauspielerinnen den Chor beisteuerten) gehen gut ins Ohr und kommen vor allem bei den Konzertszenen blendend zum Einsatz, die von den zuvor "völlig unmusikalischen" Protagonistinnen recht ordentlich auf und über die Bühne gebracht werden. Auch inhaltlich ist das peppige Popart-Movie auf der Höhe der Zeit: Das Musikgeschäft wird für die Austauschbarkeit und Oberflächlichkeit seiner künstlich kreierten Stars und die brachiale Ausbeutung der Fans aufs Korn genommen. Die clever gestrickte Konsumsatire möchte zeigen, wie kreative Individualität von krassem Kommerzialismus erstickt wird. Und um dies unmissverständlich und anschaulich zu demonstrieren, findet das womöglich aufwändigste Product Placement aller Zeiten statt. Logos verschiedener Konzerne wie Revlon, Starbucks oder McDonald's sind omnipräsent. MTV (wo in den USA ausgiebig Werbung für den Film betrieben wurde) wird als Teil der ganzen Teenexploitation-Maschinerie präsentiert, und MTV-Moderator Carson Daly (Reids Verlobter) taucht als er selbst auf, allerdings mit mörderischen Motiven. Tempomäßig geht es flott zur Sache, das Produktionsdesign gleicht einem gelackten Werbespot, und selbst an einem romantischen Subplot mit einem niedlichen Boy (Gabriel Mann) mangelt es nicht. Die Spitzen auf Konsumgeilheit treffen ins Schwarze, doch eine gewisse Doppelmoral legt nahe, dass man der Zielgruppe von konsumkräftigen Kiddies und Teens vielleicht nicht allzu stark auf die in Markensportschuhe zu steckende Füsse treten wollte. ara.

Josie and the Pussycats

Josie, Melody und Val sind Freundinnen, seit sie denken können. Und sie wollen hoch hinaus: an der Spitze der Charts! Die Frage ist nur - wie? Doch "Josie and the Pussycats" haben nicht nur Witz, Charme und ein Näschen für mitreißende Songs, sie haben auch ziemlich viel Glück. Das kommt in Gestalt von Wyatt Frame, einem Band-Manager auf der Suche nach jungen Talenten. Frame macht die Girl-Band über Nacht zu Stars. Das Publikum tobt vor Begeisterung. Die drei scheinen am Ziel ihrer Wünsche zu sein - bis sie merken, worum es ihren Produzenten wirklich geht...

Quelle: Fox

" Featuertte "Backstage Pass"
" Musik-Video "3 Small Worlds"
" Dujour Musik-Video "Backdoof Lover" & "Around the World"
" Bisher unveröffntlichte Szenen
" Original Kino-Trailer

Quelle: Fox

Darsteller:  Rachael Leigh Cook   als Josie McCoy
  Tara Reid   als Melody Valentine
  Rosario Dawson   als Valerie Brown
  Alan Cumming   als Wyatt Frame
  Parker Posey   als Fiona
  Gabriel Mann   als Alan M. Mayberry
  Paulo Costanzo   als Alexander Cabot
  Missi Pyle   als Alexandra Cabot
  Tom Butler   als Agent Kelly
  Carson Daly   als Carson Daly
 
Regie:  Deborah Kaplan  
  Harry Elfont  
Buch:  Deborah Kaplan  
  Harry Elfont  
Musik:  John C. Frizzell  
Kamera:  Matthew J. Libatique  
Produzent:  Marc E. Platt  
  Tracey E. Edmonds  
  Chuck Grimes  
  Tony DeRosa-Grund  
 

Josie and the Pussycats in der Fotoshow

 

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Features

 

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Rosario Dawson

Amerikanische Schauspielerin. Buchstäblich auf der Straße entdeckt und mit ihrem attraktiven Aussehen eine der erotischten jungen Frauen im...

 

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Alan Cumming

Schottischer Schauspieler, Regisseur, Autor und Musiker. Am bekanntesten sind seine Nebenrollen als Computerfreak Boris Grishenko in "James...