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Judge Dredd

Furioses Hollywood-Debüt und aufwendiges Special-Effects-Spektakel des jungen Briten Danny Cannon, der diesen knallharten Science-Fiction-Thriller nach den populären Comic-Heften inszenierte.


Judge Dredd

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Erhältlich seit:
26.11.2010

Science Fiction/ Action

USA 1995
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 16

Sylvester Stallone
Armand Assante
Diane Lane

Regie: Danny Cannon
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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Judge Dredd

Im Nordamerika des 22. Jahrhunderts leben die Menschen in drei Mega-Städten zusammengepfercht, in denen Anarchie und Chaos herrschen. Elite-Cops fungieren gleichzeitig als Richter, Geschworene und Vollstrecker. Der beste unter ihnen ist Judge Dredd, das Produkt eines geheimen DNA-Experiments. Sein Bruder, der Kriminelle Rico, will Dredd aus dem Verkehr ziehen und hängt ihm einen Mord an. Von nun an muß Dredd - von allen gejagt - auf eigene Faust um Recht und Ehre kämpfen.

Furioses Hollywooddebüt und aufwendiges Spezial-Effekte-Spektakel des jungen Briten Danny Cannon ("The Young Americans"), der diesen knallharten Science-fiction-Thriller nach den populären Comic-Heften inszenierte. Die explosive Mischung aus "Demolition Man" und "Terminator" lebt vor allem von den unzähligen technischen Kabinettstückchen und dem heldenhaften Sylvester Stallone in der Titelrolle. Ideales Futter für die zahlreichen Actionfans.

Judge Dredd

Wie die etwas banale US-Boxoffice-Enttäuschung "Vernetzt - Johnny Mnemonic" zeichnet auch der HighTech-Futurethriller "Judge Dredd" eine düstere Zukunftsvision, die in diesem Fall jedoch mit fulminanter Action, perfektem Produktionsdesign und anspruchsvollen technischen Gimmicks aufwartet. Die Titelrolle wurde mit dem gegenwärtig nach wie vor höchstbezahlten Actionstar Sylvester Stallone besetzt, der sich bei "Demolition Man" bereits auf vergleichbarem Terrain bewegte. Das von den Actionspezialisten William Wisher ("Terminator 2") und Steven de Souza ("Stirb langsam") verfaßte, emotional weitgehend indifferente Drehbuch, basiert auf den populären SciFi-Comicheften "2000 A.D.: Judge Dredd", die der junge Brite Danny Cannon, der erst 1993 mit dem Thriller "The Young Americans" sein vielgelobtes Regiedebüt gab, bereits als Neunjähriger begeistert verschlang. Cannon, Produktionsdesigner Nigel Phelps und ein umfangreiches Team benötigten fast ein Jahr, um den innovativen Future-Look mit seinen eindrucksvollen Sets und technischem Zubehör zu kreieren. Dabei wurden keinerlei Modelle oder Miniaturen verwendet, was das Budget angeblich in die Nähe von 80 Millionen Dollar rückte. Dafür muß sich das Ergebnis aber auch nicht hinter den oft kopierten SciFi-Meilensteinen "Blade Runner" und "Star Wars" verstecken. Nordamerika, 22. Jahrhundert: die katastrophengebeutelte Erde ist verwüstet, die Menschen leben in drei Mega-Städten zusammengepfercht, in denen Anarchie und Chaos herrschen. Das traditionelle Rechtssystem ist längst zusammengebrochen, Elite-Cops sind nunmehr Richter, Geschworene und Vollstrecker in Personalunion. Der beste unter ihnen ist Judge Dredd, das Produkt des streng geheimen "Janus"-DNA-Experiments. Gleichzeitig wurde damals der Vollblutkriminelle Rico (Armand Assante) entwickelt, der mit Hilfe des korrupten Rechtsrats- Mitglieds Griffin (Jürgen Prochnow) aus der Strafkolonie zurückkehrt, um seine teuflischen Pläne zu realisieren. Judge Dredd wird intriganterweise ein Mord angehängt, woraufhin er entrüstet erklärt: "Ich bin das Gesetz!" und in dieser Funktion läßt er sich in Folge durch nichts aufhalten (darunter eine Gang von Outlaw-Kannibalen, die dem "Texas Chainsaw Massacre" entsprungen sein könnten), um zu seinem Recht zu kommen. Als überzeugend amüsanter Sidekick fungiert der "Saturday Night Live"-Komiker Rob Schneider, der sich als erquickliche Ergänzung zum stoisch-steif wirkenden Stallone erweist. In der patenten weiblichen Hauptrolle als Richterin und Dredds Loveinterest ist Diane Lane zu sehen. Darüber hinaus wird die solide Besetzung von Max von Sydow als Chief Justice und Joan Chen, die sich mit Lane einen fetzenfliegenden Damen-Fight liefert, glänzend abgerundet. Die Uniformen mit vielen Goldakzenten und überdimensionalen Schulterverzierungen wurden vom Modefürsten Gianni Versace entworfen und erscheinen wie ein optimistischer Farbklecks in der desolaten Umwelt. Besonders bemerkenswert sind die fliegenden Motorräder, die sogar das Interesse von NASA-Experten erweckten, und die stimmaktivierte 14-Stufen-Waffe. Die Musik von Alan Silvestri fügt sich nahtlos ein, wenn auch die Soundeffekte teilweise etwas zu bombastisch ausgefallen sind. Alles in allem ein opulentes Action-Epos mit biblischen Untertönen, dessen Gewalttätigkeit sich in vergleichsweise moderatem Ausmaß hält. ara.

Judge Dredd

Sylvester Stallone sorgt für Recht und Ordnung in einem actiongeladenen SciFi-Spektakel nach der erfolgreichen Comicvorlage!

Man schreibt das dritte Jahrtausend. Nukleare Kriege und ökologische Katastrophen haben die Erde verwüstet. Die Menschen leben in Mega-Städten zusammengepfercht, in denen Anarchie und Chaos herrschen. Die Lösung: Machtvolle Kampfmaschinen wurden kreiert und ausgestattet mit allumfassender Macht: Recht, Gesetz und Justiz in einer Hand - die Judges. In Mega City One lebt der beste unter ihnen - Judge Dredd (Sylvester Stallone), das Produkt eines geheimen DNA-Experiments. Sein Bruder Rico (Armand Assante) will die Herrschaft an sich reißen. Dazu muss er zuerst Dredd aus dem Verkehr ziehen und hängt ihm einen Mord an. Von nun an muss Dredd auf eigene Faust um Recht und Ehre kämpfen. Um seine Unschuld zu beweisen, flieht er aus dem Gefängnis, denn alle Beweise sprechen gegen ihn.

Quelle: Tobis

Laufzeit Bonusmaterial ca. 56 Minuten
- Making Of (Deutsch)
- Making Of (Englisch)
- Featurette
- Internationale Kinotrailer & TV-Spots

Quelle: Tobis

Darsteller:  Sylvester Stallone  
  Armand Assante  
  Diane Lane  
  Rob Schneider  
  Joan Chen  
  Jürgen Prochnow  
  Max von Sydow  
  Joanna Miles  
  Balthazar Getty  
  James Remar  
  Scott Wilson  
 
Regie:  Danny Cannon  
Buch:  William Wisher  
  Steven E. de Souza  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  Adrian Biddle  
Produzent:  Charles Lippincott  
  Beau E.L. Marks  

"Judge Dredd": Remake mit Karl Urban

Statt auf der Brücke der Enterprise nimmt Karl Urban demnächst aller Voraussicht nach in einem Spezial-Land-Rover Platz. Der Neuseeländer soll Sylvester Stallone in "Judge Dredd" beerben.

Science-Fiction ist sein Ding: Karl Urban (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Science-Fiction ist sein Ding: Karl Urban (Foto: Kurt Krieger)

Im Kinoerfolg "Star Trek" peppelte Karl Urban als Allroundmediziner Pille kränkelnde Crewmitglieder der Enterprise wieder auf. Nun soll der 38-Jährige als nicht zimperlicher Zukunftscop Judge Dredd für Ordnung auf der Erde sorgen. 1995 kümmerte sich Rocky-Schwergewicht Sylvester Stallone um die ordentliche Verbrecherbeseitigung. Nun plant DNA Films eine Neuauflage des Actionbretts, das auf der Comicserie "2000 A.D." basiert.

Die Finanzierung des 50 Millionen Dollar teuren "Judge Dredd"-Revivals ist bereits in trockenen Tüchern. "Judge Dredd" spielt in einer Welt voller Gewalt, in der der Titelheld in Personalunion als Richter, Geschworener und Vollstrecker auftritt.

Sprechverbot für Karl Urban

"Ich darf zu diesem Zeitpunkt nicht zu viel verraten", äußert sich Karl Urban zu den Gerüchten und erzählt weiter: "Aber es sieht gut aus. Er ist ein überragend kultige Comic-Figur. Das ist eine Welt, die ich kenne. Es wäre ein Privileg und eine Ehre für mich, das zum Leben zu erwecken."

Die Regie soll Pete Travis übernehmen, um das Drehbuch kümmert sich Alex Garland ("28 Tage").

 

Judge Dredd in der Fotoshow

 

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Sylvester Stallone

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