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Jumper

High-Concept-Action mit effektreicher Fantasy für ein junges bzw. junggebliebenes Publikum.


Jumper

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Start: 22.08.2008

Action/ Science Fiction

USA 2007
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 12

Hayden Christensen
Samuel L. Jackson
Jamie Bell

Regie: Doug Liman
Kinowelt

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Für einen Jumper gibt es keine Ruhe, sondern nur Adrenalinkicks (Foto: Kinowelt) Großansicht

Für einen Jumper gibt es keine Ruhe, sondern nur Adrenalinkicks (Foto: Kinowelt)

"Wir haben alles aus dem Science-Fiction-Film herausgepresst, was es herauszupressen gab." Dieses Verdikt stammt aus berufener Quelle - Regisseur Ridley Scott, der dem Genre mit "Blade Runner" und "Alien" zwei entscheidende Impulse verpasste. Doch Doug Liman scheint ihm mit "Jumper" eine Antwort geben zu wollen. Denn sein futuristischer Actionstreifen zeigt Szenarien, wie sie tatsächlich noch nicht auf der Leinwand zu sehen waren.

Das Konzept wirkt auf den ersten Blick einfach: Der junge Held findet zufällig heraus, dass er sich per Teleportation von einem Ort der Erde zum anderen versetzen kann - ob in den Tresorraum von Banken, die Straßen von Tokio oder auf den Kopf der Sphinx. Die Verfilmung des gleichnamigen SciFi-Romans von Stephen Gould nutzt dieses Konzept für verblüffende Sequenzen, etwa wenn eine Verfolgungsjagd in Sekundenschnelle über den ganzen Globus führt.

Doch das sind keineswegs visuelle Gimmicks. "Jumper" baut wie die Vorlage eine ganze Mythologie auf - einschließlich einer Jahrhunderte alten Organisation, die alle superheldenhaften Sprung-Begabten zur Strecke bringen will.

Cox macht Jagd auf David (Foto: Kinowelt) Großansicht

Cox macht Jagd auf David (Foto: Kinowelt)

Viel mehr als Star Wars

Hauptdarsteller Hayden Christensen ist bereits Science-Fiction-erprobt, diese neue Saga indes wirkt zukunftsträchtiger als die "Star Wars"-Prequels. Handlungsfäden werden angesponnen, die geradezu eine Fortsetzung fordern. Und anders als Jedi-Vater Lucas verfügt Doug Liman über filmische Mittel, die sich eben nicht nur auf digitale Trickbilder beschränken.

Schon in "Bourne Identität" und "Mr. und Mrs. Smith" zeigte er sich als Spezialist für temporeiche Action-Sequenzen. Die treibt er im Highspeed-Kosmos von "Jumper" auf die Spitze. So könnte seine Adaption zum Kultfilm für die Google-Earth-Generation werden, die sich per Mausklick um die Welt befördert. Wobei er klug genug ist, seinen Helden nicht nur in lebensgefährliche Kämpfe, sondern auch eine bittersüße Liebesgeschichte zu verstricken. "Jumper" ist der Beweis: Das Genre ist noch lange nicht ausgepresst.

David Rice hatte sich immer für einen ganz normalen Typen gehalten, bis er mit 15 seine Fähigkeit zu springen entdeckt. Binnen Sekunden kann er sich an jeden beliebigen Ort der Welt teleportieren. Die perfekte Methode, seinem tristen Elternhaus zu entkommen und bei einem Zwischenstopp im Banktresor gleich noch das nötige Kleingeld für ein Luxusleben in New York einzusammeln. David genießt seine neue Mobilität in vollen Zügen: Morgens zum Surfen nach Hawaii, mittags Lunch auf dem Kopf der Sphinx und abends ein Abstecher in die Londoner Clubszene. Als er den abgebrühten Griffin kennenlernt, stellt sich heraus, dass er längst nicht der einzige Jumper ist. Doch sein Leben ist in höchster Gefahr. Die hochspezialisierte Geheimorganisation der Paladinen will Menschen wie David auslöschen - und ihr skrupelloser Anführer Cox ist ihm ganz dicht auf den Fersen ...

Quelle: Kinowelt

Audiokommentar von Regisseur Doug Liman, Drehbuchautor/Produzent Simon Kinberg und Produzent Lucas Foster, Trailer

Quelle: Kinowelt

Jumper

Regie:  Doug Liman  
Buch:  Simon Kinberg  
  David S. Goyer  
  Jim Uhls  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Barry Peterson  
Produzent:  Lucas Foster  
  Simon Kinberg  
  Arnon Milchan  
  Jay Sanders  
 
Darsteller:  Hayden Christensen   als David
  Samuel L. Jackson   als Roland
  Jamie Bell   als Griffin
  Rachel Bilson   als Millie
  Diane Lane   als Mary
  Michael Rooker   als William
  Max Thieriot   als Der junge David
  AnnaSophia Robb   als Die junge Millie

Hayden Christensen ist Superman

Adam Brody hat sich in einer Bar verplappert.

Hayden als neuer Superman? (Foto: Kinowelt, Warner) Großansicht

Hayden als neuer Superman? (Foto: Kinowelt, Warner)

Die "Justice League of America" hat einen neuen Superman - Hayden Christensen. Das zumindest soll Adam Brody nach ein paar Gläsern Bier in einer Bar in Kanada verraten haben, wo am Film gearbeitet wird. Brody erzählte einem Fan von seinem neuen Film und zählte alle Schauspieler und ihre Rollen auf, inklusive Hayden als Superman.

Vielleicht wollte sich Adam Brody damit allerdings nur einen Scherz erlauben. Er und Christensen verstehen sich angeblich nicht besonders gut. Denn seit "Jumper" wird Hayden eine Romanze mit Rachel Bilson nachgesagt, die zuvor drei Jahre mit Brody liiert war.

Hang zum Übernatürlichen

Christensen hat bis jetzt seine größten Erfolge mit den Filmen verzeichnet, in denen er übernatürliche Kräfte besaß. In "Star Wars: Episode II" und "Episode III" verkörperte er den jungen Anakin Skywalker, der später als Darth Vader Galaxien unsicher machte. In seinem aktuellen SciFi-Kracher "Jumper" spielt er einen Jungen, der herausfindet, dass er die Fähigkeit besitzt zu teleportieren. Als Superman würde Christensen natürlich fliegen statt springen.

 

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