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Jumper

High-Concept-Action mit effektreicher Fantasy für ein junges bzw. junggebliebenes Publikum.


Jumper (Limited Steel Edition)

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Erhältlich seit:
23.01.2009

Action/ Science Fiction

USA 2007
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Hayden Christensen
Samuel L. Jackson
Jamie Bell

Regie: Doug Liman
Kinowelt Home Entertainment

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In 80 Sekunden um die Welt - Regisseur Doug Liman möbelt das Science-Fiction-Genre auf und legt den Grundstein für eine neue Film-Saga.

Für einen Jumper gibt es keine Ruhe, sondern nur Adrenalinkicks (Foto: Kinowelt) Großansicht

Für einen Jumper gibt es keine Ruhe, sondern nur Adrenalinkicks (Foto: Kinowelt)

"Wir haben alles aus dem Science-Fiction-Film herausgepresst, was es herauszupressen gab." Dieses Verdikt stammt aus berufener Quelle - Regisseur Ridley Scott, der dem Genre mit "Blade Runner" und "Alien" zwei entscheidende Impulse verpasste. Doch Doug Liman scheint ihm mit "Jumper" eine Antwort geben zu wollen. Denn sein futuristischer Actionstreifen zeigt Szenarien, wie sie tatsächlich noch nicht auf der Leinwand zu sehen waren.

Das Konzept wirkt auf den ersten Blick einfach: Der junge Held findet zufällig heraus, dass er sich per Teleportation von einem Ort der Erde zum anderen versetzen kann - ob in den Tresorraum von Banken, die Straßen von Tokio oder auf den Kopf der Sphinx. Die Verfilmung des gleichnamigen SciFi-Romans von Stephen Gould nutzt dieses Konzept für verblüffende Sequenzen, etwa wenn eine Verfolgungsjagd in Sekundenschnelle über den ganzen Globus führt.

Doch das sind keineswegs visuelle Gimmicks. "Jumper" baut wie die Vorlage eine ganze Mythologie auf - einschließlich einer Jahrhunderte alten Organisation, die alle superheldenhaften Sprung-Begabten zur Strecke bringen will.

Cox macht Jagd auf David (Foto: Kinowelt) Großansicht

Cox macht Jagd auf David (Foto: Kinowelt)

Viel mehr als Star Wars

Hauptdarsteller Hayden Christensen ist bereits Science-Fiction-erprobt, diese neue Saga indes wirkt zukunftsträchtiger als die "Star Wars"-Prequels. Handlungsfäden werden angesponnen, die geradezu eine Fortsetzung fordern. Und anders als Jedi-Vater Lucas verfügt Doug Liman über filmische Mittel, die sich eben nicht nur auf digitale Trickbilder beschränken.

Schon in "Bourne Identität" und "Mr. und Mrs. Smith" zeigte er sich als Spezialist für temporeiche Action-Sequenzen. Die treibt er im Highspeed-Kosmos von "Jumper" auf die Spitze. So könnte seine Adaption zum Kultfilm für die Google-Earth-Generation werden, die sich per Mausklick um die Welt befördert. Wobei er klug genug ist, seinen Helden nicht nur in lebensgefährliche Kämpfe, sondern auch eine bittersüße Liebesgeschichte zu verstricken. "Jumper" ist der Beweis: Das Genre ist noch lange nicht ausgepresst.

Jumper (Limited Steel Edition)

Mit vielversprechenden Jungstars besetzte High-Concept-Action, in der Doug Liman seinen Sinn für effektreiche Fantasy und modern-juveniles Entertainment beweist.

Nominell ist "Jumper" ein Science-Fiction-Thriller, aber eigentlich sollte man ihn als frisches und zeitgemäßes Superhelden-Abenteuer betrachten. Definitiv weniger Science als Fiction ist die Fähigkeit eines Jungen: Er kann binnen Sekunden an jeden Ort der Welt teleportieren. Basierend auf dem 1992 erschienenen Roman von Steven Gould, arbeitete unter anderem Comic-Profi David S. Goyer ("Batman Begins") an dem Drehbuch, das Doug Liman als flotte Schnurre umsetzt, die ihre Prioritäten in der Liebes- und Lebensgeschichte hat und Effekte sinnvoll integriert. Wie in den Hits "Die Bourne Identität" und "Mr. & Mrs. Smith" findet Liman einen Stil, der zur Geschichte passt und diesmal ein junges, aber nicht infantiles Publikum anspricht, das nichts gegen ein wenig Game-Feeling im Kino einzuwenden hat. Die zugrunde liegende Mythologie - Paladins jagen Jumper - bleibt fast ausgespart, so wie der Plot stets nur so viel an Informationen preisgibt, wie für den Fortgang unabdingbar ist.

Mit 15 entdeckt David (Hayden Christensen, ein junger Ben Affleck mit dunklem Geheimnis, das ihn schon zum Darth Vader prädestinierte) seine Gabe zu springen, doch wo die "Heroes" mit ihrem Schicksal hadern, gönnt er sich fortan bedenkenlos ein All-Inclusive Leben - Egoismus statt Weltrettung. Musste er als Schulaußenseiter kurz vor dem Ertrinken vor der innig verehrten Millie ("O.C. California"-Summer Rachel Bilson) und seinem gewalttätigen Vater (Michael Rooker als Grobklotz) fliehen, richtet er sich bald in seiner neuen Luxus-Existenz in New York ein. Kaum kann er seine Sprünge kontrollieren, räumt er damit Banktresore aus, um wie ein Yuppie vollendet hedonistisch morgens in Australien zu surfen, abends in Londoner Nobelclubs Frauen abzuschleppen: die totale Mobilität.

Derweil hat sich der dubiose Cox (Samuel L. Jackson mit weißer Dennis-Rodman-Frisur) auf seine Fersen geheftet. Dessen Geheimorganisation fängt und tötet Menschen wie David - von denen gibt es nämlich mehr, zum Beispiel Griffin (Jamie Bell, vernarbt an Körper und Seele). Als David zu seiner Jugendliebe Millie zurückkehrt und sie auf Romantik-Tour nach Rom einlädt, kommt es im Kolosseum zum lebensgefährlichen Duell, hochentwickelte Elektroschocker und "Ghostbusters"-würdige Instrumente gegen die Sprungtechnik von David und dem unfreiwillig mit ihm kooperierenden Griffin, was für Tempo sorgt: Schwindelerregende Sprünge im Sekundentakt verleihen der Action einen Irrwitz, wie ihn sonst nur Computerspiele entwickeln. Das lässt so manchen Hüpfer in der Dramaturgie vergessen, bietet einwandfreies Entertainment mit Dynamik, guten Darstellern und einer trotz vieler tragischen Ansätze leicht bekömmlichen Story, die keinem weh tut. tk.

Jumper (Limited Steel Edition)

David Rice hatte sich immer für einen ganz normalen Typen gehalten, bis er mit 15 seine Fähigkeit zu springen entdeckt. Binnen Sekunden kann er sich an jeden beliebigen Ort der Welt teleportieren. Die perfekte Methode, seinem tristen Elternhaus zu entkommen und bei einem Zwischenstopp im Banktresor gleich noch das nötige Kleingeld für ein Luxusleben in New York einzusammeln. David genießt seine neue Mobilität in vollen Zügen: Morgens zum Surfen nach Hawaii, mittags Lunch auf dem Kopf der Sphinx und abends ein Abstecher in die Londoner Clubszene. Als er den abgebrühten Griffin kennenlernt, stellt sich heraus, dass er längst nicht der einzige Jumper ist. Doch sein Leben ist in höchster Gefahr. Die hochspezialisierte Geheimorganisation der Paladine will Menschen wie David auslöschen - und ihr skrupelloser Anführer Cox ist ihm ganz dicht auf den Fersen ...

Quelle: Kinowelt

Audiokommentar von Regisseur Doug Liman, Drehbuchautor/Produzent Simon Kinberg und Produzent Lucas Foster, Trailer

Quelle: Kinowelt

Darsteller:  Hayden Christensen   als David
  Samuel L. Jackson   als Roland
  Jamie Bell   als Griffin
  Rachel Bilson   als Millie
  Diane Lane   als Mary
  Michael Rooker   als William
  Max Thieriot   als Der junge David
  AnnaSophia Robb   als Die junge Millie
 
Regie:  Doug Liman  
Buch:  Simon Kinberg  
  David S. Goyer  
  Jim Uhls  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Barry Peterson  
Produzent:  Lucas Foster  
  Simon Kinberg  
  Arnon Milchan  
  Jay Sanders  
 

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