Einer der Hits des Sundance Film Festival 2005: Tragikomödie über eine Kunsthändlerin, die die Südstaaten-Familie ihres Ehemanns kennenlernt.
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Madeleine verhandelt mit einem Künstler (Foto: Arsenal)
Madeleine verhandelt mit einem Künstler (Foto: Arsenal)
Die frisch mit dem attraktiven und etwas geheimnisvollen George (Alessandro Nivola) verheiratete Kunsthändlerin Madeleine (Embeth Davidtz) will einen Deal mit einem zurückgezogen lebenden Maler abschließen und ihn deshalb in seinem Heimatdorf in North Carolina besuchen. Ehemann George erklärt sich bereit, Madeleine auf dem Trip zu begleiten und sie endlich seiner in der Nähe lebenden Familie vorzustellen.
Das Erscheinen des verlorenen Sohnes und seiner kultivierten Ehefrau sorgt dafür, dass lange verborgene Ängste und Verbitterungen zum Vorschein kommen und die mühselig im Lot gehaltene Familienbalance ins Wanken bringen.
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Madeleine und George machen einen kleinen Road Trip (Foto: Arsenal)
Madeleine und George machen einen kleinen Road Trip (Foto: Arsenal)
Familienfest, aber anders
"Junikäfer" ist eine der Entdeckungen des Sundance Film Festival 2005, wo Amy Adams für ihre sensationelle Darstellung einer resoluten, hochschwangeren Südstaaten-Schönheit eine Auszeichnung als beste Schauspielerin erhielt. Die ungewöhnliche Tragikomödie variiert die bekannte Geschichte vom Familienfest und anderen Schwierigkeiten.
Im Look zurückgenommen, konzentrieren sich Regisseur Phil Morrison und sein Autor Angus MacLachlan auf die Zeichnung ihrer Figuren, deren Gefühle und Ängste stets echt und nachvollziehbar sind. Ein beeindruckender Independentfilm.