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Just Friends - No Sex

Romantische Komödie mit Ryan Reynolds, der die Frau wiedertrifft, deren Ablehnung in der Highschool ihn zum Weiberhelden werden ließ.


Just Friends - No Sex

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Erhältlich seit:
26.11.2009

Originaltitel: Just Friends

Komödie

USA 2005
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12

Ryan Reynolds
Amy Smart
Anna Faris

Regie: Roger Kumble
e-m-s sales

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Nachdem er mit "Super süß und super sexy" die erotischen Eskapaden der Mädchen aufs Korn genommen hat, lässt Roger Krumble in seiner neuen turbulenten Komödie nun Ryan Reynolds ("Party Animals") um die Liebe seiner besten Freundin kämpfen und schickt ihn auf emotionale Entdeckungsreise...

Einst war er ein dicker High School-Boy - und deshalb brachte er es nur zum platonischen Freund von Jamie (Foto: 3L) Großansicht

Einst war er ein dicker High School-Boy - und deshalb brachte er es nur zum platonischen Freund von Jamie (Foto: 3L)

Da ist es wieder, das altbekannte High-School-Problem: die coolen Aufreißertypen aus dem Football-Team, die bei jedem Mädchen landen, stellen bei jeder Gelegenheit die schüchternen, übergewichtigen Jungen bloß, die es beim Mädchen ihrer Träume allenfalls zum besten Freund bringen...

Zu dieser Kategorie gehört auch Chris Brander ("Party Animal" Ryan Reynolds), der (Anti-)Held der neuen Komödie von "Eiskalte Engel"-Regisseur Roger Kumble. Chris - unsicher, fett und absolut sympathisch - ist unsterblich in seine beste, natürlich rein platonische Freundin Jamie Palamino, gespielt von der hinreißenden Amy Smart ("Butterfly Effect"), verliebt. Als ihm klar wird, dass seine Gefühle unerwidert bleiben, nimmt er Reißaus und versucht sein Glück in der großen weiten Welt.

Samantha taugt vielleicht zum Paris-Hilton-Double, nicht aber für eine Karriere als Pop-Star (Foto: 3L) Großansicht

Samantha taugt vielleicht zum Paris-Hilton-Double, nicht aber für eine Karriere als Pop-Star (Foto: 3L)

Vom Entlein zum Schwan

Jahre später, kurz vor Weihnachten, führt der Zufall den mittlerweile schlanken, attraktiven und erfolgreichen Musikproduzenten Chris zurück in seine Heimatstadt New Jersey. Die Damenwelt liegt ihm zu Füßen - auch das wunderbar nervige Pop-Sternchen Samantha ("Scary Movie"-Blondie Anna Faris) wirbt um seine Gunst -, doch als Chris Jamie wieder sieht, will er nur eines: Ihr Herz gewinnen...

Aber es gilt, einige Hürden zu überwinden: Der ehemals picklige High School-Kumpel Dusty Dinkleman (Chris Klein, "American Pie") entpuppt sich als hartnäckiger Rivale, Chris hat immer wieder mit der überdrehten Samantha zu kämpfen und läuft Gefahr, in die verhasste "Friend-Zone" abzurutschen. Als er zu guter Letzt am Heiligen Abend den ganzen Stolz von Vater Palamino, sein kunstvoll buntes Weihnachtswunderland, zerstört und brennende Elche und Weihnachtsmänner durch die Luft fliegen, scheint alles verloren…

Funkt es vielleicht doch noch zwischen Jamie und Chris? (Foto: 3L) Großansicht

Funkt es vielleicht doch noch zwischen Jamie und Chris? (Foto: 3L)

In jeder Lage eine gute Figur

Roger Kumble in Höchstform: "Wild X-Mas" ist eine frech-romantische Komödie garniert mit reichlich Slapstick, "American Pie"-Humor und dem überzeugenden Jung-Star Ryan Reynolds, der selbst im Latex-Fett-Anzug à la "Der verrückte Professor" eine gute Figur macht. Damit passt diese Komödie herrlich in die Weihnachtszeit, in der neben Fun und Action auch der Kuschelfaktor nicht zu kurz kommt…

Just Friends - No Sex

In die gefürchtete Nur-Freunde-Kategorie gesteckt zu werden, ist der Horror eines jeden verliebten Jünglings und Aufhänger der romantischen Slapstickkomödie mit "Van Wilder" Ryan Reynolds.

Schon in "Harry und Sally" sinnierte Billy Crystal darüber, dass Freundschaften zwischen den Geschlechtern auf Dauer nie funktionieren können, da irgendwann mehr als platonische Gefühle ins Spiel kommen. Just jenes Szenario ergibt sich im Prolog der überdrehten Romcom unter der Regie von "Super süß und super sexy"-Regisseur Roger Kumble. Es ist das Jahr 1995 und der übergewichtige Verlierertyp Chris Zander (Reynolds im Fettanzug a la "Verrückter Professor" Eddie Murphy) ist bestens mit der schnuckeligen Cheerleaderin Jamie (Amy Smart) befreundet. Bei ihrer Schulabschlussfeier fasst er den Mut, ihr seine wahren Gefühle zu gestehen, und macht sich vor versammelter Mannschaft lächerlich. Zehn Jahre später hat Chris sich zum erfolgreichen Musikproduzenten in Los Angeles gemausert. Sein Speck ist weg, und die Miezen laufen dem selbstgefälligen Playboy in Scharen nach. Nicht abschütteln lässt sich so auch die untalentierte Popsensation Samantha James (Anna Faris amüsant als unterbelichteter Paris-Hilton-Verschnitt), die er nach Europa begleiten soll. Unterwegs werden sie in New Jersey zur Notlandung gezwungen, gleich um die Ecke von Chris altem Zuhause. Mit der quengeligen Samantha im Schlepptau kreuzt er bei seiner Mutter und dem jüngeren Bruder auf und läuft umgehend seiner alten Flamme Jamie über den Weg. Er glaubt jetzt problemlos bei ihr landen zu können, doch sie ist von seiner eingebildet-überheblichen Art wenig angetan. Zudem bekommt er Konkurrenz vom ebenfalls ehemaligen Verlierertyp Dusty (Chris Klein), der sich zum Traummann entwickelt hat und bei der "Wie an einem einzigen Tag"-Vorführung mitheult. Doch tatsächlich ist Dusty von Rache motiviert und ein ausgefuchstes Buhlen um Jamies Gunst beginnt.

Von Reynolds ist mit recht unterhaltsamen Ergebnis gefordert, zwischen aalglattem Arroganzling und schüchternem Sensibelchen hin- und herzuschwanken. Denn in Jamies Nähe verhält er sich wie sein altes Ich zu schmählichen Highschool-Tagen. Selbst das Hockeyspielen hat er unerklärlicherweise verlernt, und bekommt in einer der etwas hämischeren Szenen einen Puck zwischen die Zähne verpasst. Überhaupt wird hier einiger Slapstick der körpergefährlichen Art eingestreut, auf Bad-Taste-Gags wurde hingegen weitgehend verzichtet. Beim Abspann wird mit Chris' Gesangseinlage zum All-4-One-Hit "I Swear" nochmals kräftig in Neunziger-Jahre-Nostalgie geschwelgt. Ein leichtgewichtiges Datemovie mit charmanten Momenten, das zwar vorhersehbar ist, dabei dennoch für kurzweilige Unterhaltung sorgt. ara.

Darsteller:  Ryan Reynolds   als Chris Brander
  Amy Smart   als Jamie Palamino
  Anna Faris   als Samantha James
  Chris Klein   als Dusty
  Chris Marquette   als Michael
  Julie Hagerty   als Chris' Mutter
  Stephen Root   als K.C.
  Fred Ewanuick   als Clark
  Amy Matysio   als Darla
  Barry Flatman   als Mr. Palmino
 
Regie:  Roger Kumble  
Buch:  Adam "Tex" Davis  
Musik:  Jeff Cardoni  
Kamera:  Anthony B. Richmond  
Produzent:  Chris Bender  
  J.C. Spink  
  Michael Ohoven  
  William Vince  
  Bill Johnson  
 

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