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K-19 - Showdown in der Tiefe

Actionthriller mit Harrison Ford als Kapitän eines russischen Atom-U-Boots, das 1961 Schauplatz einer nuklearen Katastrophe wurde.


K-19 - Showdown in der Tiefe

Leihvideo

Erhältlich seit:
24.06.2003

Originaltitel: K-19: The Widowmaker

Thriller/ Kriegsfilm

USA 2002
Laufzeit: 132 Min.
FSK: ab 12

Harrison Ford
Liam Neeson
Peter Sarsgaard

Regie: Kathryn Bigelow
Universum Film

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Ein Boot, das dem Tod geweiht ist. Zwei Kapitäne, die um die Führung streiten. Drei Gründe, um ins Kino zu gehen: Harrison Ford, Liam Neeson und Regisseurin Kathryn Bigelow.

Harrison Ford als <br />Kapitän Vostrikov

Harrison Ford als <br />Kapitän Vostrikov

Eine wahre Geschichte. Über Männer, deren mutiger Einsatz Opfer verordneten Schweigens wurde. Über Helden, die sich dem Tod stellten, aber nicht geehrt werden durften. Eine Geschichte über Namenlose, die nun ein Gesicht bekommen, und eine Welt, über die sich 1961 der Schatten der Apocalypse senkte.

Sieben Jahre nach ihrem sensationellen Sci-Fi-Thriller "Strange Days" kehrt Regisseurin Kathryn Bigelow in das Genre zurück, das sie mit Hits wie "Gefährliche Brandung" mitgeprägt hat.

Ein Comeback mit einem packenden menschlichen Drama, amerikanischer Professionalität, russischen Helden und zwei Autoritäten des Kinos, die sich hier ein Präsenz- und Machtduell liefern.

Liam Neeson spielt den russischen U-Boot-Kapitän Polenin, der den Menschen über die Partei stellt und deshalb vom Kreml entmachtet wird. Als Führungsoffizier bleibt er an Bord des ersten nuklear angetriebenen und bewaffneten U-Boots seines Landes, das nun unter dem strengen Kapitän Vostrikov (Harrison Ford) zur Jungfernfahrt in See sticht.

Die Besetzung der K-19 an Deck

Die Besetzung der K-19 an Deck

Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs kreuzt die technisch mangelhafte K-19 nach aufreibendem Testdrill schließlich vor der US-Küste und steht nach einem Leck im Reaktorraum vor einer nuklearen Katastrophe. Kann sie nicht innerhalb weniger Stunden verhindert werden, droht nach der unvermeidbaren Explosion ein atomarer Gegenschlag der USA, die eine solche Provokation nicht unbeantwortet lassen kann.

Zu diesem politischen Sprengstoff gesellt sich der menschliche. Denn die Kapitäne kollidieren über den Führungsstil, müssen schließlich ohnmächtig einige Männer in den sicheren Tod schicken, die in der verstrahlten Hölle für das Überleben ihrer Kameraden und vielleicht auch der Welt kämpfen. Spannungskino, das die Hände schwitzen und den Puls klopfen lässt.

K-19 - Showdown in der Tiefe

Ganz aus russischer Perspektive erzählt, verlässt Kathryn Bigelows Actionthriller die sicheren Territoriumsgrenzen eines Genres, das in Hits wie "Jagd auf Roter Oktober" oder "U-571" auf US-Helden nicht zu verzichten wagte. Damit das Risiko kontrollierbar bleibt, spielt Harrison Ford den Kapitän des ersten, mit Nuklearraketen bewaffneten sowjetischen Atom-U-Boots, das auf seiner Jungfernfahrt 1961 Schauplatz einer Katastrophe wurde, die dank des Einsatzes der Crew nicht zu einer nuklearen Reaktion und damit zu einer Provokation der USA führte. So ist der eingenommene Blickwinkel ungewohnt, das Unterhaltungsangebot aber vertrautes, konfliktreiches Spannungskino, das Heroismus distanzfrei feiert und mit Ford an Bord einen kommerziell erfolgreichen Kurs einschlagen sollte.

Ein von den sowjetischen Behörden bis zum Fall des Kommunismus vertuschte Tragödie liefert den Stoff für das Comeback von Bigelow, deren Karriere in den letzten Jahren selbst auf Tauchfahrt ging. Ihr letzter Film "Das Gewicht des Wassers" kam trotz Starbesetzung bis jetzt nicht in die Kinos, ihr Jeanne D'Arc-Projekt "Company of Angels" platzte schon im Vorfeld und ihr Sci-Fi-Thriller "Strange Days" wurde von Publikum und Presse gleichermaßen verkannt. "K-19" soll Bigelows Wiedereintrittskarte in den Eliteclub Hollywoods sein - ein aufwändiges, mit Liebe zum historischen Detail realisiertes Drama, das souverän inszenierter Action durch Anbindung an menschliche Konflikte eine emotionale Basis gibt. Auf einige U-Boot-typische Actionmuster wird verzichtet, so gibt es keine Schleichfahrten, Torpedos oder Seegefechte. Spannung entsteht durch die technischen Mängel, die an Bord des als hochmodern geltenden, aber verfrüht vom Stapel gelaufenen Boots zu einem Leck im Kühlsystems des Reaktors und damit zu einer drohenden Kernschmelze mit unvorstellbaren globalen Konsequenzen führen. Spannung entsteht auch durch die kollidierenden Persönlichkeiten des neuen Kommandeurs (Ford) und seines vom Kreml entmachteten, als Erster Offizier an Bord gebliebenen Vorgängers (Liam Neeson). Ford ist dabei der parteitreue Hardliner, der die Belastbarkeit von Crew und Boot mit größter Risikobereitschaft austestet, Neeson dagegen der Kapitän zum Anfassen, der den Menschen immer über den Befehl stellt. Die zwei Charakterköpfe liefern sich ein packendes Autoritätsduell, während der Gedanke an Meuterei bei der Crew zu keimen beginnt und das Leck im Reaktorraum die ganze Mannschaft dem Tode weiht. Emotional involvierend ist auch die Reparaturaktion, die einige Seeleute ohne Rücksicht auf das eigene Leben direkt in die radioaktive Hölle führt. Alle Schalter klassischen Spannungskinos werden hier umgelegt: der Kampf gegen die Uhr, gegen steigende Instrumentezeiger, gegen Befehle von oben und gegen die eigene Todesangst. Kalt lässt das nie, auch wenn sich im letzten Akt Charaktere rätselhaft verändern und eine Frage der Soldatenehre die Oberhand gewinnt. kob.

Darsteller:  Harrison Ford   als Alexei Vostrikov
  Liam Neeson   als Mikhail Polenin
  Peter Sarsgaard   als Vadim Radtchenko
  Christian Camargo   als Pavel Loktev
  Joss Ackland   als Marshall Zelentstov
  John Shrapnel   als Admiral Bratyeev
  Donald Sumpter   als Dr. Savran
  Tim Woodward   als Partonov
  Steve Nicolson   als Yuri Demichev
  Ravil Issjanow   als Igor Suslov
  George Anton   als Konstantin Poliansky
  James Ginty   als Anatoly Starkov
  Lex Shrapnel   als Mikhail Kornilov
  Ingvar E. Sigurdsson   als Viktor Gorelov
  Sam Spruell   als Dimitri Nevsky
  Sam Redford   als Vasily Mishin
  Shaun Benson   als Leonid Pashinski
  Dmitri Chepovetsky   als Sergei Maximov
  Steven Cumyn   als Oleg Falichev
  Svetlana Efremova   als Elena
  JJ Feild   als Andrei Pritoola
  Michael Gladis   als Yevgeny Borzenkov
  Kristen Holden-Ried   als Anton Malahov
  Mark Antony Krupa   als Georgi
  Peter Oldring   als Vanya Belov
  Christopher Routh   als Oleg Argunov
  Tygh Runyan   als Maxim Portenko
  Austin Strugnell   als Yakov Rakitin
  Gerrit Vooren   als Dmitri Voslensky
 
Regie:  Kathryn Bigelow  
Buch:  Christopher Kyle  
Musik:  Klaus Badelt  
Kamera:  Jeff Cronenweth  
Produzent:  Kathryn Bigelow  
  Sigurjon Sighvatsson  
  Chris Whitaker  
  Edward S. Feldman  
 

K-19 - Showdown in der Tiefe in der Fotoshow

 

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