DVD Leihvideo

Kann das Liebe sein?

Verzwickt-charmante Liebeskomödie um einen kontrollsüchtigen Manager und eine freiheitsliebende Künstlerin.


Kann das Liebe sein?

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.12.2007

Originaltitel: Je crois que je l'aime

Komödie/ Drama

Frankreich 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Sandrine Bonnaire
Vincent Lindon
François Berléand

Regie: Pierre Jolivet
good!movies

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Verzwickt-charmante Liebeskomödie um einen kontrollsüchtigen Manager und eine freiheitsliebende Künstlerin.

Lucas versucht Elsa zu umgarnen (Foto: Arsenal) Großansicht

Lucas versucht Elsa zu umgarnen (Foto: Arsenal)

Um den alleinstehenden Geschäftsmann Lucas (Vincent Lindon) steht es denkbar schlecht. Nachdem ihn seine letzte Freundin reinlegte, ist er vorsichtig dem anderen Geschlecht gegenüber, kommandiert dafür gern seine Angestellten herum, telefoniert auf zwei Handys gleichzeitig und lässt die Aktienkurse des Unternehmens nach oben schnellen. Ein Businessman wie aus dem Bilderbuch.

Und da sieht er sie, die Traumfrau! Elsa (Sandrine Bonnaire), solo und wunderschön, soll ein Keramikfresko für seine Firma entwerfen. Da sich seine Begeisterung für das beginnende Werk in Grenzen hält, packt sie zornig ihre Sachen und geht. Das Alphatier setzt jedoch alles daran, sie wieder zurückzuholen und mit Charme zu umgarnen.

Ein Detektiv soll mehr über die Traumfrau herausfinden (Foto: Arsenal) Großansicht

Ein Detektiv soll mehr über die Traumfrau herausfinden (Foto: Arsenal)

Eine wichtige Frage

Parallel zu seinen Balzaktivitäten überprüft ein Privatdetektiv Elsas Vita, verwanzt ihre Wohnung und rüstet sie mit versteckten Kameras aus. Gleichzeitig soll der "Spion" herausfinden, was das Objekt der Begierde alles so mag, damit der Verliebte Eindruck schinden kann. Als die 38-Jährige das Spionagenetz entdeckt, ist erst mal Schluss mit dem heißen Flirt, und sie fragt sich "Kann das Liebe sein?".

Pierre Jolivet erzählt mit einem hervorragend aufgelegten Hauptdarstellerduo, seinem Lieblingsschauspieler Vincent Lindon und Sandrine Bonnaire, eine verzwickt-charmante Liebeskomödie. Dabei zündet er ein Feuerwerk an pointiertem Sprachwitz, schildert einfallsreich den Zusammenprall gegensätzlicher Lebensentwürfe.

Kann das Liebe sein?

Verzwickt-charmante Liebeskomödie um einen kontrollsüchtigen Manager und eine freiheitsliebende Künstlerin, hinreißend gespielt von Sandrine Bonnaire.

Weit weg von glatten Liebesgeschichten bewegt sich Pierre Jolivets heitere Betrachtung dieses Beziehungstangos, ein Feuerwerk an pointiertem Sprachwitz, emotionalen Aufs und Abs und funkelnden Geistesblitzen, das der Liebe ihr Geheimnis lässt. Die Ausgangsbasis ist schlecht für den allein stehenden Geschäftsmann Lucas. Nachdem ihn seine letzte Freundin reinlegte, ist er vorsichtig dem anderen Geschlecht gegenüber, kommandiert dafür gerne seine Angestellten herum, telefoniert auf zwei Handys gleichzeitig und lässt die Aktienkurse des Unternehmens nach oben schnellen. Ein Businessman wie aus dem Bilderbuch. Und da sieht er sie, die Traumfrau! Elsa, solo und wunderschön, soll eine Keramikfreske für seine Firma entwerfen. Da sich seine Begeisterung für das beginnende Werk in Grenzen hält, packt sie zornig ihre Sachen und geht. Das Alpha-Tier setzt alles dran, sie wieder zurückzuholen und mit Charme zu umgarnen. Parallel zu seinen Balzaktivitäten überprüft ein Privatdetektiv Elsas Vita, verwanzt ihre Wohnung und rüstet sie mit versteckten Kameras aus. Gleichzeitig soll der "Spion" herausfinden, was das Objekt der Begierde alles so mag, damit der Verliebte Eindruck schinden kann. Als die 38Jährige das Spionage-Netz entdeckt, ist erst mal Schluss mit dem heißen Flirt, sie fragt sich "Kann das Liebe sein?". Die Antwort gibt diese augenzwinkernde Komödie mit einem wohligen Happy End. Bis dahin tariert Jolivet die fragile Gefühlsbalance aus, lässt die beiden Charaktere und Lebensentwürfe aufeinanderprallen, unterhält auf hohem Niveau mit verbalem Schlagabtausch und ironischen Spitzen von exquisiter Trefflichkeit. Da reicht es, wenn der technische Tausendsassa sein Talent trocken mit dem Satz "Ich habe unter Mitterrand gearbeitet" umreisst oder Lucas aus einer intimen Situation in Elsas Wohnung hastig flüchtet, weil er die Überwachungstechnik fürchtet oder in der eigenen beim Pizzafuttern vergammelt, weil die Keramik-Künstlerin ihn nicht mehr sehen will. Rundum seligmachendes französisches Kino in Tempo und Ton, nicht zuletzt wegen den umwerfend guten Hauptdarstellern, Vincent Lindon, der Macher mit Macken, und Sandrine Bonnaire, einfach unwiderstehlich als dickköpfige Draufgängerin. mk.

Darsteller:  Sandrine Bonnaire   als Elsa
  Vincent Lindon   als Lucas
  François Berléand   als Roland Christin
  Liane Foly   als Jeanne Larozière
  Kad Merad   als Rachid
  Hélène de Saint-Père   als Sophie
  Guilaine Londez   als Birgitte
  Pierre Diot   als Francis
  Albert Dray   als Albert
  Mar Sodupe   als Lola
  Clémentine Poidatz   als Marina
  Venantino Venantini   als Della Ponte
  Brian Bigg   als Sumo Yakeshi
  William Boisgerault   als Bossière
  Silvana Gasparini   als Antonia
  Nancy Tate   als Lucas' Ex-Frau
 
Regie:  Pierre Jolivet  
Buch:  Pierre Jolivet  
  Simon Michael  
Kamera:  Pascal Ridao  
Produzent:  Frédéric Bourboulon  
  Pierre Kubel  
 

Kann das Liebe sein? in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Sandrine Bonnaire

Vom Vorstadtkind ohne Schauspielausbildung zum Filmstar durchlief Sandrine Bonnaire eine atemberaubende Entwicklung. War Jeanne...

 

Star

François Berléand

Mit rekordverdächtigen 170 Filmen seit 1977 gehört Francois Berléand zu den allgegenwärtigen Schauspielern des französischen Kinos,...