
Peter, der mit Mama, Oma und Opa einen Tante-Emma-Laden mit Schnittchenservice betreibt, hat nur einen Traum: Er will zum Fernsehen. Bei einem Talentwettbewerb kommt er tatsächlich zum Zuge - allerdings hinter den Kulissen als Kabelträger, was er zu Hause lieber verschweigt. Während man dort gebannt auf seinen ersten Auftritt in der Familien-Lieblingsshow "Witzischkeit kennt keine Grenzen" wartet, wird er nach einem Wutausbruch vor laufender Kamera tatsächlich als neuer Moderator engagiert. Nun darf er die TV-Neureichen- Glückseligkeit geniessen - bis er genauso plötzlich wie sein Vorgänger abserviert wird.
Hape Kerkeling, Senkrechtstarter im deutschen Komikerdschungel ("Total Normal"), greift für seinen Kinoerstling auf ein Thema zurück, das er aus dem Eff-Eff beherrscht. Was uns Hape aus dem inneren Kreis der TV-Traumfabrik wissen läßt, ist zu einem guten Stück Realsatire, zu dem Äppelwoi-Barde Heinz Schenk ein gerüttelt Witze-Maß beisteuert. Die Fernseh-Kritik ist in allen Episoden stark, in denen Hape zwischen heimischen Leberwurstschnittchen und dem lustigen Glückshasen der Kalauer-Show seinen hemmungslos einfältigen Humor von der Leine läßt. Der gnadenlosen Witzischkeit erlagen im Kino bereits über 562.000 Zuschauer.