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Keine halben Sachen

Überdrehter Killer-Klamauk, der fröhlich alle möglichen Genre-Klischees ausbeutet.


Keine halben Sachen

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Erhältlich seit:
05.09.2007

Originaltitel: The Whole Nine Yards

Komödie/ Thriller

USA 1999
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 16

Bruce Willis
Matthew Perry
Rosanna Arquette

Regie: Jonathan Lynn
Concorde Home Entertainment

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Keine halben Sachen

Nicholas "Oz" Oseransky hat es zu Hause nicht gerade leicht. Seine Gattin kostet ihn mit ihrer Geldgier den letzten Nerv und außerdem ist im Nachbarhaus soeben Jimmy "Die Tulpe" Tudeski eingezogen. Und der ist - wie sich schnell herausstellt - ein berüchtigter Auftragskiller, der sich gerade vor seinem gemeingefährlichen Ex-Boss versteckt. Unvermittelt befindet sich Oz mitten in einem Abenteuer, in dem er mit unzähligen Leichen, aber auch jeder Menge Dollars konfrontiert wird.

Komödienexperte Jonathan Lynn ("Ein ehrenwerter Gentleman") hat hier einen unorthodoxen Gauner-Spaß voller schwarzem Humor und anarchischem Witz inszeniert. Gutes Timing, freche Dialoge und ein ausgereiftes Skript sorgen dafür, dass Superstar Bruce Willis auch nach seinem letzten Hit "The Sixth Sense" in aller Munde bleibt. Überzeugend auch Serien-Held Matthew Perry ("Friends") und Ex-Model Natasha Henstridge ("Species").

Keine halben Sachen

Die Mafia erweist sich jüngst wieder als nicht versiegende Inspirationsquelle für Hollywood-Komödien. Nach "Reine Nervensache" und "Mickey Blue Eyes" bringt Warner (in den USA) jetzt mit "The Whole Nine Yards" eine weitere Gangster-Farce in die Kinos. TV-"Friend" Matthew Perry mimt wie eine Kreuzung aus frühem Tom Hanks und Jim Carrey mit überkandidelten Mimosen-Overdrive den schusseligen Zahnarzt Oz, dessen Bekanntschaft mit seinem neuen Nachbarn, dem ultracoolen Auftragskiller Jimmy "Die Tulpe" Tudesky, seine erbärmliche Existenz in neue aufregende Bahnen katapultiert. Gespielt wird der unerschütterliche Hitman in dem Film von Komödienfachmann Jonathan Lynn ("Mein Vetter Winnie") von einem coolen Bruce "Der Schakal" Willis, der erneut seinen sechsten Sinn für minimalistische Machotypen unter Beweis stellt.

Aufhänger der alle gängigen Klischees verbratenden Killerkomödie ist, dass mit Ausnahme des rechtschaffenen Oz alle Beteiligten Mordgedanken hegen. Das beginnt mit Oz' unerträglicher Frau (Roseanna Arquette als feiste Sexschlampe mit französischem Akzent), die Oz wegen seiner Versicherung um die Ecke bringen lassen will. Sie zwingt Oz, vom heimatlichen Montreal nach Chicago zu fliegen, um ihren GoodFella-Nachbarn an den Mobboss Janni (Kevin Pollak) zu verraten, der einen Preis auf Jimmys Kopf ausgesetzt hat. Kaum in der windigen Stadt angekommen, macht Oz schmerzhafte Bekanntschaft mit Jannis Schergen Frankie Figs (Michael Clarke Duncan aus "The Green Mile" betritt Ving-Rhames-Territorium) und alsbald auch die wesentliche angenehmere von Tudeskis schöner Frau Cynthia ("Species"-Wonderwoman Natasha Henstridge einmal mehr als atemberaubender Blickfang). Da beide seit fünf Jahren keinen Sex mehr gehabt haben, versinken sie umgehend zwischen den Laken. Sie erzählt ihm, dass Jimmy sie umbringen will, um so an zehn Mio. Dollar - die titelgebenden whole nine yards - heranzukommen. Mit den Mafiosi im Schlepptau geht es anschließend wieder nach Kanada, wo sie Tudeski abknallen wollen. Der wiederum hat seine eigenen (Mord-)Pläne. Das heitere Jagen beginnt. Und am Schluss pflastern etliche Leichen den Weg zur Bank.

Jonathan Lynn lässt im Klamotten-Tempo eine überzogen-alberne Handlungswendung auf die nächste folgen, bis der Zuschauer nicht mehr umhin kann, sich schließlich von der schieren Absurdität der heiteren Amoralität des Ganzen geschlagen zu geben. Die Charakterskizzierungen fallen ähnlich drollig absurd aus. So hat Tudeski zwar 17 Leute abgemurkst, doch eine Scheidung von seiner Frau findet er moralisch unvertretbar. Auch Amanda Peet (gibt eine starke Figur ab) als Zahnarzthelferin mit Auftragskiller-Ambitionen, die Tudeski wie ein Groupie abgöttisch verehrt, ist eine ganz besondere Marke. Im Stil von "Ein Fisch namens Wanda" spielt die romantische Komponente im allgemeinen Chaos eine entscheidende Rolle und lässt den überdrehten Killerklamauk mit einer zart-optimistischen Note enden. ara.

Keine halben Sachen

"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt" - dass diese Weisheit seit den Tagen Friedrich Schillers nichts an Aktualität eingebüßt hat, muss der naive Zahnarzt Oz am eigenen Leib erfahren, nachdem der berüchtigte Mafia-Killer Jimmy "die Tulpe" im Haus nebenan eingezogen ist und sein Leben gehörig durcheinander wirbelt!

Das Leben meint es nicht gut mit Nicholas "Oz" Oseransky - weder beruflich noch privat läuft es derzeit besonders positiv für ihn. Mit seiner Zahnarztpraxis ist er alles andere als erfolgreich, von seinem Vater hat er nur Schulden geerbt. Dazu bereitet ihm seine Frau Sophie die Hölle auf Erden, diese hängt nämlich weniger an dem gutherzigen, leider aber auch unscheinbaren und ein wenig schusseligen Oz als vielmehr an dessen Lebensversicherung.

Auch Oz' neuer Nachbar Jimmy "die Tulpe" Tudeski hat es momentan nicht leicht. Der knallharte Auftragskiller, der als Kronzeuge in einem Prozess aufgetreten und nun wieder auf freiem Fuß ist, muss um sein Leben fürchten, seit der Kopf der Verbrecherbande Janni Gogolak ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hat. Jimmy hatte Jannis Vater Lazlo vor Gericht verpfiffen, es ist nur verständlich, dass der cholerische Janni nicht allzu gut auf ihn zu sprechen ist. An seinem neuen Wohnort Montreal fühlt Jimmy sich endlich wieder sicher.

Doch Oz erkennt sofort, wer in das Nachbarhaus eingezogen ist. Ebenso wie die raffgierige Sophie, die außerdem sofort bemerkt, dass der Neuling in der Nachbarschaft ihre große Chance ist, zu Geld zu kommen und gleichzeitig den ungeliebten Gatten ein für alle Mal zu entsorgen. Oz soll nach Chicago fliegen, um Jimmy Tudeski für eine ansehnliche Belohnung an Janni zu verraten; bei seiner Rückkehr nach Montreal würde Jimmy ihn dann dafür erschießen. Was Sophie nicht weiß: Oz denkt gar nicht daran, seinen neuen Nachbarn, mit dem er sich sogar schon ein wenig angefreundet hat, zu verraten. Ihm ist vielmehr an einer ruhigen Woche ihn Chicago gelegen - ganz ohne Sophie und deren Gekeife. Aber erstens kommt es meistens anders und zweitens als man denkt!

Kurz nach seiner Ankunft macht Oz erste - und unangenehme - Erfahrungen mit den Schergen des Banden-Oberhaupts. Seine Ankunft in Chicago hat sich bereits herumgesprochen, in seinem Hotelzimmer wartet bereits Frankie Figs, einer der Verbrecher aus Jannis Gang, der ihn umgehend zu seinem Boss schleppt. Oz' Vorsatz, seinen Nachbarn nicht zu verraten, ist schnell vergessen; er verspricht, den Aufenthaltsort von Jimmy "die Tulpe" Tudeski preiszugeben.

Als er dann auch noch der attraktiven und charmanten Cynthia begegnet und sich auf der Stelle in sie verliebt, ist das Chaos perfekt. Cynthia entpuppt sich nämlich als die Frau seines Nachbarn Jimmy! Die beiden haben sich seit vielen Jahren nicht mehr gesprochen, von Liebe kann in dieser Ehe nicht mehr die Rede sein. Im Gegenteil: Jimmy möchte seine Gattin ganz offensichtlich loswerden. Allerdings nicht per Scheidung, sondern per Mord, denn nur so kommt er an die zehn Millionen Dollar!

Gemeinsam mit Cynthia und den Mafiosi geht es nun wieder zurück nach Kanada. Aber auch Jimmy war nicht untätig und hat seine eigenen Mordpläne geschmiedet ...

Ausgelassener Gangsterspaß mit den Hollywood-Stars Bruce Willis und Matthew Perry in einer pechschwarzen Mafia-Komödie mit knackigen Gags, frechen Dialogen und unvorhergesehenen Wendungen!

Quelle: Concorde

" Original US-Kinotrailer
" Informationen zu Cast & Crew
" Trailer zu weiteren Kinofilmen auf DVD

Quelle: Concorde

Darsteller:  Bruce Willis   als Jimmy Tudeski
  Matthew Perry   als "Oz" Oseransky
  Rosanna Arquette   als Sophie
  Michael Clarke Duncan   als Frankie Figs
  Natasha Henstridge   als Cynthia
  Amanda Peet   als Jill
  Kevin Pollak   als Janni
 
Regie:  Jonathan Lynn  
Buch:  Mitchell Kapner  
Musik:  Randy Edelman  
Kamera:  David Franco  
Produzent:  David Willis  
  Alan Kaufman  

Demi zurück zu Bruce?

Alte Liebe rostet nicht...

Alte Liebe rostet nicht...

Wo ein Willis ist, ist auch ein Weg - und der führt für Bruce offenbar zurück ins Herz von Ex-Frau Demi Moore: Hollywoods ehemaliges Traumpaar wurde am Sonntag in Santa Monica beim trauten Family-Lunch mit den drei gemeinsamen Töchtern gesehen. Danach gingen die fünf auf eine ausgedehnte Einkaufstour. Bruce und Demi lächelten sich dabei glücklich an und hatten offenbar jede Menge Spaß.

Die beiden hatten sich erst kürzlich im Weißen Haus getroffen, um für die Adoption von Waisenkindern zu werben. Auch dabei hatten sie sich jede Menge Nettigkeiten zuzuflüstern. Auf einem Straßenfest in Idaho hatte sich das Paar gar lange und innig umarmt.

Als sich Willis und Moore 1998 trennten, nannten sie als Grund ihre prall gefüllten Terminkalender, die ein Zusammenleben praktisch unmöglich machten. Doch Demis Karriere zeigte nach dem Mega-Flop "Striptease" eher nach unten, und auch Bruce lässt es in letzter Zeit eher langsam angehen: "Das Tribunal" war weder in den USA noch hierzulande besonders erfolgreich.

Beste Vorzeichen also für eine Wiedervereinigung - doch ein bisschen beeilen sollten sich die beiden damit schon: Für Bruce fällt am 10. Oktober die erste Klappe zu "Keine halben Sachen 2", der Fortsetzung der irrwitzigen Gaunerkomödie mit Matthew Perry; Demi wird bald ihren Auftritt als böswilliger gefallener Engel in "Charlie's Angels 2: Halo" (US-Kinostart im Juni 2003) zu promoten haben.

 

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