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Keine Sorge, mir geht's gut

Drama um ein 19-jähriges Zwillingspärchen vom Regisseur von "Die Frau des Leuchtturmwärters".


Keine Sorge, mir geht's gut

Leihvideo

Erhältlich seit:
08.11.2007

Originaltitel: Je vais bien, ne t'en fais pas

Drama

Frankreich 2006
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 6

Mélanie Laurent
Kad Merad
Isabelle Renauld

Regie: Philippe Lioret
Universal Pictures Germany

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Drama um ein 19-jähriges Zwillingspärchen vom Regisseur von "Die Frau des Leuchtturmwärters".

Die Familie ist nur scheinbar glücklich (Foto: Prokino (Fox)) Großansicht

Die Familie ist nur scheinbar glücklich (Foto: Prokino (Fox))

Gut gelaunt und voller Pläne kommt Lili (Melanie Laurent) aus dem Sommerurlaub und erfährt, dass ihr Zwillingsbruder nach einem Streit mit dem Vater das Haus wutentbrannt und ohne Zielangabe verlassen hat. Sie kann sein Verhalten nicht verstehen, hinterlässt verzweifelt Nachrichten auf seiner Mailbox, wartet vergeblich auf eine Antwort.

Die Eltern üben sich in stoischer Ruhe, scheinen sich mit dem Verschwinden des Sohns abgefunden zu haben, während die junge Frau sich in Nahrungsverweigerung und Depression flüchtet. Und dann erreicht sie endlich ein Lebenszeichen, eine Karte mit der Nachricht "Keine Sorge, mir geht's gut". Das bringt die Kranke wieder auf die Beine, sie fasst neuen Mut. Aber irgendwann macht sie sich auf die Suche nach dem Verschollenen und entdeckt ein schmerzhaftes Geheimnis.

Lili macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder (Foto: Prokino (Fox)) Großansicht

Lili macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder (Foto: Prokino (Fox))

Stück für Stück

Wie ein Puzzle, das erst ganz am Ende einen Sinn ergibt, setzt Philippe Lioret die Bausteine dieser Familiengeschichte zusammen. Dabei führt er auf falsche Fährten und hält die Spannung, spinnt raffiniert ein zartes Netz von möglichen Lösungen, die wie in einem Labyrinth in Sackgassen führen.

Keine Sorge, mir geht's gut

Ein rätselhafter Gefühlsthriller, der nach dem Verlust eines geliebten Menschen Vertrauen, Intimität und Zusammenhalt einer Familie in Frage stellt.

Nach dem romantischen Liebesfilm "Die Frau des Leuchtturmwärters", der die Weite des Meeres spüren ließ, erforscht Philippe Lioret nun die Enge und Schläfrigkeit eines Pariser Vororts und die Seelenzustände von Menschen, die unter emotionaler Auszehrung leiden. Gut gelaunt und voller Pläne kommt Lili aus dem Sommerurlaub und erfährt, dass ihr Zwillingsbruder nach einem Streit mit dem Vater das Haus wutentbrannt und ohne Zielangabe verlassen hat. Sie kann sein Verhalten nicht verstehen, hinterlässt verzweifelt Nachrichten auf seiner Mailbox, wartet vergeblich auf eine Antwort. Die Eltern üben sich in stoischer Ruhe, scheinen sich mit dem Verschwinden des Sohnes abgefunden zu haben, während die junge Frau sich in Nahrungsverweigerung und Depression flüchtet. Und dann erreicht sie endlich ein Lebenszeichen, eine Karte mit der Nachricht "Keine Sorge, mir geht's gut". Das bringt die Kranke wieder auf die Beine, sie fasst neuen Mut und verliebt sich in den Ex-Freund der Freundin, gibt ihr Studium auf und jobbt im Supermarkt, nimmt sich eine eigene Wohnung. Aber irgendwann macht sie sich auf die Suche nach dem Verschollenen und entdeckt ein schmerzhaftes Geheimnis.

Wie ein Puzzle, das erst ganz am Ende einen Sinn ergibt, setzt Lioret die Bausteine dieser Familiengeschichte zusammen. Dabei führt er auf falsche Fährten und hält die Spannung, spinnt raffiniert ein zartes Netz von möglichen Lösungen, die wie in einem Labyrinth in Sackgassen führen. Zwar verliert er dabei manchmal den Fokus und die Protagonistin sich auf Nebenschauplätzen, aber es ist die Atmosphäre und die eindrucksvolle Hauptdarstellerin Mélanie Laurent, die für das sensible Drama einnehmen, das nicht wie oft bei französischen Filmen die Banalitäten der Bourgoisie ins Visier nimmt, sondern die Unsicherheiten der von den Medien vergessenen unteren Mittelschicht, die es sich im kleinen Häuschen vor dem Fernseher bequem gemacht hat und ihre Träume klein-klein hält. Schon der Titel gibt Anlass zu böser Ahnung, sagt man nicht gerade, wenn es einem besonders schlecht geht "Keine Sorge, mir geht's gut"? mk.

Darsteller:  Mélanie Laurent   als Lili
  Kad Merad   als Paul
  Isabelle Renauld   als Isabelle
  Julien Boisselier   als Thomas
  Aïssa Maïga   als Léa
 
Regie:  Philippe Lioret  
Buch:  Philippe Lioret  
Musik:  Nicola Piovani  
Kamera:  Sascha Wernik  
Produzent:  Christophe Rossignon  
 

Keine Sorge, mir geht's gut in der Fotoshow

 

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