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Leihvideo
Erhältlich seit:
08.11.2007
Originaltitel: Je vais bien, ne t'en fais pas
Frankreich 2006
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 6
Mélanie Laurent
Kad Merad
Isabelle Renauld
Regie: Philippe Lioret
Universal Pictures Germany

Ein rätselhafter Gefühlsthriller, der nach dem Verlust eines geliebten Menschen Vertrauen, Intimität und Zusammenhalt einer Familie in Frage stellt.
Nach dem romantischen Liebesfilm "Die Frau des Leuchtturmwärters", der die Weite des Meeres spüren ließ, erforscht Philippe Lioret nun die Enge und Schläfrigkeit eines Pariser Vororts und die Seelenzustände von Menschen, die unter emotionaler Auszehrung leiden. Gut gelaunt und voller Pläne kommt Lili aus dem Sommerurlaub und erfährt, dass ihr Zwillingsbruder nach einem Streit mit dem Vater das Haus wutentbrannt und ohne Zielangabe verlassen hat. Sie kann sein Verhalten nicht verstehen, hinterlässt verzweifelt Nachrichten auf seiner Mailbox, wartet vergeblich auf eine Antwort. Die Eltern üben sich in stoischer Ruhe, scheinen sich mit dem Verschwinden des Sohnes abgefunden zu haben, während die junge Frau sich in Nahrungsverweigerung und Depression flüchtet. Und dann erreicht sie endlich ein Lebenszeichen, eine Karte mit der Nachricht "Keine Sorge, mir geht's gut". Das bringt die Kranke wieder auf die Beine, sie fasst neuen Mut und verliebt sich in den Ex-Freund der Freundin, gibt ihr Studium auf und jobbt im Supermarkt, nimmt sich eine eigene Wohnung. Aber irgendwann macht sie sich auf die Suche nach dem Verschollenen und entdeckt ein schmerzhaftes Geheimnis.
Wie ein Puzzle, das erst ganz am Ende einen Sinn ergibt, setzt Lioret die Bausteine dieser Familiengeschichte zusammen. Dabei führt er auf falsche Fährten und hält die Spannung, spinnt raffiniert ein zartes Netz von möglichen Lösungen, die wie in einem Labyrinth in Sackgassen führen. Zwar verliert er dabei manchmal den Fokus und die Protagonistin sich auf Nebenschauplätzen, aber es ist die Atmosphäre und die eindrucksvolle Hauptdarstellerin Mélanie Laurent, die für das sensible Drama einnehmen, das nicht wie oft bei französischen Filmen die Banalitäten der Bourgoisie ins Visier nimmt, sondern die Unsicherheiten der von den Medien vergessenen unteren Mittelschicht, die es sich im kleinen Häuschen vor dem Fernseher bequem gemacht hat und ihre Träume klein-klein hält. Schon der Titel gibt Anlass zu böser Ahnung, sagt man nicht gerade, wenn es einem besonders schlecht geht "Keine Sorge, mir geht's gut"? mk.
| Darsteller: | Mélanie Laurent | als Lili | |
|---|---|---|---|
| Kad Merad | als Paul | ||
| Isabelle Renauld | als Isabelle | ||
| Julien Boisselier | als Thomas | ||
| Aïssa Maïga | als Léa | ||
| Regie: | Philippe Lioret | ||
| Buch: | Philippe Lioret | ||
| Musik: | Nicola Piovani | ||
| Kamera: | Sascha Wernik | ||
| Produzent: | Christophe Rossignon | ||
Keine Sorge, mir geht's gut in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,85/16:9
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