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Ken Folletts Eisfieber

Zweiteiliger TV-Thriller nach Ken Folletts gleichnamiger Romanvorlage.


Ken Folletts Eisfieber

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Erhältlich seit:
29.01.2010

Thriller

Deutschland/Italien 2009
Laufzeit: 180 Min.
FSK: ab 12

Heiner Lauterbach
Isabella Ferrari
Tom Schilling

Regie: Peter Keglevic
Universum Film

Bild 1 von 16

Filmbewertung


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Ken Folletts Eisfieber

Mit den Filmrechten diverser Ken-Follett-Romane hat sich das ZDF einen richtig dicken Fisch geangelt. Der Brite, seit seinem Thriller "Die Nadel" einer der bekanntesten Autoren überhaupt, hat über 100 Millionen Bücher verkauft; zu seinen Bestsellern zählen unter anderem "Die Säulen der Erde", "Die Pfeiler der Macht" oder "Der dritte Zwilling".

Die TV-Lizenzen werden nicht billig gewesen sein. Natürlich würde das ZDF daher gern von Folletts Popularität profitieren und die Filme auch ins Ausland verkaufen. Koproduzent ist die italienische Palomar (für RTI/Mediaset), weshalb die Italienerin Isabella Ferrari an der Seite von Heiner Lauterbach die weibliche Hauptrolle spielt. Die beiden passen als Paar gut zusammen; leider ist das schon mit das Beste, was sich über den Film sagen lässt. Die heimliche Hauptrolle spielt allerdings ein äußerst überzeugender Schneesturm. Er sorgt dafür, dass die Mitwirkenden dieser Geschichte in einem Anwesen an der schottischen Küste gefangen sind: Ausgerechnet an Heiligabend haben sich Gangster in dem Landgut eingenistet.

Gleich drei Autoren - die Britin Beatrix Christian, der Deutsche Olaf Kraemer und die Italienerin Federica Pontremoli - haben es allerdings nicht geschafft, Folletts Vorlage angemessen spannend umzusetzen. Die offenkundige Absicht, ein möglichst heterogenes Publikum anzusprechen, hat dazu geführt, dass der Film wie ein Zwitter wirkt: halb Thriller, halb Familiendrama. Teil eins fesselt nur so lange, wie die Arbeit im Labor und die Suche nach einem vermutlich verseuchten Kaninchen im Vordergrund steht. Kaum empfängt Institutsleiter Oxenford (Lauterbach) seine erwachsenen Kinder und ihre Familien, bekommt die Geschichte ein völlig anderes Vorzeichen. Die Eifersüchteleien zwischen den Schwestern (Katharina Wackernagel, Sophie von Kessel) nimmt der Handlung jede Spannung. Bindeglied zur Thriller-Ebene ist Oxenfords Sohn Kit (Tom Schilling), das schwarze Schaf der Familie. Der Junge hat eine Viertelmillion an Spielschulden angehäuft und sich an einen Gangster verkauft. In dessen Auftrag soll ein bekannter Verbrecher (angemessen finster verkörpert von Matthias Brandt) mit Kits Hilfe das Sicherheitssystem des Labors überlisten und das tödliche Virus stehlen. Wegen des Schneesturms sucht die Bande ausgerechnet in Kits Elternhaus Zuflucht. Letzte Hoffnung der Geiseln ist Oxenfords Sicherheitsbeauftragte Toni (Ferrari).

Teil zwei profitiert zwar von der ausweglosen Konfrontation von Opfern und Tätern, betont aber auch die verschiedenen Mängel. Anneke Kim Sarnau trägt als durchgeknallte Soziopathin ebenso übertrieben dick auf wie Sophie von Kessel als Familienzicke, Tom Schilling wirkt wie ein überforderter trotziger Schuljunge. Ungleich größeres Manko ist jedoch die fehlende Spannung. tpg.

Ken Folletts Eisfieber

Aus dem Hochsicherheitslabor einer Biotechnologie Firma wird ein tödliches Virus entwendet. Zwar kann der Dieb gefunden werden, leblos und aus Nase und Ohren blutend, die Gefahr ist damit jedoch noch nicht vorüber: eine Bande skrupelloser Verbrecher ist ebenfalls auf der Jagd nach dem Virus. Supergau bei Oxenford Medical: ein Laborant hat aus dem Hochsicherheitslabor in der Nähe von Edinburgh ein Kaninchen entwendet, dass mit dem tödlichen Madoba-2 Virus infiziert ist. Nach dem grausamen Ansteckungstod des Diebes beginnt eine hektische Schadensbegrenzung. Toni Gallo (Isabella Ferrari), die Sicherheitschefin bei Oxenford, muss feststellen, dass der Diebstahl nur das Vorspiel zu einer noch größeren Katastrophe ist, denn nur wenige Tage später überfallen Verbrecher das Labor und stehlen das Virus. Als dann auch noch ein furchtbarer Schneesturm die Polizei zur Untätigkeit verdammt, nimmt Toni alleine die Verfolgung der Täter auf. Noch ahnt sie nicht, dass der Dieb aus dem engsten Familienkreis des Firmengründers Stanley Oxenford (Heiner Lauterbach) kommt. In dessen verschneitem Landhaus im schottischen Hochland entbrennt schließlich ein dramatischer Kampf, bei dem mehr auf dem Spiel steht als ein einzelnes Leben.

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Heiner Lauterbach   als Stanley Oxenford
  Isabella Ferrari   als Antonia Gallo
  Tom Schilling   als Kit
  Matthias Brandt   als Nigel
  Sophie von Kessel   als Olga
  Katharina Wackernagel   als Miranda
  Anneke Kim Sarnau   als Daisy
  Bülent Sharif   als Elton
  Janek Rieke   als Steve
  Huub Stapel   als Harry Mac
  Martin Lindow   als Frank
  Arnd Klawitter   als Ned
  Massimo Poggio   als Hugo
 
Regie:  Peter Keglevic  
Buch:  Beatrix Christian  
  Olaf Kraemer  
  Federica Pontremoli  
Musik:  Jacob Groth  
Kamera:  Theo Bierkens  
Produzent:  Prof. Dr. Peter Nadermann  
  Wolfgang Cimera  
  Kerstin Schmidbauer  
  Robin von der Leyen  

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Features

 

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